Posts Tagged ‘Jürgen Pischel’

bye bye Jürgen Pischel

June 25, 2009

eigentlich hatte man es schon zur IDS erwartet, dass der große Matador der deutschen Zahnmedizin von seinem Posten als Vordenker abtritt. Gewünscht haben es sich viele – zu unbequem war der DZW-Chef vielen, die in der Zahnmedizin gerne das Sagen gehabt hätten. Viel geschmäht wegen seiner Kommentare, die oft genug gegen die guten Sitten, des “dassagtmannicht” verstoßen haben. Ja warum “sagt man das nicht”? Warum darf man Dinge nicht beim Namen nennen, Ross und Reiter nennen? In welcher Demokratie leben wir denn, als dass sich alle nach den großen Totschweiger sehnen?

Noch nie hat es was gebracht, wenn man alles nur unter den Tisch kehrt, aussitzt. Deshalb Hut ab! Um seinen Ruhestand brauchen wir uns wohl keine Sorgen zu machen, er hat sich schon etwas neues ausgedacht, und sich dabei – wie man so hört, hat er sich schon eine neue Beschäftigung ausgesucht, und sich dabei in alter Tradition nicht nur Freunde geschaffen 🙂

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Zurück zur Zahn-„Heilkunde”

March 18, 2009

Oft haben Krisen – dem griechischen Wortursprung „Entscheidung“ folgend –, also Zeiten, in denen es um Wandlungen für die Zukunft geht, auch etwas Gutes an sich. Die globale Finanzkrise und die entsprechende Wirtschaftskrise im Gefolge mit steigender Arbeitslosigkeit geht auch an der Profession des Zahnarztes nicht spurlos vorbei. In den USA haben die privaten Praxen mit einem seit einem Vierteljahrhundert unbekannten Einbruch der Patientenzahlen von 30 Prozent und mehr zu kämpfen. (more…)

BZÄK-Bundesversammlung als perfekt inszenierter Parteitag

November 18, 2008

Ein kollektives Hurra auf die eigene Politikunfähigkeit bescheinigt DZW Chefredakteur Jürgen Pischel im aktuellen Kommentar unseren zahnärztlichen Standesvertretern und hat ihnen mal wieder (wahrscheinlicher mal wieder als einziger in der dentalen Jubelpresse) richtig eingeschenkt:

Ein Bad der Zustimmung für ihre drastische Ablehnung irgendeines Vorhabens aus der Politik unter Delegierten zu nehmen, das lieben Zahnärztefunktionäre, zumal es ihnen die Delegierten ja auch so einfach machen. Wenn die Funktionäre dann mit ihrer angekündigten, aber meist nicht vollzogenen Ablehnungsschlacht kläglich gescheitert sind und sich ans Umsetzen der meist völlig unveränderten Beschlüsse der großen Politik machen, die man ja vorher als total inakzeptabel gegeißelt hatte, nimmt sie kein Delegierter in die Verantwortung.

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