Griechenland: “Arbeitslosigkeit bedeutet den Tod”

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Das ist die andere Seite, die wir in unserer Aufregung selten zu lesen bekommen, aber im Grunde “hammerhart”: Aufgrund des Spardiktats der Troika fallen immer mehr Menschen aus der Krankenversicherung heraus. Bürgerinitiativen versuchen, das Schlimmste zu verhindern. (….)hier nur der Ausschnitt zum Gesundheitswesen, den vollen Artikel finden sie hier bei heise

Netzwerk sozialer Ambulanzen

Mancher mag da nicht tatenlos zusehen. Im Land entsteht derzeit eine Netzwerk sozialer Ambulanzen, in denen Ärzte und andere Freiwillige jene versorgen, die keinen Zugang zum Gesundheitswesen mehr haben. Zehn derartige Zentren gibt es derzeit, weitere sind im Aufbau. Den Anfang machten drei derartige Initiativen bereits in den Jahren vor Ausbruch der Krise, um den zahlreichen Einwanderern und Flüchtlingen zu helfen, die, aufgrund der rigiden EU-Asylpolitik in Griechenland gestrandet, sich vollkommen selbst überlassen bleiben.

Eine der neu geschaffenen Einrichtungen ist das Städtische Soziale Gesundheitszentrum in Elliniko-Argyroupoli, einer Stadt im Großraum Athen, das seit September 2011 arbeitet. Auf einem ehemaligen US-Militärstützpunkt in frisch renovierten Gebäuden untergebracht, arbeiten dort in ihrer Freizeit 45 Ärzte, darunter zehn Psychologen, 15 Apotheker, weitere 20 Zahnärzte und 70 bis 80 nicht spezialisierte Freiwillige. Im Stadtrat gibt es eine linke Mehrheit, die für die Übernahme der Strom-, Wasser- und Telefonrechnung sorgt.

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