Maulwürfe und Igel freiwillig beim Zahnarzt

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Das Thema Zahnpflege und Zahngesundheit stand für Kinder der Maulwurf- und Igelgruppe des Gemeindekindergartens jetzt ganz anschaulich auf dem Programm: Zur Abwechslung besuchten sie einmal eine Zahnarztpraxis, während sonst ja der zahnmedizinische Dienst in den Kindergarten kommt.

Zahnärztin Kerstin Hirche begrüßte die muntere Schar, die es kaum erwarten konnte, all die seltsamen Geräte und Apparate kennenzulernen. Und sie hatten natürlich auch jede Menge Fragen. “Warum ist da kein Zahnarzt?”, wollte ein kleiner Junge wissen und war erstaunt, dass es auch viele Frauen in diesem Beruf gibt. Die Zahnmedizinerin und ihre Assistentinnen hatten alle Hände voll zu tun, die vielen neugierigen Fragen zu beantworten und die meist unbekannten Geräte zu erklären.

Im Mittelpunkt stand natürlich der Zahnarztstuhl mit seinen vielfältigen Bewegungsfunktionen, auf dem jeder einmal Doktor spielen wollte. Zudem hatte Kerstin Hirche noch einige interessante Überraschungen vorbereitet. Watterollen stopfen mit der Pinzette, Spritzen, – allerdings ohne Nadel – aufziehen, mit dem Sauger Becher leeren, mit Spiegeln hinter die Zähne schauen und vieles mehr durften die Kinder selbst ausprobieren.

Klar, dass dabei spielerisch auch Themen wie Zähneputzen und regelmäßige Kontrolle nicht zu kurz kamen. Der Besuch ist Teil des Lerninhalts der Gesundheitswoche im Plan des Kindergartens. Die Kinder konnten aber auch erfahren, dass all die modernen Geräte und Methoden nur in den geübten Händen des Zahnarztes etwas nützen und es viel Wissen, Erfahrung und Technik braucht, kranke Zähne und das gesamte Gebiss wieder herzustellen.

“Da ist es doch besser, dass es durch richtige Pflege und regelmäßige Kontrolle beim Zahnarzt gar nicht erst dazu kommt”, gab die Zahnärztin den Kindern mit auf den Weg. Als Hilfe dafür bekamen die Kinder ein Zahnpflegeset der “Kinder- und Jugendzahnpflege” des Gesundheitsamts mit dem notwendigen Zubehör, einen Pflegeplan und ein kleines Geschenk, das sie neben den andern kleinen Andenken an den Besuch wie Saugröhrchen, Mundspiegel oder bunte Becher, eifrig in ihren Rucksack steckten.

Mit einem kleinen Lied und etwas Leckerem bedankten sich die Kinder bei der Ärztin und dem freundlichen Praxisteam, und mit Sicherheit hat der Besuch dazu beigetragen, dass die Kinder den Zahnarztbesuch mit ganz anderen Augen sehen als bisher.

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