Kalte Dusche statt Hilfe:”Sie sind bei uns künftig gesperrt”

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Ganz Österreich steht auf dem Kopf: Zahnarzt lehnt Schmerzpatient ab:   Böses Erwachen für einen Wiener mit böser Zahnfleischentzündung: Als er sich schmerzgeplagt an seinen Arzt wandte, wies der ihn ab. Den Hintergrund erfährt der Leser aber erst ganz zum SchlussDie Sache war akut: Über Nacht hatte sich bei Clemens U. (Name geändert) eine eklige Entzündung im Mund entwickelt: “Die Schmerzen waren enorm, also habe ich bei meinem Zahnarzt angerufen. Ich bin dort schon seit vielen Jahren Patient“, so der 41-Jährige.

Doch diesmal gab es statt Hilfe eine kalte Dusche: “Sie sind bei uns künftig gesperrt”, lautete die knappe Ansage der Assistentin am Telefon. Dann legte sie kurz und schmerzlos auf. “Ich dachte immer, Ärzte sind verpflichtet, Menschen in Not zu helfen”, wundert sich Clemens U.

“Das stimmt nur bedingt”, so die Zahnärztekammer. Das gelte nur bei Lebensgefahr – allerdings würden Mediziner Patienten meist abweisen, wenn es eine Vorgeschichte gibt. Wie im Fall des Wieners: Der war einer Mundhygiene unentschuldigt ferngeblieben.

Unentschuldigt geht gar, zumal die Wartezeiten auf einen Termin meist recht lang sind und da ist es anderen gegenüber schlicht unfair, den Termin zu belegen und gleichzeitig nicht zu erscheinen. Vor allem hätte so die “böse Zahnfleischentzündung” vielleicht sogar verhindert werden können? Wer weiß? Zahnfleischentzündung und Mundhygiene hängen nunmal zusammen!

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