Archive for January 22nd, 2008

Der absolute Kinderhorror

January 22, 2008

Eine Studie deckt auf berichtet die Tagesschau:

Manche Kinder gruseln sich vor Männern mit Vollbärten. Andere verkriechen sich, wenn ein Hund mit ihnen spielen will. Da hat jedes Kind so seine Eigenheiten. Eine Untersuchung der Universität im englischen Sheffield ergab, dass auffallend viele Kinder großes Unbehagen ausgerechnet gegenüber denen haben, die sie eigentlich zum lachen bringen sollen: Clowns.

Ausnahmslos jedes der 250 befragten Kinder im Alter zwischen vier und 16 Jahren antwortete, es finde die Spaßmacher ganz und gar nicht lustig. Sogar einige ältere gaben zu, sie fürchteten sich regelrecht. Mit der Studie wollte die Universität erforschen, wie sich Kinder in Krankenhäusern wohler fühlen. Den Auftraggebern dürfte mit diesem Ergebnis das Lächeln ob ihrer lustigen Idee mit den Clowns gefroren sein.

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wohin versickern die Studiengebühren?

January 22, 2008

Studenten gehen stiften – schreibt Spiegel online

Werden die Einnahmen aus der Campusmaut in den Landeshaushalten versickern? An Hochschulen in Münster und Duisburg-Essen speisen sich daraus Stiftungen. Studenten bestimmen mit über die Verwendung des Geldes.

Autobahnen vor Bibliotheken – politische Prioritäten dieser Art fürchten Studenten in gleich mehreren Bundesländern. Die Sorge: Studiengebühren, derzeit zumeist 500 Euro pro Semester, könnten in irgendwelchen Haushaltstöpfen verschwinden – und an den Hochschulen bliebe alles wie gehabt. Ein Modell, das solche Befürchtungen entkräften hilft, haben die Universität Duisburg-Essen und die Fachhochschule Münster gefunden. Sie gründeten die ersten deutschen Hochschulstiftungen, die sich aus Studienbeiträgen speisen. Duisburg-Essen beispielsweise will das Stiftungskapital um eine Million Euro pro Jahr steigern. Die Universität hat sich verpflichtet, damit Projekte zu fördern, die die Studienbedingungen verbessern. Welche genau, darüber entscheiden Studentenvertreter gleichberechtigt mit. DieInitiatoren hoffen, dass künftig auch private Wohltäter Kapital zuschießen. Der Duisburger Rektor Lothar Zechlin bezeichnet das Modell als “eine Art Generationenvertrag”: Heutige Studenten bezahlten Geld, das künftigen Kommilitonen zugute komme. “Das kann man ihnen nicht hoch genug anrechnen”, so Zechlin