Orwellsche Sprachklitterung oder rabiate GEZ

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..die blogs berichteten zuerst. Aber innerhalb eines Tages zogen die großen Nachrichtendienste wie Spiegel online nach:

für Akademie.de  (link ist mittlerweile tot) ein Infoportal für Kleinunternehmer hagelte es eine Abmahnung wegen “der Verwendung nicht existierender Begriffe” Entschuldigung, aber ich habe selten so einen blödsinn gelesen. Allein mit dem finanziellen Background eines Staatsunternehmens wird versucht, berechtigte Kritik zu unterbinden!

lawblog schreibt u.a. dazu:

Begründet wird das Unterlassungsbegehren mit der Behauptung, akademie.de wolle mit den Begriffen ein negatives Image der GEZ hervorrufen. Mit dieser Begründung könnte man künftig jedwede Kritik verbieten, weil Kritik ja möglicherweise für ein schlechtes Image sorgt. Manche Wirtschaftsunternehmen, Prominente und Politiker würden sich vermutlich bedanken, wenn die GEZ mit ihrem Ansinnen durchkäme.

Dass wir die GEZ nicht leiden können, liegt sicherlich nicht an Akademie.de, sondern an den Erfahrungen, die man bereits als Student mit gewissen “freundlichen” Herrn an der Tür gemacht hatte. Früher war es klar, wer zur Unzeit an der Tür klingelte, musste von der Gestapo sein…

Spiegel Online spricht von: Rabiater Imageplege

“Die GEZ will ihr mieses Image mit allen Mitteln los werden: Die Rundfunkgebühren-Eintreiber haben ein Internet-Portal abgemahnt. Statt “GEZ-Gebühr” sollen die Betreiber nur noch “gesetzliche Rundfunkgebühren” schreiben, anderenfalls droht die GEZ Prozesse und “erhebliche Kosten” an.”

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