Zahnarzt macht Doppelgänger verantwortlich

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klingt wie eine Räubergeschichte und ist auch wohl eine *frechgrins* – was die Wildwestpresse da so schreibt:

Der von einer Patientin des „Brückenraubs“ bezichtigte Neu-Ulmer Zahnarzt bestreitet die Vorwürfe. Er sei nicht in der Wohnung der Frau gewesen.Ich bin juristisch bewandert. Ich weiß, dass ich mich strafbar machen würde, wenn ich einem Patienten gegen seinen Willen Prothesen aus dem Mund reißen würde.“ Mit diesen Sätzen machte der von einer Patientin des „Mundraubs“ bezichtigte Neu-Ulmer Zahnarzt gegenüber unserer Zeitung klar, dass die gegen ihn erhobenen Vorwürfe nicht zuträfen. Zudem bestreitet er, am Montagabend an der Tür der 35-Jährigen geklingelt zu haben, um sich zwei nicht bezahlte „Brücken“ wiederzuholen. Er sei dort nie gewesen. Die Frau hatte am Mittwoch gegenüber der Polizei ausgesagt, der Zahnarzt habe ihr am Montag gegen 21.45 Uhr vor ihrer Haustür wortlos die Backen zusammengedrückt, so dass sie den Mund habe öffnen müssen. Dann habe er ihr flugs zwei Prothesen entnommen und sei wortlos wieder gegangen. Der Grund: eine ausstehende Rechnung in Höhe von 400 Euro.

Vieles spricht allerdings dafür, dass der Zahnarzt zur „Tatzeit“ in dem Mietshaus im Stadtteil Ludwigsfeld war. Wie berichtet, hat eine Nachbarin ihn identifiziert; sie war selbst neun Jahre lang seine Patientin und sprach im Treppenhaus sogar kurz mit ihm. „Das kann unmöglich sein“, sagte der Zahnarzt gestern. Der Besucher müsse ein Doppelgänger gewesen sein. Des Dentisten Theorie: „Man will mich fertigmachen, da läuft eine Kampagne.“

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