Archive for December, 2007

30.000 klagen in Karlsruhe

December 31, 2007

30.000 klagen in Karlsruhe – größte Verfassungs-Beschwerde aller Zeiten – berichtet der Spiegel:

Megaprotest in Karlsruhe: 30.000 Gegner der Massenspeicherung von Internet- und Telefondaten haben beim Bundesverfassungsgericht Beschwerde gegen das ab morgen rechtskräftige Gesetz eingereicht. Wegen “offensichtlicher Verfassungswidrigkeit” wollen sie per einstweiliger Anordnung einen sofortigen Stopp der Regelungen erreichen.Für die Beschwerde lägen Vollmachten von rund 30.000 Bürgern vor, teilte der “Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung” in Karlsruhe mit. Die Klage wäre damit die größte in der Geschichte der Bundesrepublik. Voraussetzung war die kürzlich erfolgte Verkündung der umstrittenen Regelung im Bundesgesetzblatt. Die 150-seitige Klageschrift beinhaltet auch den Antrag, die durch das Gesetz ermöglichte Datensammlung durch eine Einstweilige Anordnung sofort auszusetzen.

Massenklage in Karlsruhe

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AP

Demonstranten gegen Datenspeicherung: Massenklage in Karlsruhe

Das Gesetz zur Überwachung der Telekommunikation und der Speicherung von Daten auf Vorrat war am vergangenen Mittwoch von Bundespräsident Horst Köhler unterzeichnet worden und soll zum 1. Januar in Kraft treten.

Um gegen Terrorverdächtige besser ermitteln zu können, werden Telefon- und Internetverbindungsdaten aller Bürger künftig ein halbes Jahr lang gespeichert und neue Regeln für die Telefonüberwachung eingeführt.

Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung hält die Maßnahme für “einen gravierenden Eingriff in die Grundwerteordnung des Rechtsstaates”, jeder Bürger werde ohne Grund wie ein potentieller Straftäter behandelt.

Zahniforum

December 30, 2007

das dentale Blog launcht ein eigenes Forum, nicht schlecht!

Zahnärzte: zurück zum Marktschreier?

December 29, 2007
Hier der Originaltext aus einer amerikanischen Zahnärzte-Diskussionsgruppe. Es berichtet ein Zahnarzt namens Bill, wie er über die Feiertage einen Bleaching Stand in einer Mall entdeckt hat. Dort konnten sich Besucher “im vorbei gehen” die Zähne für 100 US-Dollar bleichen lassen. Das Ganze dauert 20 Minuten:
“I was at the mall over the Holidays and to my surprise there were two foreign “teenagers” at a Kiosk in the middle of the mall performing “Professional Teeth Whitening.”  I saw 2 dental chairs with what seemed to be a laser light and people having the procedure done.  I did not identify myself as a dentist, but asked what they used and what the cost was.  They replied it was a 15% hydrogen peroxide gel and the light was LED.  The cost was $100 and they guaranteed professional results.
    I did not see any gloves, or other protective barriers as these procedures were being done.  Can this be?  Can people get their teeth whitened without a dentist on premises, in the middle of the mall with no sanitary guidelines to follow?  I asked the mall management and they said they agreed to let them do this and saw nothing wrong with it.  I even called my local LLR and SCDA and the answer I received was disappointing.  Basically I was told “yes, we know this is going on and we are trying to stop it through the legal system.”  Well, it has been over a week now and they are still there busier than ever “whitening” for $100.     Attatched I have a copy of their consent form.  Very interesting.  Please let me know if this is legal for those of you who know of any attorneys, and second, where is OSHA?????  If this is perfectly legal to do, then I’m in the wrong business….  They are seeing and average of 60 people a day… the procedure lasts only 20 minutes.  Nice deal if you ask me with very little overhead…”
Steve ergänzte den Text:
I saw 4 dental chairs (portable set up) at the West Palm Auto show!!!  I never thought of checking if it was a dentist doing the care???   But it was popular…… same deal, nice set up with flashy banners at the entrance to the show with other kiosks. – Steve

 und Adam:

In Vegas I have been told that at some of the largest tradeshows, there have been the same set up, non dentists, no protection, offering bleaching…they even bring in dental chairs. My wife and I are shocked that the State Boards dont get involved in this. As a group we should all do our best to prevent this as it affects our reputation and creditability.
und Mike meint:
First… OSHA is the wrong agency.  OSHA has NOTHING to do with protecting patients.  OSHA exists to protect employees from occupational hazards and injury.
It sounds like the practice of dentistry without a license to me.  I’d call the state dental board or just call the police.

 

Chinesische Arzneimittel Krebserregend?

December 29, 2007

na ja, nicht alle, aber bfarm warnt vor einigen hier als dritter Link:

zahniblog warnt vor Arzneimittel aus China

Die indischen Straßenzahnärzte missfallen den Behörden

December 28, 2007

Zahn um Zahn meint Jo Johnson und berichtet in der FTD aus Neu-Delhi

Die indischen Straßenzahnärzte missfallen den Behörden: Sie passen nicht ins Selbstbild eines aufblühenden Landes, das zahlungskräftige Medizintouristen umwirbt. Nervös beäugt Sewak Singh die Straße. Der junge Zahnarzt sitzt auf seinem Motorrad neben einer Moschee und wartet auf Patienten. Wenn nur keine Polizisten auftauchen! Erwischen sie ihn, halten sie wieder die Hand auf. Denn Singh praktiziert illegal – er behandelt auf der Straße. Für Indien haben sich Straßenzahnärzte wie Singh zu einem großen Problem entwickelt. Das Land versucht, mit dem Versprechen auf erstklassige Versorgung reiche Medizintouristen aus aller Welt anzulocken. Bislang erwirtschaftet das Gesundheitswesen nur fünf Prozent des indischen Bruttoinlandsprodukts. Mit dem Geld ausländischer Patienten soll der Anteil jedoch weiter wachsen. Zahnärzte, die Karies auf dem Fußweg behandeln, passen nicht ins Bild. Gerade für die Armen aber erbringen die Zahnärzte eine wichtige Dienstleistung. Da die staatliche Sozialversicherung nur für Regierungsangestellte und Mitarbeiter größerer Unternehmen verpflichtend ist, haben fast 90 Prozent der Inder keinen Krankenversicherungsschutz. Die Straßenzahnärzte sind die einzige Alternative.Doch speziell in Neu-Delhi greifen die Behörden hart durch. Bis zu den Commonwealth Games 2010 sollen in der indischen Hauptstadt keine Ärzte mehr auf der Straße praktizieren. “Momentan ist das Leben wirklich schwer”, sagt der 25-jährige Singh, während er mit einer Hand einen Koffer voller dritter Zähne und Operationsbesteck umklammert. “Mittlerweile kann ich meiner Arbeit fast gar nicht mehr nachgehen.” Straßenzahnärzte schleichen wie Drogendealer durch die Straßen

Die Furcht der Straßenzahnärzte von Neu-Delhi vor Verhaftungen ist inzwischen so groß, dass sie wie Drogendealer durch die Straßen schleichen. Im Sadar-Basar hat Mahinder Singh das Symbol der Straßenzahnärzte auf der Wand hinter ihm übermalt. Verschmiert war es schon lange. “Die Regierung behauptet, wir seien nicht professionell, aber ich arbeite hier schon seit 35 Jahren”, sagt er. Patient Mohammed Ali Khan ist mit der Arbeit seines Zahnarztes zufrieden: Für die drei neuen Dritten in seinem Unterkiefer musste der ältere Mann pro Zahn nur 100 Rupien (1,76 Euro) bezahlen. Die staatlichen Sanktionen führen in Großstädten wie Neu-Delhi und Mumbai dazu, dass die Straßenärzte kaum noch ihren Lebensunterhalt verdienen können. Die Behörden sind unerbittlich, das Bewusstsein für die Gefahr von Aids wächst. “1000 Rupien (176 Euro) Bestechungsgeld monatlich wollen die Leute von der Stadtverwaltung”, sagt Mahinder Singh. Das schmälert sein mageres Einkommen erheblich. Wie Tausende andere Zahnärzte mit einer richtigen Qualifikation will auch er im Ausland sein Glück versuchen, vielleicht in Großbritannien. Die staatliche Zahnarztaufsicht Dental Council of India kann offiziell keine genauen Angaben über die Zahl der Straßenzahnärzte machen. “Niemand darf auf der Straße praktizieren, das ist illegal. Qualifizierte Zahnärzte arbeiten heute immer in einer Praxis”, lautet die offizielle Stellungnahme. Experten gehen aber von knapp 1000 Straßenärzten aus. Auch wenn zirka 200 Ausbildungsinstitute rund 13.000 Zahnärzte pro Jahr auf den Markt entlassen, braucht Indien dringend qualifizierten Nachwuchs – vor allem in ländlichen Gebieten. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass dort ein Zahnarzt durchschnittlich 22.500 Menschen versorgt. Eine Umfrage der WHO unter indischen Kindern ergab zudem, dass Zwölfjährige durchschnittlich 3,9 verfaulte Zähne haben. Weltweit sind es 1,6. Schlechte Ernährung und unzureichende Mundhygiene führen dazu, dass ein 60-jähriger Inder durchschnittlich neun Zähne verloren hat. Bei den 75-Jährigen sind es 18.

Dampfender Mist und bohrende Tresorgeräusche:

December 27, 2007

über kuriose Polizeieinsätze während der Tage berichtet die Aachener Zeitung:

Ein Ladendieb verlor in einem Krefelder Supermarkt seine Geldbörse samt Personalausweis. Die Beamten mussten später nur noch an seiner Haustür klingeln. Eine ähnliche Visitenkarte hinterließ eine Autofahrerin, die auf der A 44 eine Leitplanke beschädigte und sich danach aus dem Staub machte: Das Nummernschild war bei dem Zusammenprall abgefallen.

Ein Autodieb, der nach einem Unfall zu Fuß geflüchtet war, kehrte aus Neugier zurück. Inmitten einer Gruppe Schaulustiger berichtete er dann am Handy lautstark über seine «Heldentat».

«Dümmer als die Polizei erlaubt» benahm sich auch ein Lüdenscheider, der bei einer Kontrolle als Geburtsdatum den 31. Juni nannte – die Beamten wurden misstrauisch und stellten fest, dass der Mann per Haftbefehl gesucht wurde.

Ein Einbrecher, der in einer Mönchengladbacher Disco randaliert hatte, war davon wohl so erschöpft, dass er am Tatort einschlief. In Arnsberg stahl ein Dieb einen Rosenstrauch aus der Nachbarschaft – eine Spur von Blütenblättern führte bis zu seiner Haustür. Pech hatte ein zu dicker Einbrecher in Bielefeld: Er blieb im Lüftungsschacht eines Supermarktes stecken.

Dass die Polizei auch ungewöhnliche Verstecke von Tätern aufspürt, musste ein Einbrecher in einem Mendener Bekleidungsgeschäft erfahren: Seine Tarnung als Schaufensterpuppe flog ziemlich schnell auf. In einer Soester Wohnung fanden die Beamten zwei Verdächtige im Kleiderschrank und im Bettkasten.

Auch zu zahlreichen tierischen Einsätzen wurde die Polizei gerufen. Beamte verfolgten ausgebüxte Pferde, Kühe und Kamele. In Hagen retteten Polizisten fünf Entenküken aus einem Schacht.

Gleich mehrfach bestätigte sich, dass man der Technik nicht blind vertrauen sollte: Dank Navigationsgerät blieb ein Lastwagen in einem Schlammweg und ein anderer unter einer Brücke stecken. Einige Verkehrsteilnehmer gerieten allerdings auch ohne Navi auf Abwege: Eine Autofahrerin in Düsseldorf verwechselte eine U-Bahnstation mit einer Tiefgarageneinfahrt, ein Autofahrer in Grefrath fuhr auf der Suche nach einem Parkplatz die Treppe zu einem Lokal hinunter.

Die Ursache für so manchen Einsatz stellte sich glücklicherweise als Irrtum heraus. Ein angeblicher maskierter Verbrecher auf dem Beifahrersitz eines Kleintransporters entpuppte sich als Plüsch- Biber. Ein nächtlicher Zeugenhinweis auf einen Einbrecher, der einen Tresor aufbohre, führte die Polizisten zu einem Zahnarzt, der im Notdienst gerade einen Patienten behandelte. Ein vermeintlich brennender Lastwagen in Senden transportierte lediglich dampfenden Mist.

Hans-Jürgen Stecher: Im Team können wir mehr erreichen

December 26, 2007

Die DGI bietet vom kommenden Jahr an zusammen mit der Akademie Praxis und Wissenschaft der DGZMK ein Curriculum Implantatprothetik und Zahntechnik an. Es richtet sich an Zahnärzte und Zahntechniker. In sechs Wochenendkursen geben renommierte Dozenten einen fundierten Überblick über das aktuelle Spektrum der Implantatprothetik und Zahntechnik.

„Angesichts der rasanten Entwicklung sowie steigender Anforderungen der Patienten sind Zahnarzt und Zahntechniker gemeinsam gefordert, um gute funktionelle und ästhetische Ergebnisse zu erzielen“, sagt DGI-Fortbildungsreferent Dr. Gerhard Iglhaut, Memmingen. Diese Einsicht ist der Grund für eine neue Fortbildungsinitiative der DGI, die sich erstmals an Zahnärzte und Zahntechniker gemeinsam richtet: Zu Beginn des kommenden Jahres wird das neue Curriculum Implantatprothetik und Zahntechnik anlaufen, das die DGI zusammen mit der Akademie Praxis und Wissenschaft (APW) der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund und Kieferheilkunde (DGZMK) anbieten wird. „Hervorragende Ergebnisse“, so Dr. Iglhaut, „lassen sich nur bei einer guten Kooperation zwischen Zahnarzt und Zahntechniker realisieren, die Schnittstellen müssen passen.“ Denn Zahntechniker und Zahnarzt stoßen bei der prothetischen Versorgung bald an Grenzen, wenn sie die verschiedenen Techniken und Werkstoffe nicht auf hohem Niveau beherrschen und ihre Zusammenarbeit optimieren. Dr. Iglhaut: „Wir wollen durch unser neues Angebot sowohl Zahnärzte als auch Zahntechniker dabei unterstützen, sich einen Vorsprung im wachsenden Wettbewerb zu sichern.“ Diese Auffassung teilt ZTM Hans-Jürgen Stecher aus Wiedergeltingen, der zum Planungs- und Dozententeam des neuen Curriculums gehört. Auch Stecher setzt auf Teamgeist: „Wenn es bei der Kommunikation hapert, werden die verschiedenen Optionen und Möglichkeiten einer individuellen Versorgung oft nicht diskutiert und erörtert. Das kann dazu führen, dass Optionen unter den Tisch fallen, die eigentlich die bessere Lösung wären. Im Team können wir hier mehr erreichen als jeder für sich alleine.“ Vom Blick über den Tellerrand der eigenen Zunft profitieren beide Seiten: „Der Zahntechniker versteht nach dem Curriculum beispielsweise besser die biologisch-anatomischen Grundlagen einer implantatgetragenen Versorgung“, sagt Dr. Iglhaut. „Umgekehrt lernt der Zahnarzt etwa die Grenzen der Materialien und Techniken kennen und erfährt, was aktuell möglich ist.“ Die Grundlagen der Implantologie sowie Befundung, Diagnostik und Planung bilden den Schwerpunkt der ersten beiden Kursteile. Ausgehend vom projektierten Endergebnis gilt es beispielsweise abzuleiten, welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um ein bestimmtes Ergebnis zu realisieren. Dr. Iglhaut: „Wichtig ist dabei die Frage, ob es überhaupt möglich ist, dieses Ergebnis zu erzielen – und mit welchem Aufwand.“ Mitunter kann es nämlich sinnvoller sein, auf eine prothetische Lösung zu setzen, um den chirurgischen Aufwand geringer zu halten. Weitere Themen der Kurswochenenden sind Lösungskonzepte bei einem stark reduzierten und unbezahnten Kiefer sowie prothetische Suprakonstruktionen im teilbezahnten Kiefer. Bei Patienten mit entsprechend hoher Lachlinie werden Defizite einer prothetischen Versorgung schnell sichtbar, die der Patient nicht oder nur ungern akzeptiert. Darum spielen auch ästhetische Aspekte einer Rekonstruktion – inklusive neuester CAD/CAMTechniken – eine wichtige Rolle. „Implantologie und CAD/CAM sind in der Tat stark miteinander verknüpft“, betont Stecher. Allerdings stecke, so der Zahntechnik-Meister weiter, in diesem Bereich vieles noch in der Entwicklungsphase. Stecher: „Wir sind in diesem Bereich erst am Anfang dessen, was machbar ist!“

 

Der DGI ist es gelungen, wieder die führenden Köpfe aus den Bereichen Implantologie und Zahntechnik, aus Hochschule und Praxis zu verpflichten, die in den meisten Fällen auch als Team auftreten. Die Teilnehmer des Curriculums können also sicher sein, dass beide Seiten ausreichend zu Wort kommen.

Drei Fragen an Dr. Gerhard Iglhaut „Die Schnittstellen müssen passen“ Die DGI bietet zusammen mit der APW ein Curriculum Implantatprothetik und Zahntechnik für Zahntechniker und Zahnärzte an. Warum ist die gemeinsame Fortbildung auf diesem Gebiet wichtig?

Iglhaut: Wir haben erkannt, dass die Anforderungen an Zahnarzt und Zahntechniker mit der rasanten Entwicklung der Implantologie steigen und sehr viel komplexer werden. Auch die Ansprüche der Patienten an Funktion und Ästhetik wachsen. Um gute Therapie-Ergebnisse zu erzielen, sind beide Seiten – Zahnarzt und Zahntechniker – gefordert und sie sind vor allem gemeinsam gefordert. Perfekte Ergebnisse lassen sich nur durch ein gutes Zusammenspiel beider Partner realisieren. Die Schnittstellen müssen passen.

 

Welchen Nutzen haben Zahnärzte und Zahntechniker von diesem neuen Angebot?

Iglhaut: Das Curriculum soll die Kooperation zwischen Zahnarzt und Zahntechniker erleichtern und die Kommunikation vereinfachen. Der Zahntechniker versteht nach dem Curriculum mehr von den biologisch-anatomischen Grundlagen, er weiß besser, worauf die Versorgung sitzt und warum eine Versorgung so oder so auszusehen hat. Umgekehrt lernt der Zahnarzt die natürlichen Limitationen kennen, mit denen der Zahntechniker arbeiten muss. Er lernt die Grenzen der Materialien kennen und erfährt, was heute auf dem Sektor möglich ist und wo derzeit die Grenzen liegen.

 

Wagen Sie einen Blick in die Zukunft. Sehen Sie, dass sich Zahnarzt und Zahntechniker langfristig gemeinsam im Team auf dem Gebiet der Implantologie stärker spezialisieren müssen, als dies noch momentan der Fall ist?

Iglhaut: Ja, ganz eindeutig. Die Anforderungen sind so hoch geworden, dass sie langfristig nur im Team gut bewältigt werden können. Miteinander können Zahnarzt und Zahntechniker optimale Ergebnisse erzielen.

 

Drei Fragen an ZTM Hans-Jürgen Stecher „In der Zahntechnik ist das Interesse groß“ Wie groß dürfte Ihrer Schätzung nach, das Interesse Ihrer Zahntechnik- Kolleginnen und Kollegen am neuen Curriculum Implantatprothetik und Zahntechnik sein?

 

Stecher: Aufgrund meiner Tätigkeit als Dozent an der Meisterschule für Zahntechnik in München und stellvertretender Fachgruppenleiter beobachte ich den Markt seit nunmehr 15 Jahren. Alleine bei den jährlich wechselnden Studierenden an der Meisterschule ist ablesbar, wie das Interesse in unserer Zunft gelagert ist und wie es sich wandelt. Es zeichnet sich ganz deutlich ab, dass die Implantatprothetik hier an Bedeutung gewinnt.

 

Wie wichtig ist aus Ihrer Sicht die gemeinsame Fortbildung von Zahntechnikern und Zahnärzten in der Implantatprothetik?

Stecher: Ich bin sicher, dass besondere Teamangebote in Form eines Curriculums auf eine große Nachfrage treffen. Der Bedarf ist zweifelsohne da. Denn wie der Zahnarzt im Bereich der Implantologie braucht auch der Zahntechniker eine spezielle Fortbildung, wenn er die Implantatprothetik kompetent betreiben will. Er braucht ein besonderes Wissen zumindest über Teilbereiche der Zahnheilkunde, um überhaupt mit seinen Rekonstruktionen den Besonderheiten einer implantologischen Versorgung gerecht werden zu können.

 

Wie beurteilen Sie die zukünftige Entwicklung im Bereich der Implantatprothetik?

Iglhaut: Wenn man Wissen, Können und Fertigkeiten zusammenbringt und Konzepte möglichst im Team bearbeitet und weiterentwickelt, dann wird das zum Wohle des Patienten und im Sinne der Implantologie geschehen, einer wichtigen und hervorragenden Versorgungsform. Dann müssen wir uns um eine erfolgreiche Zukunft keine Sorgen machen.

B. Ritzert, Pöcking (DGI Pressestelle)

 

noch mehr chinesische Medizin

December 25, 2007

diesmal aus dem Mannheimer Morgen: 

Forschung: Wissenschaftler des DKFZ entdecken Pflanzenstoff

Chinesische Medizin soll Krebs heilen

Dr. Min Li-Weber, Wissenschaftlerin am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), hat einen Pflanzenstoff entdeckt, der bei der Krebsbekämpfung helfen könnte. So enthält das Baikal-Helmkraut – das in der traditionellen chinesischen Medizin verwendet wird – den Pflanzenfarbstoff Wogonin. Diese Substanz löst nach DKFZ-Angaben in Tumorzellen das Todesprogamm “Apoptose” aus, hat auf gesunde Zellen jedoch so gut wie keinen Effekt. Schäden an Genen, die das Wachstum kontrollieren, können eine Zelle zur Gefahr für den Organismus machen. Einen Schutz bietet das als Apoptose bekannte Todesprogramm, das geschädigte Zellen, die außer Kontrolle geraten könnten, in den Freitod treibt. Dieser lebensrettende Mechanismus funktioniere jedoch in den meisten Tumorzellen nicht mehr, da zahlreiche Steuermoleküle defekt sind. Die Forscher versuchen deshalb seit langem, in den Tumorzellen die Fähigkeit zum kontrollierten Selbstmord wiederherzustellen, was jetzt mit dem Flavonoid Wogonin gelungen ist. Die Versuche mit Mäusen seien so überzeugend, dass die Eignung von Wogonin als Therapeutikum für leukämische Erkrankungen weiter geprüft werden soll. sin

Ab an den Golf

December 25, 2007

interessanter Beitrag zum Thema Wachstum am Golf im dentjournal-blog

Studenten helfen in Afrika

December 25, 2007

netter Bericht auf dem dentalen Blog

gerne nehmen wir links zu Hilfsprojekten auf und schauen uns jede Seite an