Fehler vorerst nicht schlüssig belegt

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wenn ein an sich belangloses Thema plötzlich in die Medien und damit ausser Kontrolle gerät:

Keine Einigung im Streit zwischen einer Patientin und einem Zahnarzt.

Bei einem Verhandlungstermin am Amtsgericht Lörrach kam es gestern zu keiner Einigung zwischen einer Schweizerin und einem Zahnarzt, dem sie Behandlungsfehler vorwirft. Das Gericht forderte die Klägerseite deshalb auf, genau vorzutragen, worin der Fehler bestanden haben soll.Wie bereits berichtet, wirft eine Patientin aus der Schweiz dem Zahnarzt vor, einerseits eine überhöhte Rechnung gestellt und sie andererseits falsch behandelt zu haben, so dass sie danach Schmerzen erlitten haben. Sie war im Anschluss an diese Behandlung zu einem anderen Zahnarzt gegangen, der ihr gesagt habe, der Zahn sei nicht ordentlich kuriert worden. Ein Gutachten der Zahnärztekammer bestätigt, dass in der Rechnung der 2,3-fache Honorarsatz teilweise ohne Begründung überschritten worden sei. Doch der Anwalt des Zahnarztes sagte: “Man kann schwerlich von einem Abrechnungsfehler auf einen Behandlungsfehler schließen”. Der Zahnarzt selbst erklärte, der Erfolg einer Behandlung könne nicht garantiert werden, die Erfolgsquote liege bei 90 Prozent. Dass er einen Fehler gemacht habe, wies er jedoch von sich. Die Patientin hatte selbst ein Gutachten in Auftrag gegeben, in dem von einem Behandlungsfehler die Rede ist. Allerdings wurde diese Expertise erst gestern dem Gericht ausgehändigt. Der Rechtsanwalt des Zahnarztes meinte unterdessen, dieses Gutachten sei teilweise unrichtig und nicht relevant, was die Kausalität für die Schmerzen angehe, die die Patientin erlitten habe und, so die Auskunft des Lebensgefährten der Patientin, noch heute, trotz weiterer Behandlung, erleide.

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Die Patientin hat 941 Euro eingeklagt. Darin enthalten sind die Kosten für das Gutachten und ein Schmerzensgeld. Da es der Klägerin um die grundsätzliche Feststellung geht, dass bei der Behandlung manches schief gelaufen sei, kam es zu keiner Lösung des Rechtsstreits. Das Gericht forderte die Klägerin deswegen auf, genau vorzutragen, worin der Behandlungsfehler bestanden haben soll. Das Gericht werde dann falls nötig selbst einen Sachverständigen beauftragen und auf dieser Grundlage ein Urteil sprechen.

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