wie tief steckt die apoBank in der Krise?

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doch Bank-Chef Pfennig sagt gegenüber Doccheck: „Wir sind solide“:

“Hier soll nichts schlimm geredet werden. Die apoBank steht nicht vor der Pleite, sondern immer noch gut da. Das ist an der jüngsten Bilanz abzulesen und das ist auch die Aussage ihres Vorstandsvorsitzenden Herbert Pfennig, der erst am 1. Juli das Amt von Günter Preuss übernommen hat: „Die Grundertragskraft der Bank ist unverändert solide“, so Pfennig beim Halbjahresbericht am 27. August.
Fest steht aber: Die apoBank steckt in der Krise. Ihr Gewinn schrumpfte im ersten Halbjahr 2009 auf 7,6 Millionen Euro – das ist nur noch ein Siebtel des Vorjahresertrags, der bei 56,8 Millionen Euro lag. Und die Kernkapitalquote des Instituts sackte in den ersten sechs Monaten dieses Jahres von 8,7 auf 6,4 Prozent – dieser Anteil des Kreditvolumens ist derzeit also noch vom Eigenkapital der Bank gedeckt. 4 Prozent sind den aufsichtsrechtlichen Vorgaben gemäß Minimum in Deutschland.
Auch die „Geldanlage zum Entspannen“ ist ein Abbild dieser Krise. Die Bank braucht dringend frisches Kapital und hat bereits Nachrangdarlehen im Wert von 250 Millionen Euro emittiert – Geld, das ihre Anleger aufs angeschlagene Konto schaufeln.”

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