Bahr: Erhöhung eines Funktionärsgehalt um 90.000 Euro auf 350.000 Euro ist viel!

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Die Vorstandsverträge von Krankenkassen, Kassenzahnärztlichen Vereinigungen, Kassenärztlichen Vereinigungen  sollen nach Worten des CDU-Gesundheitsexperten Jens Spahn effektiv kontrolliert werden. “Viel zu oft wurden sie einfach geschlossen und nachträglich der Aufsicht vorgelegt. Diese Spielchen gehen nun nicht mehr.”

Die neue Regelung soll laut Süddeutsche  zufolge jedoch nicht nur für Vorstände der Krankenkassen gelten, sondern auch für die Chefs der Kassenärztlichen und Kassenzahnärztlichen Vereinigungen sowie die Vorsitzenden des Spitzenverbands der Krankenkassen. Auch der Medizinische Dienst der Krankenkassen und der Gemeinsame Bundesausschuss sind betroffen.

Anlass für die Initiative waren die Streitigkeiten um den neuen Vertrag des Chefs der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Köhler, im vergangenen Jahr gewesen. Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) fand die Erhöhung um 90.000 Euro auf 350.000 Euro zu viel. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung hatte daraufhin den strittigen Arbeitsvertrag neu fassen wollen. Schon 2008 hatte der Bundesrechnungshof viele Verträge der Kassenvorstände als zu hoch dotiert kritisiert und eine Änderung angemahnt.

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