Studie: Zwei von drei Vorschülern verpassen Vorsorge beim Zahnarzt

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Zwei von drei kleinen Kindern verpassen einer Studie zufolge die individuellen Früherkennungsuntersuchungen beim Zahnarzt. Nur 31 Prozent der Kinder zwischen zweieinhalb und sechs Jahren nehmen an der Zahnprophylaxe teil, wie aus dem am Dienstag in Berlin vorgestellten Zahnreport 2012 der Krankenkasse Barmer GEK hervorgeht.Der Studienautor Thomas Schäfer vom Hannoveraner Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitssystemforschung warnte angesichts der niedrigen Zahl, Schäden am Milchgebiss hätten “später häufig Schäden der bleibenden Zähne zur Folge”.

Zwei von drei kleinen Kindern verpassen einer Studie zufolge die individuellen Früherkennungsuntersuchungen beim Zahnarzt. Nur 31 Prozent der Kinder zwischen zweieinhalb und sechs Jahren nehmen an der Zahnprophylaxe teil, wie aus dem in Berlin vorgestellten Zahnreport 2012 der Krankenkasse Barmer GEK hervorgeht. Der Studienautor Thomas Schäfer vom Hannoveraner Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitssystemforschung warnte angesichts der niedrigen Zahl, Schäden am Milchgebiss hätten “später häufig Schäden der bleibenden Zähne zur Folge”.

“Wir müssen die Akzeptanz der kleinkindlichen Früherkennungsuntersuchung stärken, insbesondere in sozial schwachen Familien und bei alleinerziehenden Müttern”, forderte der Experte. Auch der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Kasse, Rolf-Ulrich Schlenker, mahnte: “Wir müssen aufpassen, dass gerade die Kleinsten nicht vom zahnmedizinischen Fortschritt abgehängt werden.” Insbesondere die Gruppenvorsorge in den Kindergärten müsse systematisch ausgebaut werden.

Männer weniger oft beim Zahnarzt

Der Studie zufolge, die auf den Daten von mehr als acht Millionen Versicherten der Barmer GEK aus dem Jahr 2010 basiert, beteiligten sich in der Altersgruppe der Sechs- bis 18-Jährigen 68 Prozent an individuellen Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt. “Auch hier müssen wir zusehen, dass die Beitragsgelder noch bedarfsgerechter eingesetzt werden und wir nicht die Zweidrittelversorgung riskieren”, erklärte Schlenker.

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