322.347 Euro aus Altgold Förderkreis krebskranke Kinder

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Die Erfolgsgeschichte der Zahnaltgoldaktion geht weiter: Am Montag konnte der Stuttgarter Zahnarzt Dr. Gerhard Cube die Rekord-Spendensumme von 322.347 Euro an Vertreter des Förderkreis krebskranke Kinder sowie der Krankenhausleitung des Klinikums Stuttgart und des Olgahospitals übergeben. 116 Zahnärzte aus Stuttgart und Umgebung hatten im vergangenen Jahr 31,1 kg Zahnaltgold ihrer Patienten gesammelt. Der daraus erzielte Spendenerlös wird schwerstkranken Kindern zugute kommen.

S-WEST

Den größten Anteil der Spendensumme von 272.347,63 Euro erhält der Förderkreis krebskranke Kinder Stuttgart. “Wir werden die diesjährige Spende für den Aus- und Umbau unseres neuen Familienhauses verwenden”, so Stefan Nägele. Das “Blaue Haus” am Stuttgarter Herdweg wird betroffenen Familien nach dem Umzug des Olgahospitals im Jahr 2012 einen Wohn- und Lebensraum in unmittelbarer Nähe zur Klinik bieten.

Der Klinische Direktor des Klinikums Stuttgart, Prof. Dr. Claude Krier, dankte den Stuttgarter Zahnärzten und betonte, dass vieles im Olgahospital, was zu einer optimalen Versorgung kranker Kinder und Jugendlicher beitrage, ohne diese wertvolle Unterstützung nicht möglich sei. Auch Prof. Dr. Franz-Josef Kretz, Ärztlicher Direktor der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin am Stuttgarter Olgahospital, weiß die Spendensumme von 30 000 Euro gut anzulegen: “Mit der Spende werden wir eine Transporteinheit mit Beatmungsmöglichkeit finanzieren. Damit können insbesondere auch krebskranke Kinder von der Intensivstation in intubiertem Zustand zur Kernspintomographie oder sonstigen diagnostischen Maßnahmen transportiert werden”.

Ein dritter Spendenanteil von 20 000 Euro kommt schließlich der Kindergastroenterologie am Olgahospital zugute. Hier werden Kinder mit chronischen Magen-Darmerkrankungen und Lebererkrankungen betreut. Deren Oberarzt, Dr. Axel Enninger, resümiert: “Durch die Zahnaltgoldspenden konnte bereits in den vergangenen Jahren die Ausstattung insbesondere im Bereich der Endoskopie auf den aktuellen Stand der Technik gebracht werden. Für die Kinder bedeutet dies optimale Untersuchungsbedingungen, sprich kürzere Untersuchungszeiten bei minimaler Belastung durch die Diagnostik.

Allein aus den Investitionsmitteln des Krankenhauses wäre dies nicht möglich gewesen.”

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