Hilfe, “Mein Labor frisiert Ergebnisse”

Sieben Wissenschaftler klagen an: Wir lehren vergeblich, wir verkaufen unsere Seele und werden nur an der Zahl unserer Veröffentlichungen gemessen.

Barbara Zehnpfennig: Nur was sich zählen lässt, hat Wert

Die Universität sieht sich heute zunehmend unter Wettbewerbsdruck – unter dem Druck eines internationalen Wettbewerbs. Sie muss sich immer stärker nach außen profilieren und “zeigen”. Daraus entsteht das, was ich den “Terror des Sichtbaren” nennen möchte.

Die immer wieder geforderte “Sichtbarkeit” besteht etwa darin, dass man als Professor viele internationale Kontakte hat, nur noch in Netzwerken forscht, interdisziplinär arbeitet und viele Drittmittel einwirbt. Das sind Dinge, die man nach außen präsentieren kann, weil sie quantifizierbar sind. Man kann zählen, wie viele Auslandskontakte man hat, wie viele Kollegen aus verschiedenen Fächern an einem Projekt arbeiten, wie viel Geld man dafür bekommt. weiter

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