Zahnarzt zahlt 7000 Euro Schmerzensgeld

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Ein Arzt muss seine Patienten vor einer Operation auch über Risiken aufklären, die zwar sehr selten sind, aber folgenschwer sein können. Ein bloßer kurzer Hinweis im schriftlichen Aufklärungsbogen reicht nicht aus, erklärte das Oberlandesgericht (OLG) Koblenz in einem am Freitag veröffentlichten Beschluss. Demnach muss ein Zahnarzt seiner Patientin 7000 Euro Schmerzensgeld zahlen. Die Frau hatte sich Zahnimplantate einsetzen lassen, aber der Eingriff ging schief. Die Klägerin hat seitdem Schmerzen beim Kauen. Der bloße Hinweis “Nervschädigung” in einem schriftlichen Aufklärungsformular reiche nicht aus, so die Richter.

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