Zahnmedizin wird teurer: Zusatzversicherung für Kassenpatienten Aus: Zahnmedizin wird teurer: Zusatzversicherung für Kassenpatienten

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Zum Jahresbeginn trat die neue Gebührenordnung für Zahnärzte in Kraft. Seitdem berichten immer mehr Patienten über horrende Rechnungen für zahnmedizinische Behandlungen. Der Abschluss einer Zahnzusatzversicherung erscheint zur persönlichen Absicherung deshalb immer wichtiger.
Zahnzusatzversicherungen werden wichtiger

Zum letzten Jahreswechsel trat die neue private Gebührenordnung für Zahnärzte in Kraft. Die Änderung betrifft auch Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung. Diese zahlt lediglich Zuschüsse zu der günstigsten Versorgung. Der Rest wird privat abgerechnet. Der Zahnarzt hat oft genug die Wahl, ob er mit dem 2,5fachen oder dem 3,5fachen Satz abrechnet. Eine einzige Vollkrone kann dann weit über 300 Euro kosten – die Kosten für das zahnmedizinische Labor noch gar nicht inbegriffen.

Krankenkasse zahlt oft weniger als 15 Prozent

Die Stiftung Warentest hat im Frühjahr den Markt für Zahnzusatzversicherungen unter die Lupe genommen und ein insgesamt positives Urteil gefällt. Von den 147 untersuchten Tarifen wurden immerhin 33 mit der Bestnote „sehr gut“ für ihre Leistungen zum Zahnersatz ausgezeichnet. In einem Modellfall mit aufwändigem Zahnersatz und Implantat zahlen die besten Versicherer von den Gesamtkosten in Höhe von 3.000 Euro mehr als 2300 Euro. Von den gesetzlichen Krankenkassen hätten die Modell-Patienten für die Behandlung nicht einmal 400 Euro erhalten.

Der Basisschutz reicht vielen nicht

Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen für jeden zahnmedizinischen Befund gemäß eines eigenen Katalogs lediglich einen festen Zuschuss zur wirtschaftlich günstigsten Versorgung. Diese reicht vielen nicht. Sie enthält etwa keine Keramikverblendungen und keine Kronen oder Brücken mit Goldanteil. Inlays und Implantante sind im Katalog der Regelversorgung gar nicht aufgeführt – sie müssen ohne jeden Zuschuss privat abgerechnet und vom Patienten aus eigener Tasche bezahlt werden. Nicht selten müssen im Rahmen einer größeren Behandlung 5.000 bis 10.000 Euro bezahlt werden.

Kritische Punkte im Kleingedruckten

Mit dem Abschluss einer Zahnzusatzversicherung sollten sich Verbraucher nicht zu viel Zeit lassen. Üblich ist eine bis zu achtmonatige Karenzzeit nach dem Vertragsabschluss. Bereits bestehende Erkrankungen oder Schäden sind vom Versicherungsschutz ohnehin ausgenommen. Wer Erkrankungen im Antrag verschweigt, riskiert seinen Versicherungsschutz wegen arglistiger Täuschung. Ein kritischer Blick in die Versicherungsbedingungen ist unerlässlich. Viele Versicherer setzen zum Beispiele eine Obergrenze für die Anzahl der Implantate oder legen Höchstentschädigungen pro Implantat fest. Ein Vergleich möglichst vieler Anbieter und Tarife bietet sich in jedem Fall an. Zum Einstieg in die Materie geben die Zahnzusatzversicherungen der Allsecur einen guten Überblick über den Markt.

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