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Zahnarztkette eröffnet zwei Filialen in Zürich

May 4, 2011

Die Dentalmedizinkette Zahnarztzentrum.ch wächst rasant. Dreizehn Filialen sind schweizweit bereits entstanden, die nächsten zwei werden in den kommenden Monaten in Zürich eröffnet. Ein Baugesuch für den Innenausbau einer Liegenschaft am Oerliker Marktplatz wurde heute ausgeschrieben. Die Liste der betroffenen Parzellen ist lang: Edisonstrasse 5, 11, Franklinstrasse 12, 14, 20 und Querstrasse 15, 17. Der Eingang zur neuen Grosspraxis entsteht an der Ecke Edisonstrasse/Querstrasse.

«Wir wollen zehn Behandlungszimmer einrichten», erklärt Christoph Hürlimann vom Zahnarztzentrum. Der Zürcher hatte das Unternehmen zusammen mit seiner schwedischen Ehefrau Sara gegründet. 2003 eröffneten der HSG-Ökonom und die Zahnärztin in Winterthur eine erste Praxis. Inzwischen ist das Unternehmen in den zwölf wichtigsten Deutschschweizer Städten vertreten.

In Zürich besteht erst eine Filiale an der Hardturmstrasse. Eine weitere Praxis wollten die Hürlimanns an der Sihlporte eröffnen, in den Räumen des ehemaligen Musikhauses Jecklin. Einen Zehnjahresvertrag über 2,6 Millionen Franken hatte das Unternehmerpaar bereits abgeschlossen, als das Umwelt- und Gesundheitsamts (UGZ) einen negativen Bescheid fällte. Da sieben Arbeitsplätze im Untergeschoss geplant waren, wo kein Tageslicht hinkommt, wurde ihnen eine Baubewilligung verweigert.

Dies soll die Expansion aber nicht aufhalten: Noch im November wird laut Hürlimann am Stadelhofen im Haus der Clientis-Regionalbank eine zweite Filiale eröffnet. Die dritte Filiale in Oerlikon wird im Februar eröffnet. «Wir starten mit zehn Mitarbeitern, irgendwann sollen es rund 30 sein», erklärt Hürlimann. In Oerlikon gebe es viele urbane Menschen, die das Konzept seines Unternehmens schätzten.

Projekt überstand Volksabstimmung

Probleme wie an der Sihlporte fürchtet Hürlimann nicht: «Die Untergeschossproblematik fällt weg, weil wir im zweiten Stock sind.» Unbelastet von rechtlichen Auseinandersetzungen ist jedoch auch die Liegenschaft an der Edisonstrasse nicht: Vor zwei Jahren musste das Stadtzürcher Stimmvolk seinen Segen zum Bauprojekt gegeben. Ein Zusammenschluss aus Grünen, Heimatschützern und Politikern der Alternativen Liste hatte das Referendum gegen den Gestaltungsplan ergriffen, den der Architekt Hans Nef als Grundeigentümer zusammen mit der Stadt ausgearbeitet hatte.

Das Ziel, die Zerstörung der bestehenden Häuser zu verhindern, hätte das Referendum ohnehin nicht erreichen können. Weil Nefs gültige Baubewilligung ausgelaufen wäre, liess er einen Teil der Gebäude abreissen. Zurzeit entsteht im Dreieck Edisonstrasse, Franklinstrasse und Querstrasse eine neues, sechs Etagen hohes Gebäude. Im 1. Stock, über einer Apotheke, wird laut Nef eine Permanence einziehen. Auch die Bank Coop ist wieder mit einer Filiale vertreten. In den oberen Etagen werden 50 Wohnungen gebaut. Die Eröffnung ist für den 1. Februar 2012 geplant.

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cross-site Scripting via Facebook

May 4, 2011

Wer mal wieder das macht, was einem die “Frrrroinde” bei Facebook  vorschlagen, hat sich möglicherweise einen Wurm eingefangen. (more…)