Drama in Deutschland: afghanische Frauen leiden weiter

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über das lange Leiden der Morsal Obeidi berichtet der Spiegel

Von der Mutter angeblich mit einem Kabel drangsaliert, Vorwürfe auch gegen den Vater – schließlich vom ältesten Bruder erstochen: Morsal Obeidis Leiden erstreckte sich über Monate, belegen neue Dokumente, die SPIEGEL ONLINE vorliegen. Immer wieder versuchte die 16-Jährige zu entkommen. Vergeblich.

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Hamburg – Morsals Angst muss unbeschreiblich groß gewesen sein. Die Liebe zu ihrer Familie auch.

Von außen scheinen die Dinge eindeutig: Wenn einem der Bruder die von ihm so verhassten Kleider – zu kurz, zu bunt, zu aufreizend – an den Leib zu tackern versucht haben soll, wenn die Mutter sie mit einem Kabel geschlagen und der Vater sie in die Magengrube getreten haben soll, dann muss man gehen.

Soweit die Theorie. Doch die ist grau.

Morsals Leben war alles andere als grau. Das junge Mädchen, in Kabul geboren und im Alter von drei Jahren nach Hamburg gekommen, wollte viel. Und vor allem wollte sie all das, was ihre deutschen Freundinnen auch hatten: Schminke, Kleidung, Freunde, Freizeit – Freiheit.

Und eine Familie.

Ein Leben nach eigenen Vorstellungen

Zwei Wochen, nachdem Morsal Obeidi von ihrem Bruder auf einem Parkplatz mit mehr als 20 Stichen niedergestreckt worden ist (mehr…), belegen nun neue Dokumente, wie lange das Mädchen unter den Überzeugungen ihrer Familie gelitten hat – und wie es immer wieder zwischen Hoffnung und Angst schwankte.

weitere Quellen:

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