KZBV versus FVDZ: von “Ratten* und Schmeißfliegen”

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KZBV-VV-Vorsitzender Dr. Rommel wegen Beleidigung abgemahnt – und das ist dem FVDZ  eine ganze Pressemitteilung wert. Man könnte den Text auf wie folgt zusammenfassen: Mama, der da hat uns mit Sand beworfen..Ob irgend einem Lokalblatt so eine tagesaktuelle Meldung aus dem Sandkasten eine Notiz wert ist, lassen wir mal dahingestellt und über den Umgang in jenen Kreisen wundert uns sowieso nichhts mehrEinen üblen Angriff auf den Bundesvorstand des Freien Verbandes Deutscher Zahnärzte (FVDZ) leistete sich der Vorsitzende der Vertreterversammlung der
Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV), Dr. Karl-Friedrich Rommel, beim Neujahrsempfang der Zahnärzteschaft, an dem über 500 geladene Gäste teilnahmen. Er bezeichnete den Bundesvorsitzenden, Dr. Karl-Heinz Sundmacher, sowie die stellvertretende Bundesvorsitzende, Dr.-medic/IfM Timisoara Kerstin Blaschke, vor Zeugen wörtlich als
„Schmeißfliegen“.
Gegen diese Beleidigung erwirkte der Bundesvorsitzende des FVDZ von Dr. Rommel eine rechtsgültige Unterlassungserklärung, die es ihm unter Androhung einer nach Billigkeit festzusetzenden Vertragsstrafe untersagt, eine derartige Beleidigung zu wiederholen. Die Abmahnung stellt fest, dass die Gleichsetzung von Menschen mit niederen Tieren bzw.
Ungeziefer in besonderem Maße ehrenrührig ist und insbesondere im Stalinismus und Faschismus zur Diffamierung, Ausgrenzung und Dehumanisierung von Gegnern eingesetzt
wurde. Hintergrund der beleidigenden Äußerung sind zwei Briefe des FVDZ-Bundesvorstands, in denen von Dr. Rommel genauere Auskunft über die Details der von der KZBV-Vertreterversammlung am 8. November 2012 in nichtöffentlicher Sitzung beschlossenen neuen Übergangsgeldregelungen für den KZBV-Vorstand verlangt wird. Dr. Rommel verweigerte die Auskunft mit dem Argument, es sei unter seinem Niveau, diese „dämlichen Briefe“ zu beantworten.
Angesichts der von der Presse kolportierten Zahlen (Übergangsgeldzahlungen im Gegenwert von 30 Monatsgehältern für jeden der drei Vorstandsmitglieder, zuzüglich zu den weiteren
von der Zahnärzteschaft zu tragenden Zahlungen) und unabhängig von der persönlichen Meinung Dr. Rommels erwartet der FVDZ-Bundesvorstand in dieser Sache umfassende
Transparenz und Aufklärung. „Es ist nicht akzeptabel, dass der oberste Repräsentant der deutschen Vertragszahnärztinnen und -zahnärzte sich dem Informationsanspruch derer
widersetzt, die für die laufenden hohen Vergütungen und abgehobenen Versorgungszahlungen aufzukommen haben“, so Dr. Sundmacher.

 

* “Ratten* und Schmeißfliegen” originalzitat von FJS,

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