Archive for January 31st, 2008

in Bayern rumort es – sowohl bei den Ärzten wie auch bei den Zahnärzten

January 31, 2008

und so findet sich beim zahnärztlichen Bezirksverband Oberbayern folgendes:

zunächst darf ich hier Auszüge aus einer Information der “Freien Ärzteschaft” vom 25.01.2008 zitieren:
Entgegen jeder Vernunft ruft die Kassenärztliche Vereinigung Bayern zu einem Verbleib im Kollektivvertragssystem der KVen auf. Diese sind zu Reglementierungs- und Kontroll-Behörden verkommen. �rztinnen und Ärzte sollen in deren Auftrag die Schmidtsche Rationierungspolitik unter Bedrohung Ihrer eigenen Existenz vollziehen.”
“Die KV Bayern kollaboriert mit der AOK in der Affäre “Denunziation von ärztlichem Verhalten� und setzt damit dem Ganzen die Krone auf. Die Ärzteschaft Bayerns steht am Scheideweg! Der Bayerische Hausärzteverband ist ein freier Verband, der unabhängig von behördlicher Aufsicht die Interessen von Hausärzten wahrnehmen darf und will.”
Ferner verweise ich auf den bayerischen KV-Hauptamtler Munte in der SZ vom 26.01.2008: “Wenn sich der Hausärzteverband durchsetzt, werden andere Berufsgruppen nachziehen. Und dann ist dieses System nicht mehr zu steuern”, barmt der KV-Chef. Deshalb werde er gegen den Systemausstieg der Hausärzte mit “allen legalen Mitteln vorgehen – in Zusammenarbeit mit der bayerischen Staatsregierung, in Zusammenarbeit mit den Krankenkassen”, droht Munte: “Und in Zusammenarbeit mit den ärztlichen Berufsgruppen, deren Leistungsspektrum dem der Hausärzte ähnlich ist”, stellt Munte seinen Krisenplan vor. Dazu zählten beispielsweise die Chirurgen, Orthopäden, HNO-Ärzte und Internisten.”

Dass gleiches auch für die Beziehung zwischen KZVen und der echten, in der Praxis tätigen, Zahnärzteschaft gilt, ist sicherlich gemeinsamer Konsens zwischen uns beiden.

“Wo ist aber die “Freie Zahnärzteschaft” organisiert?” darf ich Sie als Bundesvorsitzenden des FVDZ fragen.
Der FVDZ Bund verkörpert definitiv nicht die “Freie Zahnärzteschaft”, da es hier zuviel Nahe zu den Hauptamtlern in den KZVen, die �überwiegend FVDZ-Mitglieder sind, gibt. Wenn dann Ihr Bundesvorstand einmal klar Stellung bezieht (Selektivverträge durch KZVen; Vorgehen der Bundes-KZV bei der eGK), sagen ihnen die Hauptamtlichen, dass die Bundesvorständler des FVDZ nichts zu melden haben bzw. sich keinen Kopp machen sollen. Die Zahnärzteschaft braucht eine “Freie Zahnärzteschaft” und eben keinen “Freien Verband Deutscher Zahnärzte”, der seinen Mitgliedern auch die “Freiheit” einräumt, in den KZVen in der Umsetzung der von allen als schädlich erkannten Gesundheitsgesetzgebung den in der Praxis tätigen Zahnärzten im Rahmen ihrer Amtsausübung im Auftrag des Staates den realen Zahnärzten Schaden zuzufügen.

Betreibt dann ein Landesvorstand (wie Bayern) eine klare Interessensvertretung der Zahnärzteschaft ohne Rücksichtnahme auf die 5. Kolonne des Staates in den KZven, wird dieser Vorstand (zumindest in elementaren Teilen) vorsichtshalber in noch dazu satzungswidriger Weise vom FVDZ Bund ausgeschlossen. Eine völlig sinnlose Kurzschlusshandlung eines an der Wand stehenden Bundesvorstands? Zu groß ist wohl eher der Einfluss derer, die unbedingt unter FVDZ-Flagge die vielen Ämter in den KZVen brauchen und diese der Arbeit in der Praxis vorziehen. Denn: Es lockt ja “des scheene Geld” (O-Ton eines bekannten Münchner FVDZlers).
Ferner wird der FVDZ ganz offensichtlich im Hintergrund vom Verbandsdirektor Gilles und dem altvorderen Despoten Gutmann regiert, mit denen die freiberuflich tätigen Zahnärzte sicher nichts mehr am Hut haben. Ihr Vorgänger, Dr. Wilfried Beckmann, hatte klare Visionen eines Unternehmerverbandes der freiberuflich tätigen Zahnärzte, in dem halt nun mal für Hauptamtler kein Platz ist, eben und gerade auch nicht als “Wahlverein”. Er hatte auch sachgerechterweise im Frühjahr 2005 den Verbandsdirektor Gilles beurlaubt, für den in einer zukunftsträchtigen “Freien Zahnärzteschaft” halt auch kein Platz ist.

Dass das Entstehen einer “Freien Zahnärzteschaft” notwendig ist, stattfinden wird und dass der FVDZ aktuell diese “Freien Zahnärzteschaft” sicher in keinster Weise verkörpert, müssen auch Sie einräumen. Die scharenweisen Austritte vor allem der in der Praxis tätigen Zahnärzte aus dem FVDZ sprechen eine deutliche Sprache. Wie hoch ist denn eigentlich der Anteil der in der Praxis tätigen Zahnärzte, wie hoch der Anteil der beitragsfreien Ruheständler und Studenten an den FVDZ-Mitgliedern?

Nun stehen offenbar Sie und auch wir, als in der Praxis tätige Zahnärzte, vor einer Weggabelung, die wie so oft nur zwei Möglichkeiten kennt:

  1. Sie arbeiten im FVDZ weiter so wie bisher. Die Hauptamtler sind gerngesehene Mitglieder und werden teilweise sogar noch belobigt, dass sie in den KZVen auch noch den größten Mist zum Schaden der Zahnärzte pflichtgemäß umsetzen. Nebenbei hofieren Sie dann auch noch Mitglieder, die wie in Bayern geschehen, �öffentlich �u�ern “Es ist doch in Ordnung, wenn man die Kassen bescheißt.”. Der FVDZ Bund spricht zwar ab und zu markige Worte, wird aber nicht gehört und ernst genommen, solange seine Mitglieder brav in den KZVen “weiterarbeiten” und die KZV-Kantinen bevölkern. Wenn Sie dann mal auch Kritik an den Hauptamtlern üben, wird man Ihnen erneut sagen “Sundmacher, machen Sie sich mal keinen Kopp”. Folge: Die “Freie Zahnärzteschaft” wird sich losgelöst vom FVDZ konstituieren und der FVDZ jetziger Performance wird dorthin verschwinden, wo er sicher nicht hin möchte: Ins absolute Nichts und in die völlige Bedeutungslosigkeit.
  2. Sie und Ihr Vorstand denken jetzt nach und ziehen sofort die für die Zahnärzteschaft absolut richtigen Konsequenzen: Sie schließen “gemäß den Bremer Beschlüssen des FVDZ von 2003” alle Mitglieder des FVDZ aus, die als Hauptamtliche oder auch Referenten und Vorstandsmitglieder in den KZVen im Rahmen ihrer Amtsausübung zwangsweise der Zahnärzteschaft Schaden zufügen müssen. Sie nehmen die aktuellen, unstrittig satzungswidrigen Verbandsausschlüsse gegen den halben bayerischen Landesvorstand zurück. Sie beurlauben den Verbandsdirektor Gilles bzw. trennen sich von ihm. Sie treten zusammen mit Ihrem Vorstand zurück und proklamieren eine klare Ausrichtung des FVDZ als “Freie Zahnärzteschaft”. An Mitstreitern wird es Ihnen nicht fehlen. Unter obigen Voraussetzungen wäre dann sogar eine entsprechende Namensänderung sinnvoll.

Tja, wer die Wahl hat, hat die Qual. Aber wie sagte Ihnen der Hauptamtler Gorski so schön: “Machen Sie sich da mal keinen Kopp”. Ich hoffe, Ihnen wertvolle Anregungen gegeben zu haben und bin auch gerne bereit, gemeinsam mit Ihnen in einer echten “Freien Zahnärzteschaft” Verantwortung zu übernehmen.

Dr. Peter Klotz
Demokratisch gewühlter und rechtmäßiger Stv. Landesvorsitzender FVDZ Bayern, momentan in satzungswidriger Weise ausgeschlossen
Germering 26.01.2008

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zahnfreundlich und weniger Kalorien

January 31, 2008

Die Aktion zahnfreundlich hat ein Positives Signal auf der internationalen Süßwarenmesse entdeckt

Keine Verbote dank hoch entwickelter Lebensmitteltechnologie

Aus Liebe zur Gesundheit Zucker oder Süßes zu verbieten ist weder sinnvoll noch nötig. Da es für die Entstehung der Zahnkrankheit Karies nicht so sehr darauf ankommt, wie viel Zucker bzw. vergärbare Kohlenhydrate pro Tag konsumiert, sondern wie häufig sie gegessen werden und wie lange sie im Mund bleiben, rät die Aktion zahnfreundlich e. V. (AzeV):

Wer zwischendurch immer mal wieder Süßes in den Mund stecken will, sollte Zahnfreundliches genießen. Hinter dem Süß-Genuss ohne Reue stehen eindeutige wissenschaftliche Erkenntnisse und eine hoch entwickelte Lebensmitteltechnologie: Statt Zucker enthalten zahnfreundliche Produkte Zuckeraustauschstoffe wie Isomalt, Mannit, Maltit, Sorbit oder Xylit und Süßstoffe (z. B. Acesulfam-K, Aspartam, Cyclamat und Saccharin). Diese können von den Mundbakterien nicht oder kaum zu zahnschädigenden Säuren abgebaut werden.  

Positive Wirkung, zahnfreundlich und weniger Kalorien,

Weltweit wird das Zahnmännchen sowohl als Garantie für zahnfreundliche Süßwaren, als auch als Symbol für Zahngesundheit begriffen. Es kommuniziert ohne Sprachbarrieren – gerade in unserer vielsprachigen „Multi-Kulti“-Gesellschaft ein wichtiger Aspekt –, eine leicht identifizierbare Orientierungshilfe für Verbraucher und transportiert die positive Philosophie der AzeV zur zahngesunden Ernährung: Keine Verbote, sondern kluge Alternativen.
Mit Medizinern aus allen Fachbereichen ist sich die AzeV einig. „Um den besorgniserregenden Anstieg von Übergewicht und Diabetes zu stoppen, sind –  wie bei Zahnerkrankungen – viele kleine Schritte notwendig. Einer davon heißt zuckerfreie, zahnfreundliche Süßigkeiten. Sie sind nicht nur eine kluge Alternative für den Süßhunger zwischendurch, sondern bringen auch rund 40 % weniger Kalorien auf die Waage“.

Im Handel gut vertreten

Zahnmännchen-Süßigkeiten gibt es heute fast überall: in Kaufhäusern, Drogerie- und Verbrauchermärkten, an Tankstellen und am Kiosk, in Apotheken und Mundhygieneshops. Ihr Sortiment reicht von Bonbons über Lutscher, Pastillen, Toffees, Frucht- und Weingummi, Mints bis zu Kaugummi. Eine neue zahnfreundliche Schokolade von Barry Callebaut gehört zu den