auf ins neue dentale Mekka: Krems

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Krems zeigt Zähne! – Treffpunkt der internationalen Zahnmedizin
so zumindest das eigene Statemant, postuliert über eine Werbeagentur!
Krems – Österreich und allen voran der niederösterreichische
Standort Krems haben kürzlich ihre international wettbewerbsfähige
Kompetenz im Bereich Forschung und Praxis rund um die Zahnmedizin
eindrucksvoll demonstriert: Die Donau-Universität Krems mutierte für
drei Tage zum „Mekka” der zahnärztlichen Fort- und Weiterbildung,
und das nicht nur für die rund 4.000 heimischen Zahnärzte, sondern
auch für Besucher aus dem benachbarten Ausland. „Unser Ziel ist es,
die zahnärztliche Fortbildung in Krems zu einer dauerhaften
Einrichtung zu machen, was uns mit diesem Kongress schon beim ersten
Versuch hervorragend gelungen ist. Der Österreichische
Zahnärztekongress 2006 fand erstmals in Krems statt und war weit
über die Landesgrenzen hinaus für das wissenschaftliche Fachpublikum
interessant. Hier sind wir sowohl räumlich als auch technisch für
einen derart großen wissenschaftlichen Kongress bestens
ausgerüstet”, freut sich Univ.-Prof. Dr. Jürgen Willer, Leiter des
Departments für Interdisziplinäre Zahnmedizin und Technologie an der
Donau-Universität Krems.

Den Auftakt der ambitionierten Pläne bildete der Österreichische
Zahnärztekongress 2006. Veranstaltet wurde der Mega-Event rund um
wissenschaftliche, ökonomische und standespolitisch relevante Themen
vom Niederösterreichischen Zweigverein der Österreichischen
Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde gemeinsam mit der
Landeszahnärztekammer für Niederösterreich, dem Zentrum für
Interdisziplinäre Zahnheilkunde der Donau-Universität Krems, der
Medizinischen Gesellschaft Niederösterreichs und der
Niederösterreichischen Fortbildungsakademie für den Zahnarzt und
sein Team. Namhafte Referenten aus österreichischen
Universitätszahnkliniken sowie Wissenschafter aus der Schweiz,
Deutschland, Italien und den USA boten ein breites Programm für die
knapp 700 Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern, aber auch aus
den benachbarten neuen EU-Ländern: von der oralen Implantologie über
Komplementärmedizin, Forensik und Psychologie bis hin zur
Lasertechnologie und Fragen des Qualitätsmanagements.

Die Kremser Weiterbildungsuniversität verfügt seit etwa einem Jahr
über die notwendige Infrastruktur, einen Kongress dieser Größe
abwickeln zu können: Entsprechende Demo-Behandlungsräume, Vortrags-
und Workshop-Facilities sowie ein vielfältiges Angebot abseits des
wissenschaftlichen Programms machen die Einrichtung komplett. Die
Zahnmediziner in Krems verfügen unter anderem über international
führende Kompetenz auf dem Sektor Tissue Engineering. „Ein
wesentlicher Schwerpunkt der Implantologie ist die Erforschung von
Gewebsersatz, denn bei Knochen, Knorpeln und Schleimhäuten stellt
sich immer die Frage der optimalen Verankerung. Daher ist dieser
Sektor für uns besonders wichtig. Unser Lehrstandbein fußt darüber
hinaus auch auf neuen Technologien im Zusammenhang mit Materialien
und Verfahrenstechniken sowie der Erforschung funktionsgestörter
Kiefergelenke”, gibt Willer Einblick in die Kremser
Forschungsvorhaben. In enger Kooperation wird mit dem Department für
Biotechnologie und dem Department für Qualitätsmanagement in der
Medizin gearbeitet.

Neben der Forschung ist die Fort- und Weiterbildung in Form von
Universitätslehrgängen in allen Bereich der Zahnheilkunde ein
zentrales Standbein. „Es gibt praktisch keinen weißen Fleck, was
Lehrgänge und Vertiefungsfächer der Zahnmedizin betrifft”, betont
Departmentsleiter Willer. Und das ist auch gut so, denn: „Die
Veränderungen im Bereich der Zahnmedizin sind äußerst dynamisch. Die
Halbwertszeit des Wissens liegt zwischen drei und fünf Jahren,
gleichzeitig wird der Druck von Seiten gesetzlicher
Rahmenbedingungen und hoher Qualitätsansprüche aufgeklärter
Patienten immer stärker.”

Veranstaltungen wie der Österreichische Zahnärztekongress 2006 sind
daher nicht nur ein wichtiger Treffpunkt, um neue Erkenntnisse zu
transportieren, sondern vor allem auch um in Diskussionen das Wissen
kritisch zu hinterfragen und praktische Erfahrungen auszutauschen.
Für das kommende Jahr haben Willer und sein Team bereits umfassende
Pläne: Die Zahnarztassistentinnen-Ausbildung übersiedelt von Wien
und St. Pölten nach Krems, weitere Lehrgänge für Zahnmediziner
werden das Angebot komplettieren.

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