IDZ: Prognose der Zahnärztezahl und des Bedarfs an zahnärztlichen Leistungen bis zum Jahr 2030

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Überprüfung und Erweiterung des Prognosemodells PROG20 Prognosen zur Entwicklung der Zahnärztezahlen in Deutschland wurden vom IDZ in der Vergangenheit in Zusammenarbeit mit externen Projektpartnern wiederholt vorgelegt, um sowohl dem zahnärztlichen Berufsstand als auch der Gesundheitspolitik eine Orientierung zur zahnmedizinischen Infrastrukturplanung an die Hand zu geben. Da Prognosen aufgrund zu treffender Annahmen naturgemäß mit Unsicherheiten behaftet sind, ist es forschungspolitisch geboten, die Prognoseergebnisse von Zeit zu Zeit durch den Einbezug neuer Erkenntnisse zu aktualisieren. Mit dem jetzt vorliegenden Forschungsbericht „Prognose der Zahnärztezahl und des Bedarfs an zahnärztlichen Leistungen bis zum Jahr 2030“ wird insbesondere durch Verwendung der neuen Approbationszahlen und der aktuellen Bevölkerungsvorausberechnungen des Statistischen Bundesamtes eine überarbeitete Prognose bis zum Jahr 2030 vorgelegt. Gleichzeitig wurde die zahnmedizinische Bedarfsabschätzung einer Revision unterzogen, indem die neueren oralen Morbiditätstrends (beispielsweise zur parodontalen Erkrankung aus der DMS IV-Studie) berücksichtigt wurden. Bei einer eher konservativen Betrachtung der jährlichen Approbationszahlen (Prognosevariante 3) und eher moderaten Annahmen zur Bevölkerungsentwicklung (Variante 1-W 1) stellt sich prognostisch beispielsweise die „Dichteziffer“ (Einwohner je behandelnd tätiger Zahnarzt) für Deutschland folgendermaßen dar:

Jahr behandelnd tätige Zahnärzte Zahnärzte Dichteziffer
2010 66.243
1.236
2020 64.798
1.236
2030 61.283
1.260

Selbstverständlich verändert sich dieses Ergebnisbild deutlich, wenn insbesondere mit anderen Annahmevarianten zu den jährlichen Approbationszahlen prognostisch durchgerechnet wird. Der vorliegende Bericht stellt dementsprechend auch insgesamt drei Varianten (maximal, mittel, konservativ) gleichberechtigt nebeneinander. Die Autoren dieses Berichtes sind: Dr. Josef Georg Brecht/InForMed Ingolstadt, Dr. Victor Paul Meyer/IDZ und Dr. Wolfgang Micheelis/IDZ.

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