wohin versickern die Studiengebühren?

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Studenten gehen stiften – schreibt Spiegel online

Werden die Einnahmen aus der Campusmaut in den Landeshaushalten versickern? An Hochschulen in Münster und Duisburg-Essen speisen sich daraus Stiftungen. Studenten bestimmen mit über die Verwendung des Geldes.

Autobahnen vor Bibliotheken – politische Prioritäten dieser Art fürchten Studenten in gleich mehreren Bundesländern. Die Sorge: Studiengebühren, derzeit zumeist 500 Euro pro Semester, könnten in irgendwelchen Haushaltstöpfen verschwinden – und an den Hochschulen bliebe alles wie gehabt. Ein Modell, das solche Befürchtungen entkräften hilft, haben die Universität Duisburg-Essen und die Fachhochschule Münster gefunden. Sie gründeten die ersten deutschen Hochschulstiftungen, die sich aus Studienbeiträgen speisen. Duisburg-Essen beispielsweise will das Stiftungskapital um eine Million Euro pro Jahr steigern. Die Universität hat sich verpflichtet, damit Projekte zu fördern, die die Studienbedingungen verbessern. Welche genau, darüber entscheiden Studentenvertreter gleichberechtigt mit. DieInitiatoren hoffen, dass künftig auch private Wohltäter Kapital zuschießen. Der Duisburger Rektor Lothar Zechlin bezeichnet das Modell als “eine Art Generationenvertrag”: Heutige Studenten bezahlten Geld, das künftigen Kommilitonen zugute komme. “Das kann man ihnen nicht hoch genug anrechnen”, so Zechlin
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