Gesellschaft für Sexus und Gender in der Zahnmedizin

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ähm, tja, was soll man dazu sagen, was da heute bei zahn-online zu finden ist:

In der Medizin gibt es das Thema schon länger: Nicht zuletzt das Institut für Geschlechterforschung in der Medizin, eingerichtet an der Charité in Berlin, widmet sich vermehrt und betont wissenschaftlich den Fragen, welche biologischen Unterschiede (Sexus) bei Männern und Frauen auftreten, die Diagnostik und Therapie von Krankheiten und gesundheitlichen Störungen beeinflussen. Andere Erkrankungen oder Störungen sind eher gesellschaftlicher Natur (Gender) und entspringen den geschlechtsspezifischen Lebensumständen und/oder dem Erwartungshorizont der Menschen. Beides wird in der Forschung gleich aufmerksam betrachtet, weil beides Auswirkungen auf den Gesundheitszustand der Menschen hat. Auch in der Pharmakologie wird mehr und mehr auf geschlechterspezifische Wirkweisen von Inhaltsstoffen und Galenik geachtet. Nicht zuletzt bei Analgetika ist inzwischen bekannt, dass manche Präparate besser Männern, andere besser Frauen helfen. Nun wird auch in der Zahnmedizin immer deutlicher, dass es biologische und lebenswelt-bezogene Unterschiede hinsichtlich der Mundgesundheit von Männern und Frauen gibt. Das schließt einerseits mit ein, dass es Bereiche ohne geschlechtsspezifische Unterschiede gibt stellt andererseits aber die Bereiche heraus, wo diese Unterschiede bestehen und gibt Handlungsempfehlung von Prophylaxe über Therapie bis zur Nachsorge. Der Dentista Verband der Zahnärztinnen hat dem Thema Geschlechterspezifische Aspekte in der Zahnmedizin von Beginn an einen festen Raum gegeben und einen regelmäßigen Bereich im Verbandsjournal. Konsequenz aus den sich zunehmend mehr ergebenden Informationen zum Thema ist nun die jüngst erfolgte Gründung der Gesellschaft für Sexus und Gender in der Zahnmedizin (SGZ). Explizit richtet diese Fachgesellschaft ihre Arbeit sowohl auf männliche als auch auf weibliche gesundheitsbezogene Aspekte und erfüllt damit die rein fachlichen Voraussetzungen an die Thematik. Ziel ist die Optimierung von Erkenntnissen und deren Nutzung in der Praxis zur Verbesserung der zahnmedizinischen Versorgung von Männern und Frauen durch bei Bedarf angepasste Vorgehensweisen. In wissenschaftlicher Zusammenarbeit mit PD Dr. Dr. Christiane Elisabeth Gleissner (Universität Mainz), Mitglied des Dentista-Verbandes und auch aktiv in die Arbeit des Charité-Zentrums für Geschlechterforschung in der Medizin eingebunden, wird die neue Fachgesellschaft aktuelle bestehende Studien für den zahnmedizinischen Bereich zusammen mit Hochschulen, dem IDZ (DMS IV) und weiteren Organisationen auswerten und als Input für Wissenschaft und Praxis zur Verfügung stellen. Gleichermaßen regt die Gesellschaft zu weiteren Arbeiten auf dem Gebiet an und eröffnet hier nicht zuletzt auch ein spannendes neues Gebiet für Dissertationsthemen. Die Fachgesellschaft, die in der Startphase vom Vorstand des Dentista Verbandes der Zahnärztinnen geleitet wird, hat inzwischen eine Arbeitsgruppe installiert, die sich dem Aufbau der Thematik widmet. Interessierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Zahnärztinnen und Zahnärzte auch aus dem Bereich F&E von Unternehmen sind herzlich eingeladen, den Aufbau der Thematik mit eigenen Studiendaten zu unterstützen bzw. sich allein aus Interesse am Thema einzubringen. Nach der Vorbereitungsphase wird die Fachgesellschaft zum Herbst ihre reguläre Arbeit aufnehmen. In Kürze ist die SGZ im Internet erreichbar unter http://www.sg-zahnmedizin.de.

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One Response to “Gesellschaft für Sexus und Gender in der Zahnmedizin”

  1. Schneier Says:

    Sehr geehrte Damen und Herren ,
    was gender/- mainstraeming bezwecken soll, ist völlig obskur. Geschlechtsidentifikation = 0? In Ihrer Internetseite infantilisieren Sie die Leser, wenn Sie diese mit Du anreden. Sind Sie eigentlich noch normal? Lassen Sie dies Gesellschaft für Psychiatrie entscheiden. Oder haben Sie Angst vor einem Feststellungsergebnis? Ich habe noch niemand gesprochen, der die ganze gender Bewegung nicht als kompletten Unsinn emfindet und insbesondere als vollkommen unnötige Geldausgabe.

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