Amtsgericht spricht Zahnarzt vom Vorwurf der Körperverletzung frei

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Interessanter Fall, über den die Badische Zeitung berichtet:

Hat ein Zahnarzt gegen jede medizinische Kunst einem zahnjährigen Jungen einen Eckzahn entfernt und sich somit der Körperverletzung schuldig gemacht? Das Amtsgericht Emmendingen vertrat die Ansicht: Er hat nicht. Die Ausführung, sowie die Darstellung des Falls beschreibt eine zwar eher seltene, aber doch nicht ganz aus der Welt gegriffene Konstellation, wobei solche Fälle zukünftig wohl eher zunehmen dürften. Auch der Feststellung des Kommentators, wie sich der Fall auf seinem – möglichen – Weg durch die Instanzen noch weiterentwickeln wird, kann man sich durchaus anschliepender (unstrittige) Fall: Der Zahnarzt hatte im Jahr 2008 einem damaligen Zehnjährigen, der unter Raumnot für seine Zähne litt, einen Eckzahn entfernt. Weil die Mutter genau das so wollte und sich mit Händen und Füßen gegen den vorgegebenen (und von der Krankenkasse so genehmigten Plan) einer kieferorthopädischen Praxis wehrte. Darin war vorgeschlagen worden, vier Zähne, je zwei im Ober- und Unterkiefer, zu entfernen. Doch die Mutter wollte das partout nicht und berief sich auch auf eigene, überaus positive Erfahrungen mit dem Verlust eines Eckzahns. weiter 

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