Kieferorthopäden warnen vor Gratiszahnspange

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Die Kieferorthopäden begrüßen zwar die Einigung auf Gratis-Zahnspangen, sie warnen aber gleichzeitig vor “einer Husch-Pfusch-Lösung auf Kosten der Patienten”. Der Präsident des Verbandes der Kieferorthopäden, Martin Brock, verlangte am Mittwoch qualitätssichernde Maßnahmen. Er bekräftigte in einer Aussendung die Forderung, den Fachzahnarzt für Kieferorthopädie, den es in nahezu allen anderen EU-Staaten schon seit langem gibt, auch in Österreich einzuführen. Jeder Zahnarzt, der 90 Stunden Fortbildung absolviert hat, könne in Österreich Kieferorthopädie auf sein Schild schreiben. Nach internationalen Kriterien ausgebildete Kieferorthopäden mit dreijähriger universitärer Vollzeitausbildung und Prüfung könnten diesen Titel jedoch nicht führen. “Daher ist es für österreichische Patienten schwierig herauszufinden, ob es sich um einen Zahnarzt mit kieferorthopädischem Basiswissen oder einen bestens ausgebildete Spezialisten mit umfassendem Wissen handelt”, erläuterte Brock.

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