Ergraute Lausbuben

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Die Gebrüder Hans, Michael und Christoph Well, bekannt als Biermösl-Blosn, treten auf die Bühne als wären sie auf dem Weg zum Zahnarzt. Doch schon beim Stimmen der Harfe haben sie ihr Publikum im Bann. 33 Jahre nach der Gründung ist die Gruppe Kult so zumindest im und aus dem Allgäu:

Der «Löwen»-Saal ist selten Wochen vorher ausverkauft (470 Sitzplätze). Das Risiko hatte sich für den Vorsitzenden der Kleinkunst (KiK), Dieter Peinecke, gelohnt.

Die mal hintersinnigen mal hinterfotzigen Lausbuben mögen ergraut sein, ihr Publikum unterhalten sie noch immer mit frischem bissigen Spott und satirischen Gstanzln, ob über des Bürgermeister Johann Zehs politisches Wetterfähnchen, die Biermarke Warsteiner, die ihnen offensichtlich nicht mundet («Brechmittel in Guantanamo»), oder über Allgäuer Müller-Milch, die – so dementieren sie ihre eigene Behauptung – nicht aus Sachsen sondern aus Tschechien kommt.

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