Schweinegrippe: BMI-Murks kostet Menschenleben

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so könnte der Artikel in der heutigen Ausgabe der Ärztezeitung verstanden werden:

Schweinegrippe-Impfung: Aus schon vor dem Start?

Die Kampagne zur Schweinegrippe-Impfung hat schweren Schaden genommen. Verursacher: das Bundesinnenministerium (BMI). Von dort soll für Bundesbedienstete Celvapan® bestellt worden sein. Die Masse der Bevölkerung soll Pandemrix® erhalten.

Klar, alle Impfstoffe sind wirksam und zugelassen. Auch klar: Die Verträge wurden vor längerer Zeit geschlossen. Das hat nichts mit der aktuellen Debatte um Adjuvanzien zu tun. Doch rüber kommt es so: Die Bundesbeschäftigten bekommen etwas anderes – besseres? – als das Volk. Ein Kommunikations-GAU sondergleichen. Dabei lautet eine Regel jeder Krisenkommunikation: Sage die Dinge selbst, dann kann sie niemand “enthüllen”. Dagegen hat das BMI verstoßen – unbewusst oder bewusst sei dahingestellt.

Das Ministerium hat sich in dieser Zeit lieber mit Vorratsdatenspeicherung, Onlinedurchsuchungen etcetera beschäftigt, statt zu kommunizieren und der jetzigen Krise vorzubeugen. Dieses Versäumnis führt zu einem weiteren Vertrauensverlust. Es ist doch völlig verständlich, wenn die Medien noch kritischer über die H1N1-Impfung berichten und in der Folge die Impfbereitschaft noch weiter sinkt. Das Kommunikationsversäumnis des BMI könnte so letztlich viele Leben kosten.

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