GOZ Umstellung verursacht erstmal Kosten in Höhe von mindestens 70 Millionen

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Geht man davon aus, dass jeder deutsche Zahnarzt bevor er nur einen Cent nach der neuen Gebührenordnung abrechnen darf, einen enormen Betrag investieren muss, so kann fällt es nicht schwer herauszufinden, wer sich jetzt freudig die Hände reibt. Geht man “nur” von einer Summe von 1000 Euro aus, die jeder Zahnarzt in Fortbildungen, Nachschlagewerke, Begründungskatalog und Softwareumstellung becenten muss, dann kommt eine Runde Summe von 70 Millionen Euro zusammen. Kein Wunder also, dass sich Verlage, Fortbildungsinstitute, aber auch einige Kammern auf einen netten Reibach freuen.  Von daher kommen uns manche Krokodilstränen, die den “vertanen Chancen” nachgetrauert werden, seltsam verlogen vor. Aber das ist bei diesem Ablauf bis zur Entscheidung über die GOZ neu sowieso schon die ganze Zeit der springende Punkt gewesen: haben wir irgend wann einmal reinen Wein eingeschenkt bekommen? Nein, ich will nicht sagen, dass man uns von vorne bis hinten angelogen hat. Im Gegenteil, jeder hat in seinem eigenen Ermessen wohlgemerkt ein bisschen daran rumgeschraubt und uns die Dinge aus seiner ganz sich eigenen Sicht dargestellt. Herausgekommen ist ein Machwerk, das den einen was gibt und den anderen was nimmt. Und genau diesen Punkt müsste man sich noch mal etwas genauer unter die Lupe nehmen. Vielleicht zeigt sich dann die Wahrheit in “brutalstmöglicher Weis”

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