Archive for May, 2007

wie ein Zahnarzt ablenkt

May 26, 2007

damit befasst sich das Hamburger Abendblatt:

“Er ist ein hervorragender Zahnarzt. Außerdem ist er ein glänzender Gesprächspartner, vielseitig interessiert und stets humorvoll. Seine freundlichen Mitarbeiterinnen legen meine Termine so, dass wir unbeschwert plaudern können. Keine anderen Patienten brauchen deshalb länger zu warten.

Kommt es dann zur Behandlung, stelle ich fest: Es gibt bei vielen Zahnärzten dasselbe berufsspezifische Verhalten. Liege ich hilflos mit offenem Mund auf dem Rücken im Zahnarztsessel, werden Fragen gestellt. Doch mit Absaugvorrichtung und verschiedenen Werkzeugen inklusive zwei Fingerspitzen in der Mundhöhle kann ich nicht einmal Ja oder Nein sagen.

Diese beiden Worte quälen sich als unartikuliertes, krächzendes “Jjjja” oder “Nnnnein” mit blockierter Zunge aus der Tiefe des Rachens. Sie ähneln Urlauten unserer Vorfahren. Achselzucken, Kopfschütteln oder Kopfnicken sind in dieser Lage nicht zu empfehlen. Dabei besteht die Gefahr der oralen Selbstverstümmelung.

Warum fragen viele Zahnärzte bei der Behandlung ihre Patienten etwas, worauf diese eigentlich sofort antworten müssten, aber gar nicht können? Als Gesprächspartner können sie uns doch mit dieser Sprachbehinderung nicht ernst nehmen.

Aber mittlerweile glaube ich, dass sie dies auch nicht tun. Sie versuchen nur, uns von der gelegentlich schmerzhaften Behandlung abzulenken. Diese Fragen sind gut gemeinte Ablenkungsmanöver. Ist doch nett, nicht wahr?”

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BZÄK kontra KZBV in Sachen Berufsordnung

May 25, 2007

findet Jürgen Pischel (genau der mit der Meinungshoheit) in seinem aktuellen Kommentar

 Die BZÄK zeigt Rückgrat und Selbstbewusstsein

 
 
Ein klares Wort zur Sicherung eines „freien Berufs Zahnarzt“ hat die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) mit ihrer Antwort an den Vorstand der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) zum Ansinnen der Spitzenorganisation der Kassenzahnärzte, die Berufsordnung einschränken zu wollen, gesprochen. Ohne auf die Zumutungen der KZBV-Vorstandsbosse einzugehen, die als verlängerter Arm der Kassen der BZÄK-Führung vorschreiben wollten, was diese in „Erläuterungen zur Musterberufsordnung (MBO)“ alles an Einschränkungen zu verkünden habe, wurde von der BZÄK klargestellt (siehe Seite 1), dass an der liberalen Ausrichtung des Berufsrechts nichts herumgedeutelt werden kann. (…)

auf ins neue dentale Mekka: Krems

May 25, 2007

Krems zeigt Zähne! – Treffpunkt der internationalen Zahnmedizin
so zumindest das eigene Statemant, postuliert über eine Werbeagentur!
Krems – Österreich und allen voran der niederösterreichische
Standort Krems haben kürzlich ihre international wettbewerbsfähige
Kompetenz im Bereich Forschung und Praxis rund um die Zahnmedizin
eindrucksvoll demonstriert: Die Donau-Universität Krems mutierte für
drei Tage zum „Mekka” der zahnärztlichen Fort- und Weiterbildung,
und das nicht nur für die rund 4.000 heimischen Zahnärzte, sondern
auch für Besucher aus dem benachbarten Ausland. „Unser Ziel ist es,
die zahnärztliche Fortbildung in Krems zu einer dauerhaften
Einrichtung zu machen, was uns mit diesem Kongress schon beim ersten
Versuch hervorragend gelungen ist. Der Österreichische
Zahnärztekongress 2006 fand erstmals in Krems statt und war weit
über die Landesgrenzen hinaus für das wissenschaftliche Fachpublikum
interessant. Hier sind wir sowohl räumlich als auch technisch für
einen derart großen wissenschaftlichen Kongress bestens
ausgerüstet”, freut sich Univ.-Prof. Dr. Jürgen Willer, Leiter des
Departments für Interdisziplinäre Zahnmedizin und Technologie an der
Donau-Universität Krems.

Den Auftakt der ambitionierten Pläne bildete der Österreichische
Zahnärztekongress 2006. Veranstaltet wurde der Mega-Event rund um
wissenschaftliche, ökonomische und standespolitisch relevante Themen
vom Niederösterreichischen Zweigverein der Österreichischen
Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde gemeinsam mit der
Landeszahnärztekammer für Niederösterreich, dem Zentrum für
Interdisziplinäre Zahnheilkunde der Donau-Universität Krems, der
Medizinischen Gesellschaft Niederösterreichs und der
Niederösterreichischen Fortbildungsakademie für den Zahnarzt und
sein Team. Namhafte Referenten aus österreichischen
Universitätszahnkliniken sowie Wissenschafter aus der Schweiz,
Deutschland, Italien und den USA boten ein breites Programm für die
knapp 700 Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern, aber auch aus
den benachbarten neuen EU-Ländern: von der oralen Implantologie über
Komplementärmedizin, Forensik und Psychologie bis hin zur
Lasertechnologie und Fragen des Qualitätsmanagements.

Die Kremser Weiterbildungsuniversität verfügt seit etwa einem Jahr
über die notwendige Infrastruktur, einen Kongress dieser Größe
abwickeln zu können: Entsprechende Demo-Behandlungsräume, Vortrags-
und Workshop-Facilities sowie ein vielfältiges Angebot abseits des
wissenschaftlichen Programms machen die Einrichtung komplett. Die
Zahnmediziner in Krems verfügen unter anderem über international
führende Kompetenz auf dem Sektor Tissue Engineering. „Ein
wesentlicher Schwerpunkt der Implantologie ist die Erforschung von
Gewebsersatz, denn bei Knochen, Knorpeln und Schleimhäuten stellt
sich immer die Frage der optimalen Verankerung. Daher ist dieser
Sektor für uns besonders wichtig. Unser Lehrstandbein fußt darüber
hinaus auch auf neuen Technologien im Zusammenhang mit Materialien
und Verfahrenstechniken sowie der Erforschung funktionsgestörter
Kiefergelenke”, gibt Willer Einblick in die Kremser
Forschungsvorhaben. In enger Kooperation wird mit dem Department für
Biotechnologie und dem Department für Qualitätsmanagement in der
Medizin gearbeitet.

Neben der Forschung ist die Fort- und Weiterbildung in Form von
Universitätslehrgängen in allen Bereich der Zahnheilkunde ein
zentrales Standbein. „Es gibt praktisch keinen weißen Fleck, was
Lehrgänge und Vertiefungsfächer der Zahnmedizin betrifft”, betont
Departmentsleiter Willer. Und das ist auch gut so, denn: „Die
Veränderungen im Bereich der Zahnmedizin sind äußerst dynamisch. Die
Halbwertszeit des Wissens liegt zwischen drei und fünf Jahren,
gleichzeitig wird der Druck von Seiten gesetzlicher
Rahmenbedingungen und hoher Qualitätsansprüche aufgeklärter
Patienten immer stärker.”

Veranstaltungen wie der Österreichische Zahnärztekongress 2006 sind
daher nicht nur ein wichtiger Treffpunkt, um neue Erkenntnisse zu
transportieren, sondern vor allem auch um in Diskussionen das Wissen
kritisch zu hinterfragen und praktische Erfahrungen auszutauschen.
Für das kommende Jahr haben Willer und sein Team bereits umfassende
Pläne: Die Zahnarztassistentinnen-Ausbildung übersiedelt von Wien
und St. Pölten nach Krems, weitere Lehrgänge für Zahnmediziner
werden das Angebot komplettieren.

Ehrensenf als dentalvoyeur

May 25, 2007

über Ehrensenf bin ich auf die folgende Seite gekommen: loool

 mal was neues

Abzocke oder “nur” unter falscher Flagge segeln?

May 23, 2007

Es ist doch immer wieder interessant, wer von welchem eingeführten Namen profitieren will. Manchmal wird einfach nur schamlos kopiert, mal werden Leser oder Konsumenten hinters Licht geführt, oft ist es “nur” peinlich, doch immer häufiger ist es schlicht ein Armutszeugnis dafür, dass einem nun wirklich gar nichts mehr einfällt.

Young Dentists steht schon seit langem für Gruppen junger Kollegen international wie auch in Deutschland.

Neuerdings versucht sich der Freie Verband hier unter dem gleichen Label, um seine alten Ladenhüter jungen Kollegen als Neuheit zu verkaufen. Das ist, wie ich finde, mehr als peinlich!  

Vielleicht weiß man beim Freien Verband “blos” nicht, welche Chaoten sich unter dem internationalen Label der Young Dentists Worldwide verbergen und welche Fotos da zirkulieren, die man in noblen (zahnärztlichen) Kollegenkreisen besser NICHT zeigt

dazu gibt es auch keinen Link, (aus gutem Grund)

Zahnfavoriten.de versus McZahn ?

May 22, 2007

Mit http://www.Zahnfavoriten.de startet am 5. Juni 2007 ein neues Online-Netzwerk für Zahnärzte, die hochwertigen Zahnersatz zu günstigen Preisen anbieten.

Patienten finden auf dieser Website deutsche Zahnärzte, die ein sehr gutes Preis-LeistungsVerhältnis gewährleisten.

Interessant ist aber der Blick auf die Betreiber:”Die MediKompass GmbH, Betreiberin von Zahnfavoriten.de, ist eine Beteiligung der Verlagsgruppe von Holtzbrinck und wurde im Mai 2006 gegründet. Weitere von MediKompass betriebene Websites sind Arzt-Preisvergleich.de, Zahngebot.de und SchoenheitsGebot.de.”

Soso, Holzbrinck? Wer denkt da nicht gleich an die Stalker-Plattform StudiVZ? Ob diese Ankündigung jemand vom Hocker reisst, sei mal dahingestellt. 

 

Implantate sind nicht der Goldstandard prothetischer Versorgung

May 17, 2007

 

Konventionelle Kronen- und Brückenprothetik ist im Lückengebiss überlegen:
Implantate sind keineswegs der Goldstandard der prothetischen Versorgung, so das Fazit der Teilnehmer auf der gemeinsamen Frühjahrsveranstaltung des Deutschen Arbeitskreises für Zahnheilkunde (DAZ) und der Vereinigung Demokratische Zahnmedizin (VDZM) am ersten Maiwochenende 2007 in Frankfurt, in deren Mittelpunkt das Thema Implantologie stand. In seinem Eingangsreferat verdeutlichte Dr. Matthias Mayer, Frankfurt, einmal mehr die hohen Anforderungen sowohl an den Operateur als auch an den Patienten, die notwendig sind, um ein ästhetisch befriedigendes Ergebnis im Rahmen einer Implantatbehandlung zu erzielen. Für den Arzt sind der stets mit einer Implantation verbundene Knochenabbau und die notwendigen Gingivaplastiken eine enorme Herausforderung, der Patient wiederum muss eine exzellente Mundhygiene betreiben und sollte sich bis zum Abschluss der oralen Rehabilitation in Geduld üben. Sagt Dr. Kristina Schwigon, Vorsitzende der VDZM, Mehr dazu hier:

Hat Pischel die Meinungshoheit?

May 14, 2007

Who the heck ist Pischel? Das mag sich vielleicht der Eine oder Andere fragen. 

Jürgen Pischel ist Chefredakteur der Deutschen Zahnarzt Woche (DZW), noch melden die Auguren, den der Besitzer des Blatts, Prof. Hinz aus Herne, will das Blättchen angeblich verkaufen. Wie gesagt, angeblich. Denn genaues weiß man natürlich nicht.  

Aber warum dann bashing?  

So manchem ist Jürgen W. ein Dorn im Auge. Angeblich hätte er ein Meinungsmonopol in der deutschen Zahnheilkunde. Das sagt Gerhard W. Gerhard W. ist aber nicht der Bruder von Jürgen W. sondern Kommentator bei einem anderen Verlag. So so ist das also. Vielleicht ärgert sich Gerhard W. dass seine Kommentare nicht so durchschlagen wie die von Jürgen W. ? Vielleicht?  

Auf jeden Fall findet Rüdiger O. gut, was Gerhard W. sagt. Rüdiger O. kommt aber aus München, nicht aus Herne und auch nicht aus Lünen, na ja, genauer gesagt kommt er aus Starnberg. Das liegt bei München. In München hat er die Praxis, aber am Starnberg liegt sein Institut. Nun, ist der Starnberg nun ein Starnberg oder ist er ein See? Genaues weiss man auch hier nicht.  

Rüdiger O. schreibt auch für ein dentales Blättchen. Ein rotes, um es genau zu sagen. Das glaubt der Leser wahrscheinlich nicht, dass es in der Deutschen Zahnheilkunde (Sezzer, bitte in altdeutsch!) [geht kloar, Schreiberling!] ein rotes Blatt gibet! Ja, es gibt es! Nun Rüdiger O. ist beim BVAZ. Das steht für Bundesverband der Allgemein-Zahnärzte. Er hat zwar mit dem BVAZ nix zu tun, sagt er, aber als Adresse steht seine Praxisanschrift drin. Ein Zufall? Ja, natürlich, es gibt einfach solche Zufälle auf dieser Welt.  

Und Rüdiger O. hat ein Problem. Das Problem ist, dass er denkt, er wird nicht ernst genommen, wie der ganze BVAZ. Und deshalb ist er gegen Jürgen W. und für Gerhard W.  

So einfach ist das!  

Fortsetzung folgt!

for a few dollars more :-)

May 10, 2007

„Für eine Handvoll Euros mehr“ ein Plus an Qualität und Service gewünscht 

Es widerspricht zwar manchen medialen Einschätzungen in den Publikumsmedien, deckt sich aber mit der Erfahrung von Zahnärzten und Zahntechnikern: Auch Kassenpatienten sind durchaus gerne bereit, beim Zahnarzt für ein Plus an Service und Produktqualität ein paar Euros mehr zu bezahlen. Dies hat eine Studie des Spitta-Verlages/Balingen ergeben, die am 12. Mai 07 anlässlich eines Dentalkongresses in Berlin (Bio Dental AG) vorgestellt wird. Gefragt wurden über 200 GKV-Patienten ab 25 Jahre,, welche Komponenten ihnen bei ihrem Zahnersatz wichtig sind und ob sie für die jeweilige Komponente eine Zuzahlung akzeptieren würden. Zwei Drittel der Befragten hatten bereits Kronen, ein Drittel bisher nicht. Die Studie zeigte, dass für hochwertiges, biologisch verträgliches Material, bestes Aussehen, gute Funktion und farbliche Präzision vier von fünf Patienten eine Zuzahlung akzeptierten, jeder Sechste darunter sogar 500 € extra (siehe Grafik). Es zeigte sich zudem, dass Patienten zu höherwertigen Angeboten beraten und in die Entscheidung auch einbezogen werden wollen. Dass sich Wünsche nicht immer mit der Bereitschaft zu Zuzahlung decken, ergab die Frage nach schmerzfreier Betäubungsspritze: Mehr als jedem Zweiten wäre sie wichtig – aber nur jeder Fünfte würde dafür auch extra bezahlen wollen. Überraschend: Eine deutlich beschleunigte Versorgung mit Zahnersatz wäre nur jedem Fünften einen Aufschlag auf die Kosten wert.

Auftraggeber der Ende 2006 erhobenen Studie ist das Unternehmen Bio Dental AG, ein noch junger Zusammenschluss von Zahnärzten und Zahntechnikern mit dem Ziel, durch enge Zusammenarbeit die Zahnersatzversorgung der Bevölkerung mehr an deren tatsächlichen Wünschen auszurichten. Rainer Struck, Bio Dental AG: „Hier wird viel spekuliert, von Überschätzung der Zuzahlungsbereitschaft bis zu Verbraucherschutzwarnungen, ein Plus an Komfort werde den Patienten nur aufgeschwatzt. Nichts von beidem stimmt, wie wir nun aufgrund der repräsentativen Datenlage wissen. Das Interesse an biologisch und ästhetisch einwandfreiem Zahnersatz spricht für die Informiertheit der Patienten, und dieses müssen wir auch mit passenden Produkten bedienen.“ Informationen zum Konzept der Bio Dental AG, gibt es hier!

Knatsch im Hause Springer oder Dieckmann-bashing mit hohem Spassfaktor

May 9, 2007

Übrigens, Posener ist kein linker Study, sondern Ressortleiter bei der Welt…die Bloggerszene amüsiert sich den ganzen Tag schon über diesen Fauxpas:

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,482018,00.html

http://www.bildblog.de/2251/der-grosse-selbstbetrug-von-kai-diekmann

http://turi-2.blog.de/2007/05/09/heute2_spiegel_holtzbrinck_diekmann~2236969?comment_ID=3489038#comments

“Alan Posener kommentierte das in seinem eigenen Weblog auf “Welt Online” mit scharfer Ironie: “Ach ja, klar (…) Die 68er haben K.D (Kai Diekmann, Anm. der Redaktion), gezwungen, als Chefredakteur der “Bild”-Zeitung nach Auffassung des Berliner Landgerichts “bewusst seinen wirtschaftlichen Vorteil aus der Persönlichkeitsrechtsverletzung Anderer” zu ziehen.

Posener weiter: “Die 68er zwingen ihn noch heute, täglich auf der Seite 1 eine Wichsvorlage abzudrucken, und überhaupt auf fast allen Seiten die niedrigsten Instinkte der “Bild”-Leser zu bedienen, gleichzeitig aber scheinheilig auf der Papst-Welle mitzuschwimmen.” Man könne nicht die “Bild”-Zeitung machen und “gleichzeitig in die Pose des alttestamentarischen Propheten schlüpfen, der die Sünden von Sodom und Gomorrha geißelt”.”