Archive for July, 2007

boomender Dentaltourismus

July 29, 2007

Dental-Tourismus boomt weltweit
Mehr als 2,5 Mio. Interessierte suchen im Netz nach Angeboten

Zahnärztliche Behandlung im Ausland kann nicht nur Geld sparen (Foto: pixelio)

Dublin/Wien (pte/27.07.2007/06:05) – Mindestens 2,5 Mio. Menschen suchen in diesem Jahr im Internet nach passenden Zahnbehandlungen im Ausland. Zu diesem Schluss kommt die die größte “Gesundheitstourismus” Onlineplattform Reva Health Network http://www.revahealthnetwork.com. Allein im Juni konnte Reva mehr als 636.000 Suchergebnisse zum Thema “Dental-Tourismus” verzeichnen. Nicht mit eingerechnet in diese Untersuchungen sind bereits via Zeitungsinserat abgewickelte oder angebahnte Kontakte zu Zahnärzten und -kliniken.

<!– if (!document.phpAds_used) document.phpAds_used = ‘,’; phpAds_random = new String (Math.random()); phpAds_random = phpAds_random.substring(2,11); document.write (“”); //–>

Das sei ein deutliches Zeichen dafür, dass mehr und mehr Menschen daran denken, für ihre Zahnbehandlung ins Ausland zu fahren. Einige davon nutzen Business-Reisen dahingehend, sich anschließend gleich zahnmedizinisch versorgen zu lassen und damit Geld zu sparen. Andere hingegen setzen die Zahnbehandlung vor oder nach ihrem Urlaub. Nach Erhebungen von Reva geben Zahntouristen durchschnittlich 4.485 Dollar ohne Reisekosten aus. Ein Kostenvergleich mache deutlich, dass eine gleiche Behandlung in den USA etwa 12.150 Dollar kosten würde. Die Ersparnis betrage damit rund 7.600 Dollar bzw. 63 Prozent.

So kostet ein Zahnimplantat in Costa Rica um 60 Prozent weniger als in den USA. In Mexiko ersparen sich die US-Amerikaner gar 73 Prozent. Mindestens 600 Anfragen zum Thema Dentaltourismus erhält Reva derzeit pro Woche, meldet das Unternehmen mit Sitz in Dublin. Das Durchschnittsalter der Anfragenden liegt bei 42 Jahren. Die beiden Geschlechter halten sich nahezu die Waage, wobei der Anteil männlicher Interessenten mit 52,3 Prozent leicht höher liegt. Mit 27 Prozent am häufigsten angefragt sind Implantate, ein Fünftel will ästhetische Keramikschalen (so genannte Veneers), 16 Prozent suchten nach Kronen. Die beliebtesten Destinationen für Zahnreparaturen sind Ungarn, Thailand und Mexiko. Ganz im Trend liegen in der Zwischenzeit auch Polen und Thailand und für US-Patienten Costa Rica. Allein in Thailand liegen die Kosten um 70 Prozent unter jenen der USA oder Großbritanniens.

“Es gibt viele gute Gründe, warum man ins Ausland fährt, um seine Zähne reparieren zu lassen. Diese reichen von langen Wartelisten im eigenen Land bis hin zu massiven Kostenersparnissen bei der Behandlung”, meint Caelen King, CEO von Reva Health Care. Es gebe einige Patienten, die sich bis zu 16.000 Dollar erspart haben. Zahnbehandlungstourismus sei keine neue Sache und im Zuge der EU-Öffnung auch gang und gebe, meint Wolfgang Doneus, geschäftsführender Vizepräsident der österreichischen Zahnärztekammer http://www.zahnaerztekammer.at, im pressetext-Interview. “Das häufigste Argument einer Zahnbehandlung im Ausland ist der Preis”, so der Zahnmediziner. Das Problem sei weniger das Können der Zahnärzte im Ausland, als vielmehr die Frage, wohin ein Patient geht, wenn es nach einem Eingriff zu unerwarteten Zwischenfällen kommt. “In Österreich gibt es Schiedsstellen, die eingerichtet wurden, wenn es zu Streitigkeiten oder Unklarheiten kommen soll. Diese haben eine sehr hohe Erfolgsrate”, so Doneus. “Wenn nach einem komplexen technischen Eingriff Probleme auftreten, wird ein Patient immer an den ursprünglich behandelnden Arzt zurückverwiesen.” Wenn der Mediziner im Ausland tätig ist, sei das mitunter nicht so einfach.

Ein weiteres Problem ortet Doneus auch beim raschen Durchziehen mehrstufiger Behandlungen. Nicht das Können sei die Fehlerquelle, sondern der Stress eine solche Behandlung schneller als üblich durchzuziehen. “Da liegt eine Ursache für Fehler”, so Doneus. Der Mediziner gibt auch zu bedenken, dass bei einer Behandlung im Inland jedem Patienten eine dreijährige Gewährleistungsfrist zustehe. Eine Durchsetzung von zivilrechtlichen Ansprüchen im Ausland sei zwar auch möglich, aber immer mit gewissen Risiken verbunden. “Es darf einfach nicht sein, dass der Patient auf der Strecke bleibt”, erklärt der Mediziner abschließend im pressetext-Interview. (Ende)

gefunden auch bei wallstreet-online 

Die Discounter rücken an allen Fronten vor

July 28, 2007
 
 
Die Discounter kommen
es schreibt der neue Merkur:
VON HENNING ZANDER
 

PREISKAMPF: Sonderangebote für rezeptfreie Medikamente sind schon heute erlaubt.
Foto: Markus scholz/ Argu

Die Kunden von Bernd Stange sind preisbewusst. Eine ältere Dame fragt den Apotheker nach einer Körpermilch. „Ich würde gerne wissen, was das bei Ihnen kostet“, sagt sie und schaut Stange erwartungsvoll an. Er nennt den Preis und fügt hinzu: „Das ist deutlich günstiger als bei der Konkurrenz.“ Die Dame nickt zufrieden. Mehr will sie erst einmal nicht wissen. Vielleicht kommt sie später wieder.

Bernd Stange betreibt seit Anfang März die erste DocMorris-Partnerapotheke in Berlin. Statt des roten „A“ prangt in den Räumen in Pankow nun überall ein grünes Kreuz, das Logo des holländischen Medikamentenversenders. Zwei Apotheken gibt es in der direkten Nachbarschaft. Bei der einen heißt es, man bediene nicht dieselbe Zielgruppe. Bei der anderen möchte man nicht mit dem Konkurrenten verglichen werden. „Wir sind kein Discounter, wir setzen auf Beratung.“

DocMorris ist bei den alteingesessenen Apothekern unbeliebt. So unbeliebt, dass das Bundeskartellamt am Mittwoch vor einer Woche die Büros der Apothekerverbände Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Thüringen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg durchsucht hat. Sie sollen angeblich zum Boykott des Pharmalieferanten Gehe aufgerufen haben. Gehe gehört zum Celesio-Konzern, der DocMorris vor knapp drei Monaten übernommen hatte. „Die Vorwürfe sind völlig unbegründet“, sagt Thomas Bellartz, Sprecher der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA). Noch sind die Ermittlungen nicht abgeschlossen. Sicher ist allerdings, dass die Apotheker kein Interesse haben, über Arzneimittel-Einkäufe gleichzeitig den Konkurrenten DocMorris zu stärken.

Warten auf ein Urteil

Noch sind die Apotheker durch das deutsche Recht vor Markenketten geschützt. Denn es gilt die Einschränkung, dass ein Apotheker lediglich bis zu vier Apotheken besitzen darf. Auch der Fremdbesitz, also die Eröffnung einer Apotheke etwa durch einen Kaufmann oder eine Kapitalgesellschaft, ist verboten.

Marken wie DocMorris können dieses Verbot nur durch Franchise-Konstruktionen umgehen. Doch die Gesundheitsbranche steht unter Zugzwang. Zum einen wird politisch Druck gemacht, Kosten zu reduzieren, zum anderen drohen große Ketten, alteingesessene Anbieter aus dem Markt zu drängen. Derzeit erörtert der Europäische Gerichtshof in Luxemburg, ob das deutsche Apothekenkettenverbot mit europäischem Recht vereinbar ist. Langfristig rechnen Experten allerdings mit der Öffnung des deutschen Gesundheitsmarktes.

Große Pharmahandelskonzerne wie Celesio, Phoenix oder Alliance Boots beobachten sehr gewissenhaft die Entwicklung auf dem deutschen Markt und treiben sie wie im Fall Celesio mit der Übernahme von DocMorris selbst voran. Sie sind breit aufgestellt und setzen auf die Integration der verschiedenen Handelsstufen Großhandel, Einzelhandel und sonstige Dienstleistungen. Damit soll das Geschäft möglichst wirtschaftlich gestaltet werden. Indem Zwischenhändler entfallen, können sie Medikamente günstiger verkaufen. Mit ihrer Finanzkraft wäre es ihnen ein Leichtes, sich schnell auf dem deutschen Markt zu positionieren.

Die Öffnung des Gesundheitsmarktes werde früher oder später zwangsläufig kommen, sagt Jens Spahn, CDU-Abgeordneter des Bundestages und Mitglied des Gesundheitsausschusses. „An einer Liberalisierung ist im Prinzip nichts auszusetzen. Allerdings muss sie in geordneten Bahnen erfolgen; die heute selbstständigen Apotheker müssen eine faire und gleichberechtigte Chance haben.“ Niemandem wäre damit geholfen, die Entscheidung über die Art und Weise der Öffnung allein dem Europäischen Gerichtshof zu überlassen. Die Grenzen der Liberalisierung seien dann erreicht, wenn etwa Pharmaunternehmen über Ketten in ihren Apotheken nur noch eigene Produkte verkauften und kein Vollsortiment vorhielten. „Es muss auch gewährleistet werden, dass die ländlichen Gebiete weiterhin versorgt werden“, sagt Spahn. Auch die Frage des Notdienstes müsse in der gesetzlichen Grundlage geklärt sein. „Ausländische Ketten müssten hierzu genauso verpflichtet sein wie die nationalen Einzelapotheker“, so Spahn.

Statt sich jedoch auf eine Diskussion über eine mögliche kontrollierte Öffnung des Marktes einzulassen, schaltet die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände auf stur. „Mit dem Markt, so wie er jetzt ist, ist eine optimale Versorgung der Bevölkerung gewährleistet“, sagt ABDA-Sprecher Thomas Bellartz. Der Gesetzgeber solle daher nicht den Fehler machen, im vorauseilenden Gehorsam eine Gesetzesänderung anzustreben. Eine behutsame Öffnung des Marktes auch für Ketten hält der Verband nicht für erforderlich.

Ganz so perfekt allerdings schneiden auch die Einzelapotheken in der Beratung ihrer Kunden nicht ab. Gerade im Bereich der verschreibungsfreien Medikamente kämen die Apotheker ihren Verpflichtungen nicht immer nach, sagt Stefan Etgeton von der Verbraucherzentrale Bundesverband. Mögliche Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten bleiben in der Beratung häufig unerwähnt. Eine völlige Öffnung des Marktes fordert Etgeton allerdings nicht. „Bei Ketten kann es dazu führen, dass letztendlich Kapitalverwertung vor den fachlichen Interessen steht“, warnt Etgeton. Der Einzelapotheker hingegen trage für sich allein die Verantwortung. Er muss sich letztendlich gegenüber dem Kunden rechtfertigen, wenn die Qualität nachlässt.

Nahversorgung ist wichtig

Gerhard Riegl vom Institut für Management im Gesundheitsdienst in Augsburg steht den Ketten kritisch gegenüber. Vor allem denen, die sich der Discountphilosophie verschrieben haben: „Wer sein Geschäft als Discount betreibt, muss in jeder Hinsicht sparen.“ Alles, was Kosten verursache, vom Mobiliar bis zum Personal, müsse auf ein Minimum reduziert werden, wenn man den Discountgesetzen entsprechen wolle, sagt Riegl. Sich als Apotheker an Preiskämpfen zu beteiligen sei nicht ratsam. Denn: „Jeder Preis kann unterboten werden.“

Schon jetzt sind Kaufgemeinschaften unter Apothekern keine Seltenheit, um günstigere Konditionen bei Großhändlern zu bekommen. Allerdings bezweifelt Riegl den Sinn, sich als Apotheker einer Marke anzuschließen. „Im Regelfall sind Apotheken für die Nahversorgung zuständig“, sagt er. Deshalb müsse man eine Marke im eigenen Viertel werden. Denn Vorteile gegenüber einer Kette seien persönliche Betreuung und Beratung.

Umstrittene Qualität

DocMorris-Apotheker Stange bestreitet, dass die günstigen Preise zulasten der Beratung gehen. „Als Partnerapotheke habe ich lediglich Einkaufsvorteile beim Großhändler“, sagt Stange. Knapp 400 Produkte aus dem DocMorris-Sortiment hält er vor. Er ist billiger als die Konkurrenz, um bis zu 30 Prozent liegen seine Preise unter den unverbindlichen Preisempfehlungen der Hersteller. Doch ist ein Medikament ein Produkt wie jedes andere? Spielt es wirklich keine Rolle, dass man die Gesundheit der Kunden zum Spielball von Preiswettkämpfen macht? Und auf der anderen Seite: Ist nicht der sich abzeichnende Preiswettkampf in Zeiten knapper Kassen zu begrüßen?

Das Discounterphänomen und die damit verbundene Diskussion ist nicht auf DocMorris und die Apotheken begrenzt. Prominentes Beispiel ist das im vergangenen Jahr gegründete Franchise-Unternehmen McZahn. Die Kette lockt mit dem Spruch: „Zahnersatz zum Nulltarif“. Behandlungen sollen nicht mehr kosten, als die Kasse bezahlt, Kronen und Gebisse kommen aus China. Ob die Kette ein Erfolg wird, ist zurzeit noch ungewiss. Erst zwei Filialen haben ihre Arbeit aufgenommen, obwohl bis 2009 knapp 300 geplant sind.

Die hohen Erwartungen sind zum Teil an nicht genügend vorhandenen großen Praxen und zum Teil an nicht erteilten Genehmigungen gescheitert. Denn die Kassenzahnärztlichen Vereinigungen zweifeln an der gesetzlich vorgeschriebenen unbedingten Unabhängigkeit der Zahnärzte. Im Rahmen ihrer Franchise-Verträge müssen diese nach vier Jahren 45 Prozent ihres Umsatzes an McZahn abgeben.

Dass allerdings die Kronen und Gebisse nicht der gewohnten deutschen Qualität entsprächen, hat sich bislang nicht bestätigt. „Ketten sind dazu gezwungen, ein hohes Maß an Qualitätssicherung zu betreiben“, sagt Verbraucherschützer Stefan Etgeton. Denn ein schwarzes Schaf werde immer auch gleichzeitig den gesamten Konzern in Misskredit bringen.

Bernd Stange ist weiterhin von seiner Entscheidung, sich DocMorris anzuschließen, überzeugt. Seit März habe sich die Kundenfrequenz in seiner Apotheke verdoppelt, sagt er. Drei neue Mitarbeiter habe er eingestellt. „Die Marke hat Zugkraft“, so Stange. Ganz in DocMorris aufgehen will er allerdings nicht. Seine zweite Apotheke im Berliner Bezirk Pankow bleibt eine ganz normale Kiezapotheke.

Die Großen der Branche

Alliance Boots betreibt in Großbritannien etwa 1500 Apotheken. Weitere 400 verteilen sich auf die Länder Norwegen, Niederlande, Thailand, Irland, Italien und die Schweiz. Der Konzern ist erst Ende Juli 2006 aus einer Fusion der Apothekenkette Alliance Unichem mit dem Drogeriekonzern Boots entstanden. Die Gruppe hat im vergangenen Geschäftsjahr 14,6 Milliarden britische Pfund (etwa 21,7 Milliarden Euro) umgesetzt.

Celesio hat rund 2100 eigene Apotheken. Zum Konzern gehören unter anderem die Marken DocMorris, aber auch Lloyds Pharmacy. Im vergangenen Jahr setzte die Gruppe 21,6 Milliarden Euro um. Die Apotheken waren mit etwa 3,2 Milliarden Euro beteiligt. Der Großteil der Erträge stammt aus dem Großhandel (17,5 Milliarden Euro). Celesio ist in 16 Ländern vertreten und beschäftigt mehr als36 000 Menschen.

Der Pharma-Großhändler Phoenix kooperiert mit der britischen Apothekervereinigung Numark. Damit hat er Einfluss auf knapp 1700 Partnerapotheken in Großbritannien. Die Unternehmenstochter Tamro ist Eigentümerin der größten norwegischen Apothekenkette Apokjeden mit mehr als 200 Filialen. Zur Gruppe gehören darüber hinaus Ketten in den baltischen Republiken. Phoenix beschäftigt knapp 20000 Mitarbeiter bei einem Jahresumsatz von 19,9 Milliarden Euro.

Walgreens ist eine der größten amerikanischen Ketten. Der Konzern betreibt 5461 Filialen in 48 US-Bundesstaaten und Puerto Rico. Diese sind nicht auf Arzneien und Drogerieartikel beschränkt. Unter anderem werden Kontaktlinsen verkauft und Fotos entwickelt. Walgreens setzte 2006 rund 47,4 Milliarden Dollar (34,3 Milliarden Euro) um. Insgesamt arbeiten für Walgreens 195000 Menschen.

25 Mios für den Schönheitschirurgen?

July 28, 2007

davon berichtet das Handelsblatt heute:

Dampfleitungsexplosion

Promi-Dentist verklagt New Yorker Versorger auf 25 Millionen

 

Nach der Explosion einer Dampfleitung in New York hat ein Prominenten-Zahnarzt den Energieversorger Consolidated Edison auf 25 Millionen Dollar Schadenersatz verklagt. Die Begründung des auf Schönheitsoperationen spezialisierten Dentisten klingt ziemlich einleuchtend.

Der Mann habe seit mehr als einer Woche seine Praxis in der Nähe des Unglücksortes nicht mehr betreten dürfen und verzeichne deshalb enorme Einnahmeverluste, hieß es am Freitag in einem Bericht des New Yorker Stadtsenders WNYC.

Die Klage ist das zweite Verfahren gegen den Energielieferanten Con Edison. Schon vor einigen Tagen hatte eine 52-jährige Frau, die bei der Explosion verletzt worden war, Schadenersatzansprüche in nicht genannter Höhe angemeldet. Der Zahnarzt ist auf Schönheitsoperationen spezialisiert und hat eigenen Angaben zufolge Topmanager, Models und andere High-Society-Vertreter als Patienten.

Bei dem Unglück vergangene Woche war im Zentrum New Yorks eine 84 Jahre alte unterirdische Dampfleitung explodiert. Sie riss eine ganze Straßenkreuzung auf, zwei Stunden lang schossen kochend heißer Dampf, Schlamm und Gesteinsbrocken aus dem Krater. Eine Frau starb an Herzversagen, mehr als zwei Dutzend Menschen wurden verletzt, einige von ihnen schwer. Der Energieversorger Con Edison wird vorgeworfen, das veraltete Netz an Strom- und Dampfleitungen in der Millionenmetropole nicht ausreichend zu warten, um Geld zu sparen.

ähem, wann gehn wa’ mal “rüber”, ein bisschen Kohle machen? 😉

wer hat Angst vorm “faulen Zahn”?

July 28, 2007

scheint die Meldung der Woche zu sein. Frankfurter, Aachener Kölner und noch viele mehr berichten heute:

Räuber alias «Fauler Zahn» auf Zahnarzt-Überfälle spezialisiert

Buenos Aires – Ein als «Fauler Zahn» bekannter Räuber hat Zahnärzten in der argentinischen Hauptstadt das Fürchten gelehrt. Der 27-Jährige habe sich stets unter Vortäuschung akuter Zahnschmerzen kurzfristig Behandlungstermine besorgt und die Mediziner sowie Patienten im Wartezimmer dann im geeigneten Moment überfallen und ausgeraubt. Begleitet wurde er dabei immer von einem Komplizen, der dem angeblich Leidenden beim «schweren Gang» zum Zahnarztstuhl Trost spenden sollte, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Télam. (dpa)

Plastikstühlchen für die Praxis?

July 24, 2007

Erst gestern hatten wir es vom Freien Verband, der unter dem Deckmäntelchen “Mitgliederservice” allerlei überteuerten Schnickschnack verrascht und heute finden wir schon jemand, der sich tatsächlich die teuren Plastikstühlchen ins Vorzimmer gestellt hat.

Die Cosmopolitian, Fachmagazin für die aufgeklärte Frau über 40 mit dem “gewissen” Bedarf (die kiddies sagen einfach: oversexed and underfucked) stellt eine wundervolles Dental-Wellnesszentrum im schicken Orange-Roten Plastik Design vor. 

Was dem einen (mir) im Auge schmerzt, wird anderen als als Designerpraxis verkauft. Nett, das Blend-a-med das Ganze auch noch Sponsort!

Apropos: das Allerbeste ist der Spruch: machense das Badezimmer zum dentalen Spa-Wellness 

das unwichtigste Blatt – oder amicus fidelis protectio fortis in Pudelis kernum

July 23, 2007

lästern tun wir viel und gerne, na klar. Das Rote Blatt – ein Lieblingsziel! Noch nie beschäftigt haben wir uns mit dem Freien Zahnarzt. Nicht nur, weil wir dieses Blatt für subway halten, es ist einfach zu doof, wenn zum Beispiel als Mitgliederservice für Hundehütten geworben wird, Migs Dog House mit eingravierter Messingplatte: “amicus fidelis protectio fortis” – sehe gerade die Asche meiner alten Lateinlehrerin im Grabe rotieren.

Nicht zu doof ist sich aber der liebe Herr Norbert Grosse, Multifunktionswerkzeug, Multifunktionär und Ämterpatron alias Mister Wichtig und in seiner jüngsten Rolle, Deutschlands neuester Super Young Dentist zu spielen. War das etwas eine Lichtblitz von Dieter Bohlen beim Seniorencasting? Dass er selbst wohl schon steinalt sein müsste, störnt ihn wenig, wenn es darum geht, den Young Dentists, die es als solche ja auch gibt, den Namen zu klauen.

So erfährt man auf Seite 4 dieses wundervollen Blattes, dass insgesamt 8000 Studenten, Assistenten und junge  Zahnärzte angeschrieben wurden, damit das Projekt von FVDZ und DGZMK YD2 überhaupt mal Inhalte bekommt. Im Grunde wird Augenwischerei betrieben: man hat ein Schweinegeld ausgegeben, den Datenschutz mit Füßen getreten und hat Studenten wie Jungzahnärzte mit Papier zugespamt. Die meisten haben den dubiosen Fragebogen durchschaut und ihn weggeworfen. An den Unis lag das Zeux rum und wurde von den Putzfrauen wieder dem Wertstoffkreislauf zugeführt. Man spricht von enormem Rücklauf – haha keiner kanns nachprüfen und hofft auf die Dummheit der Zahnärzte.

Der Name Young Dentists ist schlichtweg geklaut und ein eigenes Konzept kann man bisher auch nicht präsentieren. Diese Arbeit sollen dem unFreienverband die Studenten abnehmen und die Kohle für eine Agentur einsparen. Ein bisschen wenig für den ultimativen Knaller um junge Kollegen anzusprechen? Man will Konzepte für junge Zahnärzte anbieten und muss eingestehen, dass man weder Plan noch Checkung dafür hat, wie das gehen soll? Für wie blöd halten die alten Säcke denn ihre jungen Kollegen?
Im übrigen ist die Zeitung voll von sogenannten Kooperationen. Mal kooperiert man mit Hundehüttenhersteller, mal mit diesem oder jenem. Ein bisschen wenig für einen Verband, der die Speerspitze der deutschen Zahnmedizin sein will.

Im Grunde entlarvt sich der Freie Verband als ein Haufen planlos umher irrender abgetakelter Funktionäre, die nicht abtreten wollen und nicht einsehen können, dass mit dem ganzen Bockmist, den sie in den letzten Jahren der Zahnärzteschaft einbrockt haben, eigentlich die Zeit für den Abschied gekommen ist, Abschied auf immer, wohlgemerkt!

die Meldung des Tages

July 22, 2007

…kommt diesmal vom Focus:

na ja, dass man als Angestellter im öffentlichen Dienst nicht allzuviel Hirn braucht, ist uns ja nicht so ganz unbekannt, oder?

Hirnanomalie

Der Mann mit dem Loch im Hirn

Ein ungewöhnlicher Fall verblüfft die Wissenschaft: Ein 44-jähriger Familienvater führt ein normales Leben, obwohl sein Schädel statt mit Hirnmasse größtenteils mit Flüssigkeit gefüllt ist.

 Eigentlich schien der Fall unspektakulär: Vor drei Jahren tauchte in einem Krankenhaus in Marseille ein damals 40-jähriger Mann auf, der über Schwäche im linken Bein klagte.

Als sich die Ärzte Bilder vom Hirnscan des Patienten anschauten, staunten sie nicht schlecht: Statt Hirnmasse entdeckten sie im Inneren des Kopfes größtenteils ein schwarzes Loch. Dabei handelt es sich um abnorm erweiterte Hirnkammern, in denen sich Nervenwasser angesammelt hat.

Wasser drängt das Hirn zurückDie Flüssigkeit hat offenbar schon in früher Kindheit die eigentliche Hirnsubstanz an den Rand des Schädels gedrängt, die es in einer nur wenige Zentimeter dicken Schicht auskleidet.

Die Krankengeschichte zeigt, dass dem Mann als Säugling und später noch einmal als Jugendlichenr ein sogenannter Wasserkopf drohte, ein relativ weit verbreitetes Problem, das einen von tausend Menschen trifft. Die Ärzte legten ihm daraufhin jeweils eine Drainage, um die überschüssige Flüssigkeit abzuleiten. „Wir waren sehr verblüfft, als wir die Bilder sahen“, erklärt Lionel Feuillet, Neurologe an der Université de la Méditerranée in Marseille. „Sein Gehirn ist viel, viel kleiner als normal.“

IQ von 75

Trotz seiner außergewöhnlichen Anomalie führt der Mann ein ganz normales Leben: Er ist verheiratet, Vater von zwei Kindern und arbeitet als Angestellter im öffentlichen Dienst. Mit einem IQ von 75 liegt er zwar am unteren Ende der Intelligenzskala, kommt aber im sozialen Leben und im Beruf gut zurecht. Im sprachlichen Bereich erreicht er sogar Werte von 84 Punkten. Für jemand, der weniger als halb so viel Hirnmasse hat wie andere Menschen, ist das eine enorme Leistung.

„Wirklich verblüffend ist, wie sich das Gehirn an extrem schwierige Bedingungen anpassen kann“, kommentiert Max Muenke, Hirnspezialist vom National Human Genome Research Institute, den Fall.  

Fehlentwicklung – Das schwarze Loch im Schädel

Fehlentwicklung - Das schwarze Loch im Schädel

Reuters

Querschnitt durch den Schädel: Der große schwarze Bereich ist mit Flüssigkeit gefüllt. Nur die hellgrauen Bereiche unter der weißen Schädelkontur stellen Hirnmasse dar.

…Zahnarzt ist schlimmer….

July 21, 2007

wer hätte das gedacht, was das Handelsblatt heute schreibt – also wenn ich die Wahl hätte zwischen Augenlasern und Zahnarzt…..?

Zahnarzt ist schlimmer”

Man kann eine Brille vergessen, sich aus Versehen daraufsetzen oder sie verlieren. Besonders für Spitzensportler sind Gläser oder Kontaktlinsen einfach nur lästig. Im Interview spricht Skilanglauf-Bundestrainer Jochen Behle über die Vorteile des Laserns.

Herr Behle, was gab den Ausschlag, dass Sie sich vor einem Jahr in Köln die Augen haben lasern lassen? Um unseren Läufern während eines Rennens die richtigen taktischen Anweisungen geben zu können, muss ich das ganze Feld im Blick haben und alle Startnummern aus großer Entfernung erkennen können. Trotz nur minus 1,2 Dioptrien war ich dazu auf eine Brille angewiesen. Wenn es schneite, setzten sich dauernd Flocken auf die Gläser, schon war die Sicht behindert. Man kann eine Brille vergessen oder sich aus Versehen daraufsetzen. Ich fand sie am Ende einfach lästig. 

“Zahnarzt ist schlimmer”

July 21, 2007

wer hätte das gedacht, was das Handelsblatt heute schreibt – also wenn ich die Wahl hätte zwischen Augenlasern und Zahnarzt…..?

Zahnarzt ist schlimmer”

Man kann eine Brille vergessen, sich aus Versehen daraufsetzen oder sie verlieren. Besonders für Spitzensportler sind Gläser oder Kontaktlinsen einfach nur lästig. Im Interview spricht Skilanglauf-Bundestrainer Jochen Behle über die Vorteile des Laserns.

Herr Behle, was gab den Ausschlag, dass Sie sich vor einem Jahr in Köln die Augen haben lasern lassen? Um unseren Läufern während eines Rennens die richtigen taktischen Anweisungen geben zu können, muss ich das ganze Feld im Blick haben und alle Startnummern aus großer Entfernung erkennen können. Trotz nur minus 1,2 Dioptrien war ich dazu auf eine Brille angewiesen. Wenn es schneite, setzten sich dauernd Flocken auf die Gläser, schon war die Sicht behindert. Man kann eine Brille vergessen oder sich aus Versehen daraufsetzen. Ich fand sie am Ende einfach lästig. 

Ermittler stellen Verfahren gegen früheren McZahn-Zahnarzt ein

July 19, 2007

Ermittler stellen Verfahren gegen früheren McZahn-Zahnarzt ein – schreibt die Iserlohner Zeitung

Die Staatsanwaltschaft Bielefeld hat ein Ermittlungsverfahren gegen einen früheren McZahn-Zahnarzt aus Bünde bei Herford eingestellt. Ein Sprecher der Behörde sagte am Mittwoch, das Verfahren wegen Betruges werde mangels Beweisen nicht mehr betrieben. Die Staatsanwaltschaft hatte nach einem Zeitungsbericht von Amts wegen Ermittlungen gegen den Zahnmediziner eingeleitet. Laut Anklagebehörde hatte der Dental-Discounter McZahn, der neben Patienten auch sich sich von dem Arzt geschädigt sieht, fristgerecht weder Unterlagen eingereicht noch eine Anzeige erstattet. Ein McZahn- Sprecher sagte dagegen, das Unternehmen habe eine Anzeige veranlasst.