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FVDZ deletes war Part III – oder die Organisation des Grauens?

February 16, 2008

weiter im Text von Dr. Heidenreich (DZW)

Jetzt fragt man sich, warum ist das alles so möglich? Eine Ursache liegt in der überholten „pyramidalen“ Organisationsstruktur des Verbandes (darauf hatte ich (Heidenreich) unanständigerweise des öfteren hingewiesen! und der „Übermächtigkeit“ des Geschäftsführers Gilles (tief verbundener Freund des FVDZ-Patriarchen Dr. Gutmann*, eines „Todfeindes“ von Heidenreich). Beide Elemente – verschmolzen mit „Gutmannschem blindwütigem Hass“ – haben ehemals zum „Sturz“ von Beckmann beigetragen. Beides zerstört jetzt zumindest den ehemals größten Landesverband des FVDZ.

Kein Landesverband – und das sei den anderen Landesvorsitzenden gesagt – hat, selbst auf der Grundlage von Landesvorstands- oder Landesversammlungsbeschlüssen, eine Chance gegen die Macht- und Finanzposition des Geschäftsführers sowie die subjektive Meinung und die willkürlichen Repressalien des Bundesvorstandes, letztlich des Bundesvorsitzenden. Notfalls wird die Satzung verbogen, oder die Beschlüsse der Landesebene werden als „Missbrauch der Satzung“ eingeordnet. Ein knallhartes Patriarchatzeitlich überkommenen Musters stoppt geschriebenes (Zensur), hebt Mehrheitsbeschlüsse der Landesebene auf, wenn sie den „Geruch“ von Entwicklungspotenzial für den Verband oder Selbstständigkeit im Landesinteresse haben, und unterbindet Handeln durch entsprechende Verbandsausschlüsse. Nur so kann die Spitze (der Pyramide) ihre Macht erhalten.

Einfach gesagt, es geht um Macht und Geld. Die aktuell noch bestehende, pyramidale und insbesondere patriarchalischen beherrschende Organisationsstruktur des FVDZ ist den modernen Anforderungen auch eines standespolitischen Verbands nicht gewachsen und muss zwangsläufig scheitern. In diesem Prozess befinden wir uns. Der FVDZ in Bayern, der sich immer sehr intensiv mit der Politik auseinandergesetzt hat, hat seit dem Januar 2005, dem Jahr der verbandsinternen Auseinandersetzungen um die Beurlaubung von Gilles, der „Beschlüsse von Wiesbaden“ um der Querelen um die subversive Bayerische Minderheit um Dres. Kinner und Schott allein in Bayern ca. 573 Mitglieder verloren. Zum 31. März 2008 wird der Landesverband Bayern nochmals um mehr als 60 Mitglieder auf unter 3.000 Mitglieder geschrumpft sein.

Um zu erkennen, dass sich dieser Abwärtstrend 2008 weiter fortsetzen wird, muss man kein Prophet sein. Bundesweit ist im oben genannten Zeitraum ein Schwund von circa 1.605 Mitgliedern zu verzeichnen. Diese Zahlen sprechen für sich. Es stimmt dabei äußerst nachdenklich, wenn der Bundesvorsitzende „keine Austrittswelle in Bayern erkennen kann“. Keine Zweifel, mit dem Ende der „Ära Beckmann“ hat aufgrund des unterbliebenen Strukturwandels des Verbandes und des schwachen Nachfolgevorstandes, der bei der Politik nach eigener Aussage nicht gehört wird und außer „Farbfotolächeln“ in der FVDZ- Presse und Ausschlussverfahren gegen verdiente Freiberufler nichts zukunftweisende bewegt hat, die „Schmelze“ des Verbandes begonnen. Der Verband erlebt einen internen „Klimawandel“ und wäre gut beraten, auf radikale „Erneuerung der Energie“ zu setzten. Hierfür sind die Strukturen aber zu verknöchert und zu träge. Dass der Bundesvorstand des FVDZ jetzt aufgrund seiner Beschlüsse seine besten Leute in Bayern und sehr viele der bereits Ausgetretenen und weiterhin Austretende offensichtlich geradezu zwingt, sich außerhalb des FVDZ neu zu organisieren ist ein Elemente der Psychologien Logik, eine „sich selbst erfüllende Prophezeiung“. Aber auch hier wird seitens der Bundesvorstandes wiederum eine grober Denkfehler gemacht oder vorsätzlich ein bayerisches Szenarium „gegen den FVDZ austreten, um einen eigenen Verein gegen den FDVZ in Bayern zu gründen, sondern die bereits Ausgetreten und Austrittsentschlossenen fordern unter anderem die jetzt ausgeschlossenen kreativen Köpfe des ehemaligen Landesverbandes auf, sich gemeinsam zielgerichtet und zukunftorientiert neu zu ordnen. Dies ist eine Herausforderung für die bayerische Zahnärzteschaft.

*Gutmann: könnte man als mafiösen Hass-Opa bezeichnen, der für einige der fatalsten Irrtümer in der Einschätzung der politischen Lage verantwortlich ist.

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der FVDZ Zickenkrieg geht weiter

February 16, 2008

oder das Imperium strikes back oder so sieht es Kollege Heidenreich in der DZW:

“Der Landesvorstand und die Landesversammlung Bayern wagten es nun, gegen die Position des Bundesvorstands zu denken, zu reden, zu schreiben und zu beschließen. „Missbrauch und Verletzung der Satzung“ „verbandschädliches Verhalten“ holte der Bundesvorstand nun aus seiner „untersten Schublade“, um diesen „aufmüpfigen Bayern“ zu zeigen, wer im Verband das Sagen und die Macht hat. Dabei ließ die Bundesebene sowohl intellektuelle Aspekte als auch intuitives Gespür, sprich Sensibilität, vermissen.

Als man also flugs im Bundesvorstand beschloss, gegen zehn Landesvorstandsmitglieder ein Ausschlussverfahren einzuleiten, dem Landesvorsitzenden die Finanzvollmacht im Landesverband zu entziehen- den Landesverband Bayern sozusagen zum „Schurkenstaat“ zu erklären -, ein Informationsverbot seitens der Bundesgeschäftstelle gegenüber dringenden offiziellen Anfragen des Landesvorstandes zu verhängen, war dies wohl weniger klug als unverhältnismäßig, beziehungsweise weniger weise als letztlich autodestruktiv.

Gleichzeitig startete man im Freifax „Bund“ eine Diffamierungskampagne mit unwahren Behauptungen und Darstellungen, die man ja bekanntlich gerne als „freie Meinungsäußerung“ unterzubringen pflegt. Ein Stil, den sich die Mitglieder des FVDZ wünschen? Die bayerischen Mitglieder jedenfalls nicht. Daher versucht man seitens des Bundesvorstandes mit allen Mitteln, die Informationen zu den Vorgängen entweder im eigenen Sinne zu schönen oder einfach totzuschweigen.

Nachdem immer mehr bayerische Mitglieder seit Beginn dieser Auseinandersetzung unter Protest gegen die Position des Bundesvorstandes den Verband verlassen haben und noch verlassen (auch die entsprechenden Schreiben bleiben „unter der Decke“), zog man nun die „Reißleine“. Man „begnadigte“ sechs der zum Ausschluss vorgesehenen Landesvorstandsmitglieder (man hätte sie ja gerne für den Nachfolgelandesvorstand) und „hängt“ die besonders kämpferischen Freiberufler Dres. Heidenreich (Landesvorsitzender), Klotz (Stellvertretender Landesvorsitzender), Gassenmeier (Pressereferent) und Rottner (freiheitlich besonders engagiertes Vorstandsmitglied).

Dass der stellvertretende Landesvorsitzende Dr. Schmiz und LV- Mitglied Dr. Jörg Lichtblau bereits aus Protest ihrer Ämter niedergelegt hatte (Schmiz ebenfalls im Zusammenhang mit seinem Austritt aus dem Verband), wird nach Vogel- Strauß- Manier ignoriert. Totgeschwiegen wird auch die Kündigung der Landesvorstandsmitglieder Dres. W. Leidmann, S. Keller, H. Brumme, M. Guran, D. Galler. – Motto des BV: „Augen zu, Kopf in den Sand – und durch“. Dass nun die „begnadigten sechs wackeren Bayern“ dem Bundesvorstand bezüglich der weiteren Zusammenarbeit einen Korb gegeben haben, wirft sicherlich neue Personalprobleme auf. Aber man wird schon „Notnägel“ oder „Strohmänner“ finden. Einige Postenjäger scharren auch schon mit den Hufen und warten auf ihr „Zuckerl“, das sie spätesten für die KZVB und Kammerwahlen 2010 strategisch schon mal eingeplant haben und dem sie nun etwas näher gekommen zu sein glauben.”