Zahnarztlügen: Die einen verlieren Zähne, die anderen ihre Angst vor Zahnärzten

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Zahnarztlügen ist die Buchsensation des Jahres 2010. Zwei Millionen Menschen in Deutschland haben Angst vor ihrem Zahnarzt. Sie leiden bereits, wenn sie nur an den kreischenden Bohrer, den kratzenden Haken und das blutige Zahnfleischmesser denken. Und keiner fragt, wie ein Leben ohne Karies und Parodontitis möglich ist. Die Antwort ist so einfach, dass sie richtig weh tut. Das ist dann allerdings der letzte Schmerz, den ein ängstlicher Patient hat.

Dorothea Brandt: “In uns allen schlummert ein vorprogrammiertes, seltsames und unheilvolles Bild, dass wir nichts für unsere Zähne tun könnten, außer Zähne zu putzen und zum Zahnarzt zu gehen.” Zu der Angst vor dem Behandlungsstuhl kommt oft genug noch das schlechte Gewissen hinzu, nicht sorgfältig und oft genug die Zähne geputzt zu haben. „Doch kein Werkzeug erreicht wirklich alle Bakterienbeläge“, so die Autorin.

Kampf gegen die Krankheitsursache
Vor mehr als 120 Jahren wurde durch den amerikanischen Arzt W. D. Miller entdeckt, dass Bakterien für die Entstehung der Karies
verantwortlich sind, doch auch im Jahr 2010 wird die bakterielle Krankheitsursache durch Zahnärzte ignoriert und nicht behandelt. Dabei könnte es so einfach sein: Frei verkäufliche antibakterielle Mundspülungen beugen nahezu vollständig der Karies vor. Darum sieht auch so die Prophylaxe eines Zahnarztes bei sich und seiner Familie aus. Patienten erfahren von diesem Kampf gegen Bakterien meist nichts. Bakterien verstoffwechseln Zucker zu Säuren, die für die Entstehung von Karies verantwortlich sind. Natürliche nicht-kariogene Zuckerarten sind die süße Alternative, um zahngesund zu bleiben, zusammen mit antibakterielle Mundspülungen beheben sie die bakterielle Krankheitsursache von Karies und Parodontitis. Die Krankheiten können erst gar nicht entstehen.

Vor 300 Jahren wütete die Pest, weil Sauberkeit verpönt war und die Menschen in Angst und Schrecken versetzt wurden. Sie starben vor Angst. Angstfreie Menschen überlebten die Pest. Karies war die Krankheit der Könige und Reichen. Heute dürfen alle Karies haben. Wer sich gesund ernährt, ist Außenseiter und wird verlacht. Doch ein Leben ohne Zahnschmerzen lohnt sich immer. Außerdem kostet eine Zahnbehandlung wesentlich mehr als eine Mundspülung. Eine gesunde Mundflora und der Speichel selbst heilen kariöse Zähne. Sie werden remineralisiert und die mikroskopisch kleinen Löcher wachsen wieder zu – schmerzfrei und ohne Nebenwirkungen.

Was ein Arzt und Zahnmediziner sagt
Dr. Lars Hendrickson: „Die Menschheit kam Millionen Jahre ohne Zahnärzte aus, auch wenn Kollegen dies nicht gerne wahrhaben wollen“ Dabei zählt die Zahnheilkunde zu einer relativ jungen medizinischen Disziplin. „Zahnärzte gibt es erst seit rund 100 Jahren, genau zu dieser Zeit wurde auch Zucker für die Bevölkerung erschwinglich. Zucker ist also nicht nur der Baustein der Zahnarztvilla, sondern auch der Grundstein für Zahnerkrankungen.“ Man muss sich jedoch nicht von Süßem verabschieden, sondern „man sollte süße, gesunde Alternativen kennen. Es gibt zahlreiche Zuckerarten, die nachweislich keine Karies verursachen.“ Dass Patienten meist nichts von antibakteriellen Therapien und gesunde Zuckerarten gehört haben, verwundert nicht: „Ohne Bakterien und ohne Zucker werden Zahnärzte arbeitslos. 66.000 Zahnärzte in Deutschland haben also kein Interesse an gesunden Patienten. Dies würde die Existenz der eigenen Zunft gefährden.“

Die Ursachen angehen
Warum haben die meisten Menschen in Deutschland Karies und Parodontitis? Weil die meisten Zahnärzte schweigen und bohren. Gerade Zahnarztangst-Patienten würden nichts lieber tun, als zwei Mal täglich ihren Mund zu spülen, um endlich eine gesunde Mundflora zu haben. Doch sie wissen es nicht. Niemand hat es ihnen gesagt. Nur mit einer Mundspülung ist es möglich, binnen weniger Tage die entarteten Bakterienkolonien zu beherrschen und dauerhaft für eine gesunde Mundflora zu sorgen. Wer nicht weiß, was er fragen soll, wird keine Antwort finden. Das Buch “Zahnarztlügen – Wie Sie Ihr Zahnarzt krank behandelt” füllt die Lücken, die der Zahnarzt ins Gebiß gerissen hat, mit Erkenntnis über die tatsächlichen Forschungsergebnisse. Das Buch ist eine schonungslose, kommentierte Quellensammlung zum Stand der zahnmedizinischen Forschung und all der Erkenntnisse, die Zahnärzte für sich selbst nutzen, aber ihren Patienten verschweigen. [1]

Ein Leben ohne Zahnarzt
16 Millionen Menschen leben aus Gleichgültigkeit ohne Zahnarzt. Sie haben kein schlechtes Gewissen und sie sterben nicht an Karies oder Parodontitis. Ganz anders geht es Jahr für Jahr den vermutlich 1.000 Menschen, die in einem Zahnarztstuhl sterben. Die Dunkelziffer für Infektionen aus dem Behandlungszimmer ist groß, ebenso groß wie die immer wieder verschwiegenen erheblichen Risiken, die mit jeder zahnärztlichen Behandlung einhergehen.

Unbewusst spüren offensichtlich Millionen Menschen, dass da etwas faul ist. Es geht nicht um faule Zähne, sondern um Behandlungsmethoden, die keinen langfristigen Nutzen bieten. In der Werbung der Zahnarztlobby und in den Patientengesprächen wird oft ausgespart, was dem Patienten hilft, aber die Einnahmen des Zahnarztes mindert.

Durch nicht invasive Maßnahmen, unterstützt von einem Allgemeinarzt oder einem Facharzt, kann ein Mensch zahngesund sein. Das ist Standard in Ländern, die keine Zahnärzte kennen. Diese gesellschaftliche Änderung mit weitreichenden Folgen zu erreichen, dauert ein Menschenleben lang. Das Buch Zahnarztlügen [2], das jetzt erscheint, ebnet den Weg, die Diktatur von mehr als 66.000 Zahnärzten über mehr als 80 Millionen Menschen in Deutschland aufzulösen. Jetzt dürfen auch die Zahnärzte finanzielle Schmerzen erleiden. Auch das kann Anzeichen für eine Demokratie sein. Die Pest haben wir schließlich auch überwunden – sogar ohne Demokratie.

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2 Responses to “Zahnarztlügen: Die einen verlieren Zähne, die anderen ihre Angst vor Zahnärzten”

  1. MM Says:

    Das ist ja herzallerliebst, dazu gibt es gleich noch eine passende Website, auf der dann das zugehörige Erlösungsbuch angepriesen wird. Da wird dann noninvasive ZHK propagiert, aber mit Antibiotika und Antiphlogistika … Kollegenbashing bringt halt Publicity (auch wenn die Autoren mit einigen Dingen nicht ganz unrecht haben).

  2. Sebastian Says:

    Da mag etwas Wahres dran sein, doch wenn bereits Zahnschäden entstanden sind, hilft die beste Mundspülung nichts mehr. In solchen Fällen ist ein Zahnarztbesuch meist unausweichlich, und dann kommt es darauf an, dass der Zahnarzt Verständnis für seine Patienten zeigt und versucht, ihnen ihre Angst zu nehmen.

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