Schmerzhaftes Warten auf einen Zahnarzt

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An der Form des zahnärztlichen Bereitschaftsdienstes in Vorarlberg scheiden sich die Geister -so berichtet die Krankenhausbetriebsgesellschaft (KHBG) von Patienten, die vor allem nachts mit Zahnschmerzen das LKH Feldkirch aufsuchen, weil kein niedergelassener Zahnarzt erreichbar sei. Ist keine dringende HNO-medizinische oder kieferorthopädische Intervention nötig, müssen diese Leute wieder weggeschickt werden, weil die Spitäler keinen zahnärztlichen Versorgungsaufrag habe.

Zahnärztekammer und Gebietskrankenkasse sehen hingegen eine „ausreichende Versorgung“ gewährleistet. Derzeit sieht die Regelung so aus, dass jeweils ein Zahnarzt in jedem Bezirk am Wochenende sowie an Feiertagen von 9 bis 11 und 17 bis 19 Uhr Dienst macht. In der Praxis heißt das etwa: Ein Zahnarzt in Bregenz ist vormittags, jener in Dornbirn nachmittags anwesend. Eine Ausweitung des Systems käme für die Verantwortlichen derzeit höchstens durch eine Teilnahme der Zahnärzte an der Bereitschaftsdienstnummer 141 infrage.

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