Keine Berufsunfähigkeit bei weiterem Praxisbetrieb

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eigentlich keine Überraschung des OVG Lüneburg:

Wer als Zahnarzt bei gesundheitlichen Problemen einen Vertreter in der eigenen Praxis beschäftigt, der im Namen des erkrankten Zahnarztes weiter Rechnungen stellt, hat keinen Anspruch auf eine Berufsunfähigkeitsrente. Das hat das Oberverwaltungsgerichts Lüneburg (AZ: 8 LB 7/08) entschieden. Das Gericht begründete seine Entscheidung damit, dass wer seine Praxis weiter offenhält, den Beruf ja in rechtlicher Hinsicht nicht aufgegeben hat. Denn die Praxis bestehe ja weiter. Die komplette Aufgabe sei aber Voraussetzung, um vom zahnärztlichen Versorgungswerk eine Berufsunfähigkeitsrente zu erhalten.

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