vom Zahnarzt zum Diakon

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Werner Ströbele wird am 22. November in Freiburg zum Ständigen Diakon geweiht. Seit vier Jahren bereitet er sich auf das Kirchenamt vor. Mit der Weihe wird sich aber für ihn nicht viel ändern – er ist in der Kirche präsent und Ansprechpartner für alle – szon.

Er freue sich auf alle Aufgaben, die das Amt des Ständigen Diakons mit sich bringt, versichert Werner Ströbele. Es würde keinen Aspekt geben, auf den er sich besonders freut, sondern eher die gesamte Aufgabe. Schließlich trägt sich der bekannte Bermatinger auch schon seit langem mit der Idee, sich zum Diakon ausbilden und weihen zu lassen. “Eigentlich hat das schon vor dem Abitur begonnen”, erzählt Ströbele. Er habe damals einen Diakon kennengelernt und sich da schon gedacht, dass dies eigentlich auch etwas für ihn sei. “Allerdings gibt es da ein Mindestalter, also habe ich mir erstmal einen anderen erfüllenden Beruf gesucht” – Ströbele wurde Zahnarzt.

Ein bisschen Lampenfieber

So ganz in Vergessenheit ist der Diakon aber nie geraten, Ströbele war stets engagiert in der Pfarrgemeinde, zuletzt auch als Vorsitzender des Pfarrgemeinderates. “Ich bin aber nicht mehr zur Wahl angetreten. In der Vorbereitungszeit wird der Pfarrgemeinderat mehrfach zum Diakon befragt und ich kann ja schlecht mir selbst zustimmen”, lacht Ströbele. In seiner Zeit als Pfarrgemeinderat ließ sich ein Diakon ausbilden – und erinnerte Ströbele an seinen eigenen Wunsch. Ein familiäres Ereignis in der Kirche gab dann den Ausschlag und Ströbele meldete sich in Freiburg. Normalerweise dauert die Ausbildung zwischen vier und acht Jahren, er hat nur die Mindestzeit von vier Jahren benötigt. “Ich bin aber kein Überflieger, der Leistungskurs Religion im Abitur hat mir den Grundkurs erleichtert”, meint Ströbele.

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Er wird sich als Diakon vor allem um die Erwachsenen-Katechese kümmern. “Bereits in meinem Gemeindepraktikum war ich im Glaubenskurs und in der Betreuung der Eltern der Firmlinge tätig und habe festgestellt, dass mir diese Arbeit liegt”, so Ströbele. Für ihn selbst wird sich durch die Weihe wenig ändern, da er bereits seit vielen Jahren in der Gemeinde engagiert ist. “Ich glaube, dass sich eher in der Wahrnehmung der Menschen etwas ändert, dass sie mich durch das Amt anders sehen. Aber ich bin der gleiche geblieben”, versichert er. Aber natürlich freue er sich auf die Weihe im Freiburger Münster. Schließlich habe die Ausbildung viel Zeit benötigt und man würde sich dann natürlich freuen, wenn man das Ziel erreicht habe. “Das wird sicher sehr eindrucksvoll, wenn man im Münster auf dem Boden liegt”, sagt Ströbele.

Nur einen Punkt – der eigentlich zum Diakon gehört – hat Ströbele abgelehnt: Die Krankenbesuche. “Das wäre für mich schwierig mit dem Beruf vereinbar. Da weiß man doch nie, wer einen da gerade besucht, der Diakon oder der Zahnarzt”, grinst Ströbele. Auf alle anderen Aufgaben freut er sich schon, auch wenn er bei manchen doch etwas Lampenfieber eingesteht. “Zum Beispiel wenn ich an meine erste Trauung denke”.

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