Gesunde Zähne sind die Basis einer guten Gesundheit

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“Vorbeugen statt behandeln” – das gilt vor allem in der Zahnmedizin.

Viele orale Erkrankungen lassen sich mit Präventionsmaßnahmen verhindern.

Zahnkrankheiten müssen vom Zahnarzt professionell versorgt werden. Besser ist es, Karies, Parodontitis & Co. gar nicht erst entstehen zu lassen. Das Journal of Evidence Based Dental Practice (www.jebdp.com) vom Juni 2012 enthält Analysen und Auswertungen einer breiten Palette von Themen rund um Prävention in der Zahnmedizin. Dass die hohe Bedeutung der zahnmedizinischen Prophylaxe in der Bevölkerung wahrgenommen werde, sei nicht ausschließlich Sache der Zahnärzte, fordern die Autoren.

Fluoridhaltige Zahnpaste, die Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide und Mundspülungen, die plaquehemmende Substanzen enthalten, können die Zahngesundheit verbessern. Zu den präventiven Maßnahmen gehört auch der halbjährliche Kontrollgang zum Zahnarzt, wo Zahnerkrankungen rechtzeitig erkannt und behandelt werden können, bevor sie die Allgemeingesundheit beeinträchtigen.

Wissenschaftliche Untersuchungen haben bestätigt, dass eine schlechte Mundgesundheit sich negativ auf den allgemeinen Gesundheitszustand auswirken kann. Die an einer Parodontitis beteiligten Bakterien können durch eine Verletzung des Zahnfleisches beim Zähneputzen oder bei einem zahnärztlichen Eingriff in die Blutbahn gelangen und zu Thrombosen und Infarkten führen. Auch das Schlaganfallrisiko ist durch eine schlechte Mundgesundheit deutlich erhöht.

Amerikanische Forscher haben außerdem einen Zusammenhang zwischen Zahnfleischerkrankungen und Bauchspeicheldrüsenkrebs festgestellt.
Besonders ältere Menschen sind gefährdet. In hohem Alter lässt die Zahnhygiene oft nach, der Gang zum Zahnarzt ist beschwerlich. Ein künstliches Gebiss kann zu Problemen in der Mundhöhle führen. Unsaubere Zahnprothesen können bakterielle Lungenentzündungen und Nierenerkrankungen auslösen, die für einen alten Menschen möglicherweise lebensbedrohlich sind. Gerade im Pflegebereich ist eine kontinuierliche zahnärztliche Betreuung daher unerlässlich.

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