Archive for January, 2008

Alkoholprobleme durch den Bachelor

January 25, 2008

hat Spiegel Online erkannt:

Fast jeder dritte Student greift regelmäßig zur Flasche, heißt es in einer Studie. Die SPD-Bildungsministerin Ulla Burchardt hat eine ganz besondere Erklärung, woran das liegen kann.  “Die Wissenschaftsminister sollten genau hinschauen, ob die Alkoholprobleme vor allem bei Studenten in den neuen Studienformen auftauchen.”

 
Ulla Burchardt, Vorsitzende des Bildungsausschusses im Bundestag, in einem Gespräch mit der “Neuen Osnabrücker Zeitung”. Die SPD-Politikerin reagierte auf eine Studie des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit in Mannheim, der zufolge jeder dritte Student häufig zur Flasche greift. Für die gemeinsam mit Forschern der Universität Münster durchgeführte Studie waren 1130 Studenten der Universität Mannheim befragt worden. 44 Prozent der Männer seien betroffen, bei den Frauen seien es 19 Prozent, gaben die Forscher an. Oft vernachlässigten die Studenten nach Trinkgelagen ihre Aufgaben bei der Arbeit, in der Universität oder in anderen Bereichen. Teilweise gingen sie betrunken oder verkatert zur Arbeit oder in die Vorlesungen. Als mögliche Ursache für die Alkoholprobleme hatten die Forscher Prüfungsangst und Konflikte mit dem Elternhaus genannt.

Burchardt bestätigte, dass die psychische Belastung der Studenten erheblich zugenommen habe. Viele Studenten seien vor allem damit beschäftigt seien, das Geld für das Studium zusammen zu bekommen. Außerdem sei der Leistungsdruck gestiegen. Es bleibe kaum Zeit für andere Dinge oder zur Muße.

Burchardt: “Wer von zu Hause aus nicht mit üppigen Mitteln ausgestattet ist, steht heute unter erheblichem Druck, schnell zu studieren und seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Studiengebühren verschärfen den Druck.”

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Rechtsanwälte treten den blogs entschieden entgegen:

January 25, 2008

also wirklich, die blogs wieder….. schreiben einfach, das sei eine schnöde Abmahnaktion?? Die hamse ja wohl nicht alle…

Den Originaltext haben wir auf dailynet gefunden*:

Derzeit ist auf einschlägigen Internetseiten von Abmahnungen gegenüber Zahnärzten zu lesen, die im Internet einen Apfel zur Bewerbung ihrer zahnärztlichen Dienstleistungen verwenden. Diverse Blogs bezeichnen diesen Vorgang gar als „schnöde Abmahnaktion“. Jedoch stellt sich die Frage, wer im Rechtsverkehr schutzwürdiger ist: Der, der Markenrechte Dritter verletzt oder der, der seine Markenrechte gegen Dritte durchsetzt.
Derzeit ist auf einschlägigen Internetseiten von Abmahnungen gegenüber Zahnärzten zu lesen, die im Internet einen Apfel zur Bewerbung ihrer zahnärztlichen Dienstleistungen verwenden. Diverse Blogs bezeichnen diesen Vorgang gar als „schnöde Abmahnaktion”.

Eine solche Wortwahl zeigt, dass die zugrunde liegende Sach- und Rechtslage von Bloggern und anderen Internetnutzern nicht vollständig erfasst worden ist. Ganz offensichtlich zeigen die Kommentare, dass sich noch nicht jeder Zahnarzt mit der Frage einer eigenen Markenstrategie auseinandergesetzt hat. Dies überrascht umso mehr, als sich die überwiegende Mehrheit der im Internet auftretenden Zahnarztpraxen eigene Kennzeichen und Logos haben entwickeln lassen oder zumindest solche benutzen. In diesen Fällen empfiehlt sich sodann auch ein markenrechtlicher Schutz. Für die Schaffung, Erhaltung und Durchsetzung einer Marke fallen nicht unerhebliche Kosten an. Gerade deshalb ist es nicht nur verständlich sondern zwingend, dass eine Marke gegen Markenverletzer durchgesetzt werden muss.

Hintergrund der Abmahnungen ist die Tatsache, dass eine Kieferorthopädin als Marke einen Apfel in Granny-Smith-Farben beim Deutschen Patent- und Markenamt für die Dienstleistungen eines Zahnarztes (Klasse 44) eingetragen hat. Abgemahnt wurden Zahnärzte, die auf ihren Internetseiten zur Bewerbung ihrer zahnärztlichen Dienstleistungen ein identisches oder zumindest hoch verwechslungsfähiges Kennzeichen verwendet haben. Mit der Abmahnung soll auf der untersten Eskalationsstufe versucht werden, den Markenverletzer zu einem rechtstreuen Verhalten anzuhalten. Hierdurch soll gerade ein gerichtliches Verfahren vermieden werden.

Die Empörung der Abgemahnten und Ihrer Sympathisanten verkennt offensichtlich, dass es rechtswidrig ist, wenn durch die Verwendung eines geschützten verwechslungsfähigen Kennzeichens die eigenen Leistungen beworben werden und hierdurch eine Herkunftstäuschung in Kauf genommen wird.

Ähneln sich die Zeichen und liegt wie in den zitierten Äpfel-Fällen Dienstleistungsidentität vor, so liegt ein Verstoß gegen § 14 Abs. 2 Nr. 2 Markengesetz (MarkenG)vor. Dass sich die Markeninhaberin im Recht befindet, zeigen auch die vier hierzu ergangenen Entscheidungen des LG Mannheim (Beschluss v. 05.04.2007, Az.: 2 O 90/07; v. 28.08.2007, Az.: 2 O 207/07; v. 14.11.2007, Az.: 7 O 333/07 und Az. 7 O 334/07)

Das Gericht hat in vier verschiedenen Fällen eine Verwechslungsgefahr bejaht und die Nutzung eines „Apfel-Kennzeichens“ untersagt.

Die Sympathisanten der  Markenverletzer, die in Kenntnis dessen von einer „schnöden Abmahnaktion“ sprechen, stellen sich damit bewusst ins rechtliche Abseits.

Marken stellen derzeit in der Rechtspraxis zwischen (Zahn-)Ärzten nicht die Mehrzahl der rechtlichen Auseinandersetzungen dar.  Deutlich mehr wird über die Einhaltung der wettbewerbsrechtlichen Vorschriften und des Heilmittelwerberecht (HWG) gestritten.

Die Möglichkeit, Partei einer marken- ebenso wie einer wettbewerbsrechtlichen Auseinandersetzung zu werden, ist dem zunehmenden Wettbewerb unter (Zahn-)Arztpraxen geschuldet. Deshalb schützen auch immer mehr Zahnärzte Ihre Praxenlogos und Ihre Tätigkeit als Dienstleistungsmarke.

Seit Inkrafttreten des Markengesetzes 1995 steht es grundsätzlich jedem Zahnarzt offen, seine Dienstleistung als Marke schützen zu lassen. Insbesondere sieht die Internationale (Nizzaer) Markenklassifikation von Waren und Dienstleistungen für die Eintragung von Marken in ihrer Klasse 44 ausdrücklich die „Dienstleistungen eines Zahnarztes“ bzw. die „Dienstleistungen eines Arztes“ für den Markenschutz vor.

Der Markenschutz kann hierbei sowohl in Form einer bestimmten Bezeichnung, beispielsweise „exellent dent“ (Deutsche Wortmarke, Register-Nr. 30559126.6), als auch in Form einer bildlichen Darstellung, beispielsweise „casa Dent“ (Deutsche Wort-/Bildmarke, Register-Nr. 30669216.3)gewährt werden. Der schöpferischen Kreativität sind insoweit nur wenige Grenzen gesetzt. Auch im ärztlichen und zahnärztlichen Bereich nimmt die Anzahl der eingetragenen Dienstleistungsmarken stetig zu. Beispielhaft sei nur auf folgende Marken verwiesen, die ebenfalls im Register des DPMA abgerufen werden können: https://dpinfo.dpma.de/protect/user_files/dpmaweb/N_30648201.0_1.jpeg und https://dpinfo.dpma.de/protect/user_files/dpmaweb/N_39732448.0_1.jpeg.

Über die reinen Dienstleistungen eines Arztes bzw. Zahnarztes hinaus lassen sich grundsätzlich auch eigene Produkte unter Markenschutz stellen, so dass sich für den (Zahn-)Arzt umfangreiche Möglichkeiten bei der Markenanmeldung bieten. Vor diesem Hintergrund bietet der Markenschutz eine interessante Möglichkeit, die Werbung für eigene Leistungen von der Werbung anderer Mitbewerber aussagekräftig und rechtsbeständig zu unterscheiden.

Der rechtliche Rahmen für eine Ausweitung der unternehmerischen Tätigkeit für (Zahn-)Ärzte konkretisiert sich zusehends mit der aktuellen Entwicklung in Rechtsprechung und Politik. Insbesondere ist hier die Möglichkeit der Gründung und des Betriebs von Gesellschaften im Bereich der (zahn-)ärztlichen Versorgung zu nennen. Vor diesem Hintergrund ist davon auszugehen, dass in Zukunft auch die Zahl der (Zahn-)Arztpraxen steigen wird, die die Möglichkeit des Markenschutzes in Anspruch nehmen werden.

Um einen deutschlandweiten Schutz des eigenen Zeichens zu erreichen, bietet sich die Anmeldung einer deutschen Marke an. Wird hingegen ein innereuropäisches länderübergreifendes Angebot von Waren bzw. Dienstleistungen eines (Zahn-)Arztes angestrebt, so bietet sich die Anmeldung einer Gemeinschaftsmarke an, die sodann europaweite Schutzwirkung entfaltet.

Die Kosten einer Markenanmeldung bestimmen sich nach dem Raum, für den Schutz begehrt wird, und infolgedessen nach dem hierfür zuständigen Markenamt. Im nahe liegenden Fall einer deutschen Markenanmeldung sind beispielsweise für eine Anmeldung einer Marke in drei Markenklassen Gebühren des Deutschen Patent- und Markenamtes in Höhe von derzeit € 300,00 anzusetzen. Ob sich eine solche Investition lohnt, muss jeder (Zahn-)Arzt freilich für sich nach unternehmerischen Gesichtspunkten entscheiden.

Fazit

Behauptungen, die vor allem im Internet vertreten werden, dass eine markenrechtliche Abmahnung unter Zahnärzten unkollegial und schnöde wäre, ist entgegenzutreten. Das Gegenteil ist der Fall. Markenverletzungen sind unkollegial und rechtswidrig. Der, dessen Rechte durch Dritte beeinträchtigt werden, ist durch die Rechtsordnung zu schützen.

Wer das Recht anderer beeinträchtigt muss dagegen damit rechnen, dass ihm hierfür auch rechtliche Konsequenzen drohen. Für einen konsequenten Markenschutz ist es erforderlich, dass gegen Kennzeichenrechtsverletzungen vorgegangen wird.

Der Markenschutz für (zahn-)ärztliche Waren und Dienstleistungen begründet dementsprechend eine Chance, die zahnärztliche Kunst und damit verbundene Dienstleistungen profiliert von den Angeboten der Kollegen zu unterscheiden und mitnichten eine standeswidrige Handlung. Durch eine klare qualitative Unterscheidbarkeit der zahnärztlichen Versorgung wird die zahnärztliche Versorgung insgesamt aufgewertet.

Schlussendlich stehen dem (Zahn-)Arzt damit auch die Türen zu den Markenämtern ebenso offen wie jedem anderen Unternehmer. In diesem Sinne:

Porta patens esto, nulli claudatur honesto (sinngemäß: dies Tor soll jedem offensteh´n, der ehrbar will durch selbes geh´n)!

*wir sind ein ehrenamtliches, nicht kommerzielles Blog, das keine Gewinnabsichten hat und deshalb dürfen wir auch diesen Text laut Nutzungsbedingungen von dailynet nachdrucken – weg gelassen haben wir deshalb auch die Anschrift der verlautbarenden Anwaltskanzlei….wo kämen wir denn auch h? *ggg*

“Kaum Geld für Narkosen”

January 25, 2008

Anästhesisten klagen über zu wenig Vergütung – Zahnärzte beklagen Situation so HNA Online

Bei schwierigen Eingriffen an Zähnen zahlen die Eltern der kleinen Patienten oft die Narkose aus eigener Tasche. Dieses Foto zeigt nicht Tobias, sondern einen anderen jungen Patienten. Foto: dpa

Von Beate Eder

KASSEL. Die nordhessischen Anästhesisten (Narkoseärzte) schlagen Alarm: Ihre Vergütung für Zahnarzt-Narkosen von Behinderten und Kindern bis zum zwölften Lebensjahr ist seit Langem nicht mehr ausreichend gesichert. In einem Schreiben an das hessische Sozialministerium, die Krankenkassen, die Kassenärztlichen und Kassenzahnärztlichen Vereinigungen Hessen haben die Narkoseärzte dieses Problem benannt.

Der Fall des dreieinhalbjährigen Tobias aus Kassel war deswegen an die Öffentlichkeit gelangt, weil der Vater das Geld für die Narkose nicht hatte aufbringen können. Das kleine Kind hat 14 kariöse Zähne und Schmerzen beim Essen (die HNA berichtete). Für Behinderte und Kinder bis zwölf Jahre ist bei entsprechender Indikation diese Leistung von der gesetzlichen Krankenversicherung zu erbringen. Ab zwölf Jahre muss die Narkose sowieso privat bezahlt werden.

Dass Eltern kleiner und behinderter Kinder die Narkose privat zahlen, ist nach Auskunft von Krankenkassen und Kassenärztlicher Vereinigung nicht zulässig.

Die tatsächlichen Kosten einer Narkose liegen bei 250 bis 400 Euro. Ein Narkosearzt erhält bei einer Zahn-OP für Behinderte und Kinder unter zwölf Jahren aber nur 31,50 Euro – und zwar pro Patient und Quartal. Die Eingriffe dauern ein bis zwei Stunden. Für eine möglicherweise zweite Behandlung innerhalb eines Quartals erhält er gar kein Geld. Das sind die Gründe, warum die Zahnärzte unter diesen Umständen keine Narkoseärzte bekommen.

Wer sich beispielsweise am Auge, an der Hand, am Fuß oder am Knie ambulant behandeln lassen muss, ist mit der Vollnarkose auf der sicheren Seite: In diesem Fall werden die Leistungen bei entsprechener Diagnose voll übernommen. “Grundsätzlich ist zu wenig Geld im System. Das führt dazu, dass Leistungen nicht angemessen vergütet werden können”, sagt Karl Matthias Roth, Pressesprecher der Kassenärztlichen Vereinigung in Hessen. Eine Möglichkeit, das Problem in den Griff zu bekommen: Die Krankenkassen müssten einen Sondervertrag für diese Fälle abschließen.

In Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen gebe es Modelle, in denen die Vergütung für die Narkoseärzte bei Zahnbehandlungen gefördert würden, sagte ein Narkosearzt, der namentlich nicht genannt werden möchte. “Solch ein Modell benötigen wir auch in Hessen – ansonsten wird die zahnärztliche Versorgung gerade der kleinen Patienten und Behinderten in Narkose nicht mehr möglich sein.”

Zahnarzt hilft schwangerer Deutschen in türkischem Knast

January 25, 2008

Über eine Deutsche, die hochschwanger im türkischen Knast sitzt, und um die sich anfangs nur ein Zahnarzt kümmerte, berichtet das dentale Blog:
Sabrina sitzt im selben Gefängnis. “In dem wie damals dieser Marco”, sagt Hans Wolfgang Wurm. Er ist wütend, wütend aus Mitleid. Zwei junge Menschen, das gleiche Gefängnis, und doch ist alles anders. “Sabrina steht völlig allein da”, ärgert sich der pensionierte Zahnarzt aus Baisweil (Kreis Ostallgäu).

Bild macht Zähne schön

January 24, 2008

..ein Professor aus München kennt sich bei Implantaten aus? Und eine gnadenlos bahnbrechende Erkenntnis hat er auch, der Herr Professor und das sogar äksklusiv für die Bildzeitung:

„Dabei ist es gar nicht schwer, schöne, gesunde und gepflegte Zähne bis ins hohe Alter zu behalten“, sagt der Münchner Zahnarzt und Implantat-Spezialist Prof. Heinz Kniha (53). Dafür ist es übrigens nie zu spät.

sowas! Und was hat dieser PR-Artikel in der Bildzeitung gekostet, fracht sich dental life??

Nepper, Schlepper, Zahnärzte?

January 24, 2008

Nicht jeder Weißkittel meint es unbedingt gut mit dir! behauptet RP-Online

Vor manchen Zahnärzten muß man Angst haben, nicht weil es weh tut. Da wird mancher dieser Weißkittel zum Schwarzkittel, kommt aus dem Unterholz gestürzt und beißt dort zu, wo es besonders schmerzt, nämlich am Portemonai.

Meine Diagnose sah nicht gut aus, so war das Ergebnis einer Routinekontrolle, alle Amalgamfüllungen sollten entfernt werden, erstens weil Karies festgestellt wurde und zweitens, weil derartige Füllungen giftig sind. Es hieß also zu einem neuen Termin wiederkommen, für eine derartige Prozedur war an dem heutigen Sitzungstag keine Zeit.

Etwas nachdenklich verließ ich den Praxisbereich, denn das diese Füllungen giftig wären, hatte mein angestammter Zahnarzt, der leider seit längerem erkrankt war, nicht bestätigt. Da besteht kein Handlungsbedarf, erklärte er auf mein Befragen, das ist wissenschaftlich nicht bewiesen, daß das Quecksilber dieser Füllungen in den Körper diffundiert. Der Herr Vertreter sah das aber plötzlich anders und ich hatte ein Erklärungsproblem.

Auch Zahnärzte müssen leben, was aber ist, wenn jemand mit unlauteren Methoden argumentiert ? Ich konsultierte also Evelyn, tippte ihr auf die Schulter und bat sie, doch mal auf meine Beisserschen zu schauen, ob die Zähne von Karies braun gefärbt sind, besonders auf den Backenzähnen, da, wo die schwarzen Füllungen drin sind. „ Mach mal weit den Mund auf „ , begann Evelyn die Sitzung, schaute in meine Futterklappe und konnte auch nach mehrmaliger Aufforderung, daß da etwas sein müßte, nichts feststellen.

Meine Nachdenklichkeit verschob sich Richtung Skebsis, die sich mit Mißtrauen einhüllte, natürlich nicht gegenüber Evelyn , denn die meint es stets gut mit mir. Ich dachte jetzt etwas mehr an Schwarzkittel, die am Tage im Unterholz leben.

Ich lag wieder auf dem Behandlungsstuhl, diesmal in Wartezimmer drei, ganz entspannt und so wie ich lag, legte ich mir auch meine Fragen zurecht.
Der Vertretungsarzt in weißem Kittel erschien, er machte ein freundliches Gesicht und meinte so etwas, wie : „ na dann wollen wir mal „, plazierte sich neben mir auf einem Stuhl und bevor er zum Turbinenbohrer griff, fragte er noch jovial, ob eine Spritze verlangt würde. Die noch freundlichere Zahnarzthelferin, mit der ich mich zuvor über Bayer-Leverkusen unterhalten hatte, outete sich als Fan, die in Block D saß, unweit des Fan-Einpeitschers ! Überall trifft man also Verbündete !

Den schwungvollen Angriff des Zahnarztbohrers stoppte ich zunächst einmal damit, daß ich noch eine Frage hätte. Der Arzt war leicht irritiert und zog die Augenbrauen etwas nach oben. Komisch, Scharzkittel verhalten sich bei einem Angriff ähnlich.

Ich sprach ganz langsam, „ können sie mir bitte einmal ganz genau erklären, wo die Karies an den Füllungen eigentlich vorhanden ist „ ?
Der Doktor ließ den Bohrer sinken, saß doch da ein Patient, der sich nicht direkt mit den Weißheiten der Zahnheilkunde zufrieden gab, sondern Rückfragen stelte.

Ich bekam ausweichende Antworten, also optisch könnte man es nicht feststellen, aber es könnte doch etwas vorhanden sein und das ganze wäre so eine Art Zeitbombe, irgendwann würde die Sache hochgehen, vielleicht sogar am Wochenende und äußerdem wären diese Füllungen nicht mehr zeitgemäß.

Auch dieses Zukunftsszenario warf mich nicht aus dem Behandlungsstuhl und ich behauptete, ohne den Kollegen zu nennen, daß ich mal in einer Ärztezeitschrift gelesen hätte, daß diese Füllungen einen günstigen Ausdehnungskoeffizienten hätten, besser als jede Kunststofffüllung, daß sie auch ungiftig wären und ein ganzes Leben halten würden.

Der Weißkittel steckte den Bohrer in die Halterung zurück. „ Oder können sie die Karies röntnologisch feststellen ? “, fragte ich scheinheilig, denn mir war bekannt, daß sich bei Amalgamfüllungen im Blombenbereich nur schwarze Stellen zeigen, weil die Röntgenstrahlen hier blockiert werden. Ich bekam nun das zu hören, was mir bekannt war, nun aber sprach der Doktor von Rheuma und Gliederschmerzen, die vielleicht von dieser Füllung ausgelöst werden könnten. In meinem Gesichtsausdruck blieb die Skebsis weiter programmiert und ich warf einen Blick auf die Arnbanduhr, eigentlich ein Zeichen für einen geplanten Aufbruch !

Nun schaltete sich auch mein Bayer-Fan- Mitglied, die aus Block D, die liebenswerte Helferin ein, sie bemühte sich, ein sehr ernstes Gesicht zu machen und ließ mich irgendwie wissen, daß der Herr Doktor doch Recht habe.
Aha , schoß es mir durch den Kopf, der Schwarzkittel hat auch noch einen Frischling, der aus dem Unterholz nachgelaufen kommt, nur gut, daß er noch nicht beißen kann.

Ist ein Patient nicht willig, gibt auch ein Arzt auf. Ich schob mich vom Stuhl herunter und wünschte einen Guten Tag. Zwei süß-säuerlich dreinblickende Gesichter blickten mir nach !

„ Er hat überhaupt nicht gebohrt „ , rief ich Evelyn entgegen, als ich heim kam.

Nach einem halben Jahr ging ich zu einem anderen Zahnarzt. Es ist alles O.K, sagte er zu mir, als er den obligatorischen Zahnstein entfernt hatte. Ansonsten hatte er nichts festgestellt !

Für Bücher bohren?

January 23, 2008

Mein Zahnarzt bohrt für Bücher sagt die Zeit und porträtiert den Verleger Urs Engeler: er hat Mut, eine Vorliebe für sperrige Poesie und Erfolg.

Es war vor Jahren in der Rialto-Lounge mitten in der Hamburger Innenstadt. Mirko Bonné und Kerstin Grether hatten gerade aus ihren Büchern und Manuskripten gelesen, die Instrumental-Band Halma verbreitete die Atmosphäre einer ausgedehnten Brettspielrunde. An einem der Tische saßen der Dichter Farhad Showghi und ein anderer Mann: Urs Engeler.

Hatte man sich den Motor deutschsprachiger Experimental-Poesie so vorgestellt? Das Klischee dieses literarischen Genres ist groß, man fällt sofort rein. Engeler sah nicht aus wie die Dadaisten in steifen Anzügen, mit schwarzen Zylindern, die um 1916 die Züricher Hinterzimmer bevölkerten. Sein Haar stand ab, seine Augen sind lebendig – man fragt sich, ob die Bücher seines Verlags das bewirken. Was hatte dieser Mann zu lachen?

Angeblich brachten die Schweizer Unruhen 1980 den 1962 in Zürich Geborenen zum Verlagswesen. Wie viele andere war er von den Umbrüchen dieser Zeit beeindruckt und auf der Suche nach neuen extremen literarischen Ausdrucksformen. Seine Vorliebe trieb ihn weit weg vom Mainstream. Er studierte Vergleichende Sprachwissenschaften und volontierte im Züricher Amman-Verlag. Er hat sich selbst beigebracht, was man beherrschen muss, um als Verleger zu bestehen.

Der absolute Kinderhorror

January 22, 2008

Eine Studie deckt auf berichtet die Tagesschau:

Manche Kinder gruseln sich vor Männern mit Vollbärten. Andere verkriechen sich, wenn ein Hund mit ihnen spielen will. Da hat jedes Kind so seine Eigenheiten. Eine Untersuchung der Universität im englischen Sheffield ergab, dass auffallend viele Kinder großes Unbehagen ausgerechnet gegenüber denen haben, die sie eigentlich zum lachen bringen sollen: Clowns.

Ausnahmslos jedes der 250 befragten Kinder im Alter zwischen vier und 16 Jahren antwortete, es finde die Spaßmacher ganz und gar nicht lustig. Sogar einige ältere gaben zu, sie fürchteten sich regelrecht. Mit der Studie wollte die Universität erforschen, wie sich Kinder in Krankenhäusern wohler fühlen. Den Auftraggebern dürfte mit diesem Ergebnis das Lächeln ob ihrer lustigen Idee mit den Clowns gefroren sein.

wohin versickern die Studiengebühren?

January 22, 2008

Studenten gehen stiften – schreibt Spiegel online

Werden die Einnahmen aus der Campusmaut in den Landeshaushalten versickern? An Hochschulen in Münster und Duisburg-Essen speisen sich daraus Stiftungen. Studenten bestimmen mit über die Verwendung des Geldes.

Autobahnen vor Bibliotheken – politische Prioritäten dieser Art fürchten Studenten in gleich mehreren Bundesländern. Die Sorge: Studiengebühren, derzeit zumeist 500 Euro pro Semester, könnten in irgendwelchen Haushaltstöpfen verschwinden – und an den Hochschulen bliebe alles wie gehabt. Ein Modell, das solche Befürchtungen entkräften hilft, haben die Universität Duisburg-Essen und die Fachhochschule Münster gefunden. Sie gründeten die ersten deutschen Hochschulstiftungen, die sich aus Studienbeiträgen speisen. Duisburg-Essen beispielsweise will das Stiftungskapital um eine Million Euro pro Jahr steigern. Die Universität hat sich verpflichtet, damit Projekte zu fördern, die die Studienbedingungen verbessern. Welche genau, darüber entscheiden Studentenvertreter gleichberechtigt mit. DieInitiatoren hoffen, dass künftig auch private Wohltäter Kapital zuschießen. Der Duisburger Rektor Lothar Zechlin bezeichnet das Modell als “eine Art Generationenvertrag”: Heutige Studenten bezahlten Geld, das künftigen Kommilitonen zugute komme. “Das kann man ihnen nicht hoch genug anrechnen”, so Zechlin

Complementärmedizinische Betrachtung der Zahnheilkunde

January 21, 2008

Zähne, Zahnstellungen und ihre Verbindung zur Wirbelsäule legt comed offen
Zustand, Lage und Form der Zähne lassen Rückschlüsse auf den gesamten Organismus sowie den emotionalen Zustand eines Menschen zu. Die Zahnstellung steht auch in Verbindung mit der Wirbelsäule.
Besonders der Zahnsanierung kommt eine zentrale Rolle in der complementären Medizin zu. Unverträglichkeiten von Dental-Metallen sind z.B. oft mit einer Vielfalt von Beschwerdebildern verbunden. Die Symptomatik reicht dabei von allgemeinem Unwohlsein über Müdigkeit, Konzentrationslosigkeit und Kopfschmerzen, häufig wiederkehrenden Infektionen und Allergien bis hin zu Autoimmun- und psychischen Erkrankungen. Eine sichtbare lokale Unverträglichkeitsreaktion in der Mundhöhle bleibt allerdings in den meisten Fällen aus. Doch auch Schiefstellungen zeigen ihre Auswirkungen. Darüber berichten Dr. med. dent. Rainard Scheele, Dr. med. dent. Brigitte Losert-Brugger und Siegfried Duscha in CO`MED 01/07 in ihrem Beitrag Zahn- und Gesichtschmerzen, ein ganzheitlicher Diagnose und Therapieansatz:

Wenn der Unterkiefer schief steht
Bei einer craniomandibulären Dysfunktion steht der Unterkiefer zum Kopf, speziell zum Oberkiefer, in einer falschen Position oder Verbindung über das Kiefergelenk. Klinische Zeichen solcher Dysfunktionen können z. B. eng stehende Zähne, Zahnfleischrückgang, stark abgenutzte Zähne, Schmelzfrakturen, Knirschfacetten sein.

Es ist wissenschaftlich erwiesen, das eine falsche Okklusion der Zähne und eine Kieferfehlstellung zu einer kompensatorischen Fehlstellung des Haltungsgefüges in der Wirbelsäule führt. Unser Körper ist über Muskelzüge, Bänder, Sehnen und Faszien von Kopf bis Fuß regulativ verbunden. Eine Kieferfehlstellung kann eine Verschiebung der Wirbelkörper über muskuläre Asymmetrie bewirken. Diese kann zu einem Schulterschiefstand und, fortgeleitet über die Wirbelsäule, zu einer Beckenrotation mit funktioneller Beinlängendifferenz führen. Umgekehrt kann z. B. ein verkürztes Bein oder ein pathologischer Fuß seine Störungen nach oben regulativ weiterleiten und eine Kieferfehlstellung induzieren und sogar indirekt “Zahnschmerzen” als Symptom zeigen.

Die amerikanische Manualtherapeutin Jannet Travell hat diese Art der Schmerzprojektion von verspannten Körper- und Kiefermuskeln in die Zähne beschrieben. So können z. B. Verspannungen in der Hals- und Schultermuskulatur Zahnschmerzen vortäuschen, weil die Schmerzen der Muskulatur und der Zähne dem Gehirn über die gleiche Nervenleitung mitgeteilt werden. Die Ursache des vermeintlichen Zahnschmerzes liegt nicht im Zahnorgan selbst, sondern in einer verspannten Muskulatur, die Schmerzsignale aussendet.

Travell erklärte dies mit der Ausbildung von Triggerpunkten, die durch unphysiologische Überlastungen kleine verspannte Areale oder verkrampfte Knotenpunkte im Muskel darstellen. Die Triggerpunkte strangulieren durch Spasmus ihre eigene Ver- und Entsorgung, so dass daraus schließlich eine nicht mehr lösbare schlechte Stoffwechsellage entsteht. Die Schlackeprodukte erzeugen wie bei einem Muskelkater Schmerzen, die über die Nerven an das Gehirn geleitet werden und dort fälschlicherweise subjektiv als Zahnschmerz interpretiert werden (Schmerzprojektion). Ist also z. B. die Halsmuskulatur verspannt, können diese Triggerpunkte Schmerzen an den Backenzähnen vortäuschen.

Schwierig wird das Aufspüren der möglichen Ursachen erst recht dann, wenn der schmerzende Zahn z. B. eine tiefe Füllung oder Karies aufweist. Es ist durchaus möglich, dass sich im Zahn eine Entzündung des Zahnnerven (Pulpitis) eingestellt hat, die entsprechend behandelt werden muss. Wenn jedoch nach zahnspezifischer Behandlung der Schmerz parodox unverändert bestehen bleibt, sollte eine neuromuskuläre Störung in die Differentialdiagnose mit einbezogen werden.

Tipp: Weitere interessante Ausgaben zum Schwerpunktthema Zahnheilkunde sind CO`MED 01/07, 01/06, 01/05.

In der Edition CO`MED sind folgende Bücher zum Thema Zahnheilkunde erschienen:

Dr. Dietrich Volkmer – Schmerztherapie und Biologische Zahn-Heilkunde
Wichtig für eine erfolgreiche Zahnbehandlung ist die Zusammenarbeit zwischen der Klinischen Zahnmedizin und der empirischen Complementärmedizin. Der Autor weist auf alternative Therapieverfahren hin. Einführend geht er auf die Entstehung verschiedener Schmerzphänomene ein und unterscheidet hierbei zwischen akutem und chronischem Schmerz. Verschiedene Diagnosesysteme werden vorgestellt, wie die Elektroakupunktur nach Voll, das Vega-Testverfahren und die Kinesiologie. Sanfte Behandlungsmethoden beeinschließen die Homöopathie, die Nosodentherapie, Organpräparate, Farbtherapie, Bioresonanztherapie und Lymphdrainage. Ernährungshinweise runden das Kapitel ab. Was bedeutet eine Wurzelbehandlung unter ganzheitlicher Betrachtung?

Edition CO`MED, Hochheim, ISBN 3-9805739-6-6

Dr. med. dent. Dietrich Volkmer – Homöopathie – Die sanfte Zahnheilkunde
Das praktische Arbeitsbuch unterscheidet sich von der großen Anzahl gängiger Werke dadurch, dass Themen abgehandelt werden, die anderswo fehlen. So versucht der Autor, die schwierige Frage des Wirkungsprinzips der Homöopathie sowohl dem Anfänger als auch dem Fortgeschrittenen nahe zu bringen. Er hat den Mut, heikle Betrachtungen wie Einzelmittel- oder Komplexmittelhomöopathie oder die Grenzen der Homöopathie unter die Lupe zu nehmen. Im zweiten Teil befasst er sich in erster Linie mit der Verknüpfung von Zahnheilkunde und Homöopathie – ein bisher unterrepräsentiertes Thema, das jedoch im Interesse einer sanften Heilkunde immer wichtiger wird.

Edition CO`MED, Hochheim, ISBN: 3-934 672-02-7
ISBN 13: 978-3-934 672-02-4

Biologische Krebstherapie

In Ergänzung oder als Alternative zu herkömmlichen Therapien
Die Diagnose Krebs löst große Verzweiflung und Hilflosigkeit bei den Betroffenen aus. Jetzt ist eine sinnvolle Zusammenarbeit von Schul- und Complementärmedizin gefragt. Die Erfahrung zeigt: sind die passenden Wege gefunden und werden sie in reger Absprache unter Einbeziehung der Patientenverantwortlichkeit begangen, ist dies für viele mehr als hilfreich. Das Fachmagazin CO`MED bietet renommierten Therapeuten regelmäßig die Möglichkeit, sich über die aktuellsten Behandlungsformen auszutauschen, zu diskutieren und zu informieren. An dieser Stelle finden Sie Auszüge aus CO`MED 08/07.

So berichtet beispielsweise Karl-Heinz Rudat über die Biologische Schmerzlinderung in der onkologischen Tumortherapie:

Natürliche Schmerzbehandlung
Der Schmerzpatient erwartet in der Naturheilpraxis zu Recht eine möglichst umgehende, belastungsarme und für ihn nachvollziehbare Linderung seiner Beschwerden. Das bedeutet im Praxisalltag in der Regel, dass eine möglichst schonende und nebenwirkungsfreie Schmerzbehandlung zur Anwendung kommen sollte. Tumorschmerzen zeigen sich in ihrer Ausprägung und Intensität sehr individuell und unterschiedlich, so dass ein sicheres Therapiekonzept, das auf jede Art von Schmerzen anwendbar und auch wirksam ist, oft nicht möglich erscheint. Besonders vor diesem Hintergrund zeigt sich der Vorteil des körpereigenen Schmerzlinderungsaspektes, den biogene Milzpeptide ermöglichen.
Neben der im Vordergrund stehenden Anwendung der Glykopeptide sollten zusätzlich auch andere, bei Schmerzzuständen bewährte Heilmethoden wie die Akupunktur, die Neuraltherapie, die Massage- und Reflexzonenbehandlung, die Hydrotherapie oder eine psychotherapeutische Schmerzbewältigung erwogen werden.

Die besonderen Behandlungsvorteile bei der schmerzindizierten Anwendung der bioaktiven Glykopeptide bei tumorösen Erkrankungen sind die Verbesserung der verminderten immunsystemischen Prozesse und die gleichzeitig aktiven Wirkfaktoren der intrazellulären Schmerzlinderung sowie eine signifikante Verträglichkeitsverbesserung von chemotherapeutischen Maßnahmen.

Schmerzlinderung und Verbesserung der Stimmungslage
Die Anwendung der Milzpeptide hat für die prophylaktische und akute Alternativtherapie von Tumorschmerzen einen gleichermaßen hohen Stellenwert. Anwendungsstudien haben gezeigt, wie groß und weitreichend der Gesamteinfluss von Glykopeptiden auf alle schmerzauslösenden Mechanismen der Prostaglandine ist. Die ungehinderte Freisetzung der schmerzverursachenden Prostaglandine, die bei allen Reizeffekten der Nervenfasern, insbesondere der bei Krebs belasteten neuralen Gewebestrukturen, kann zum Beispiel durch die regelmäßige Kombinationsanwendungen gedämpft und eingegrenzt werden. Durch die Aktivierung der Endorphinausschüttung besteht therapeutisch die Möglichkeit, einen relevanten, oft entgleisten Schmerzfaktor weitgehend und nebenwirkungsfrei auszuschalten. In der natürlich-alternativen Onkologie sollte aus diesen Gründen der Einsatz von Milzpeptiden mit in ein kausales Behandlungskonzept einbezogen werden.

Sonja-Maria Czérkus-Yavuz greift das Thema der heilsamen Kräfte von Gewürzen auf mit

Kurkuma birgt viel Versprechendes
Den charakteristischen Wirkstoffen des Kurkuma-Extrakts, Curcuminoide und ätherisches Öl, sind inzwischen erstaunlich viele pharmakologische Wirkungen nachweislich zugeschrieben: choleretisch, antioxidativ, antiflammatorisch, antikanzerogen, immunstimulierend und antiviral sowie lipidsenkend.

Im Folgenden ist eine Auswahl neuerer Erkenntnisse, bei denen Kurkuma als Phytotherapeutikum verwendet wurde, dokumentiert:

Die Curcuminoide der Droge hatten einen positiven Einfluss auf verschiedene Formen von Krebs wie zum Beispiel Prostatakrebs, Brustkrebs und Hautkrebs. Das Wachstum der Krebszellen wurde durch die tägliche Dosis von 0,5 bis 2 Gramm Curcumin gehemmt. Insbesondere eine Hemmung des Wachstums östrogenabhängiger Tumore wurde beobachtet.
Bei Rauchern konnte nach vierwöchiger, täglicher Einnahme von 1,5 Gramm Kurkuma die mutagene Wirkung ihres Urins deutlich gegenüber der Kontrolle gesenkt werden.
Eine Studie mit an Dickdarmkrebs erkrankten Patienten wies auf die gute Verträglichkeit eines Kurkuma-Extrakts hin. Bei einer Dosis von 2,2 Gramm pro Tag traten keinerlei unerwünschte Nebeneffekte auf.

Quelle: Daniel Lindhorst, Wirkung von Curcuma longa und seines Derivates Diacetylcurcumin auf verschiedene Signalkaskaden humaner Lymphozyten, Institut für Pharmakologie und Toxikologie, Universität Hannover, 2005

Tipp: Das Schwerpunktthema Biologische Krebstherapie finden Sie in CO`MED 07/08, 08/07, 09/06, 08/05 …

In der Edition CO`MED erschien bisher die “Synergistisch-biologische Krebstherapie – Neue Konzepte zur Behandlung chronischer Krankheiten von Dr. med. Bodo Köhler.

Das Krebsproblem lässt sich überwinden durch die persönliche Weiterentwicklung des Patienten. Eine solche führt zur Umstrukturierung des Lebens und den Entschluss, das Leben neuen Zielen zu widmen. Das aktive Arbeitsbuch befasst sich mit den vielschichtigen Erkenntnisprozessen und informiert über das neue UNIT-Konzept anhand vieler Fakten und Zusammenhänge, die auf den Grundlagen der Quantenphysik erstellt wurden. Vorgestellt werden darüber hinaus ungewöhnliche integrierte Einzelkonzepte. Es weist den Weg zur persönlichen Weiterentwicklung des Patienten und informiert über die wechselseitigen zwischenmenschlichen und kosmischen Beziehungen. Daraus ergibt sich, dass der Erfahrungsschatz und Reifegrad eines Therapeuten mit ausschlaggebend für einen Therapieerfolg ist.

Edition CO`MED, Hochheim, ISBN 3-9805739-2-3

Der CO`MED Verlag

Das Verlagsunternehmen fühlt sich dem Leitgedanken “Medizin und Bewusstsein” zum Wohle aller – im Sinne der Ganzheitlichkeit verpflichtet. Dieser spiegelt sich im gesamten Spektrum seiner qualitativ hochwertigen Publikationen zum Thema Medizin und Bewusstsein wider:

Das CO`MED Fachmagazin ist eines der führenden Fachblätter im Bereich der Complementär-Medizin und richtet sich vornehmlich an complementär-medizinisch arbeitende Ärzte, Zahnärzte und Heilpraktiker.

In Ergänzung erscheinen unter dem Leitfaden “Medizin und Bewusstsein” regelmäßig sowohl fach- als auch laienspezifische Buchtitel in der Edition CO’MED. Derzeit sind nahezu 30 Titel erhältlich. Für 2008 sind ca. 10 Neuerscheinungen geplant. Informieren Sie sich unter http://www.comedverlag.de

Das Online-Portal http://www.comedweb.de führt Patienten, Therapeuten und Anbieter zusammen. Als Knotenpunkt steht es im Zentrum aller anderen Aktivitäten des CO`MED-Verlags. Für die zweite Jahreshälfte 2008 sind dort spannende Veränderungen geplant.

Abgerundet wird das Verlagsangebot durch die Möglichkeit des persönlichen Kontakts. Alljährlich bietet der beliebte CO`MED Congress dem interessierten Publikum ein hochkarätiges Vortragsprogramm renommierter Referenten der Complementär-Medizin. An die Veranstaltung angeschlossen ist eine Fachausstellung. Congresstermin für 2008: 11./12. Oktober im Steigenberger Bad Homburg

Persönlich kennen lernen können Sie uns
in Wiesbaden auf der Paracelsusmesse, 8. – 10. 2. 08
in Wiesbaden auf der Interbiologica, 15. – 16. 3. 08
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Lesen Sie weiter im nächsten Teil der Serie:
“Aktuelles aus der Complementär-Medizin”

– Geomantie und historisches Geschehen – Was Menhire und Steinsetzungen erzählen
– Die Heilkraft der Pflanzen – Japanische Phytotherapie – Kampo