Ärzte und Zahnärzte beim Vorgehen gegen rufschädigende Bewertungen zunehmend erfolgreich.

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Eine Ärztin ist vor dem Landgericht Frankfurt (Urteil vom 13.9.2018 – Az.: 2-03 O 123/17) gleich gegen vier praxisfeindliche Bewertungen auf der ersten Seite bei Google Maps vorgegangen. Das Landgericht befasste sich mit der Frage, ob auch Bewertungen ohne Behandlungsbezug zu entfernen sind. Der Fall gilt gleichermaßen für Zahnärzte.

Erfolglose Löschungsaufforderung an Google

Eine Hautärztin fand bei Google Maps vier Bewertungen über ihre Arztpraxis vor mit jeweils einer 1-Sterne-Bewertung. Die Kommentare zu den Bewertungen besagten unter anderem, dass man als Kassenpatient keinen Termin erhalte, die Praxis nicht erreichbar sei oder lediglich, dass die Bewertung die Meinung des Bewertenden widerspiegele. Die Hautärztin konnte die Bewertungen keinem Patienten zuordnen, fand die Namen nicht in ihrer Patientendatenbank und sah keinen konkreten Behandlungsbezug. Sie ließ Google daher – vergeblich – über ihren Rechtsanwalt zum Löschen auffordern. Die anschließende Klage vor dem Landgericht hatte vollen Erfolg. weiter

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One Response to “Ärzte und Zahnärzte beim Vorgehen gegen rufschädigende Bewertungen zunehmend erfolgreich.”

  1. Wolfgang Steffens Says:

    Ein zentraler Punkt ist doch: Gibt der Jameda-Arzt sich jede Woche eine 1, so kräht kein Hahn danach/es gibt ja keine Beschwerde.
    Damit kann sich jeder Arzt seine Gesamtnote selbst basteln. Er hat im Grunde die Mühe, wie im Beitrag gegen Portale(Google Maps) vorzugehen, garnicht nötig.

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